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Auf rund 80.000 Klicks hat es die Wiener Band König Leopold mit ihrem Song "Kohlhauser" auf Youtube schon gebracht. Klicks, für die ein Fleischer im steirischen Mönichwald jetzt Geld fordert, weil er sich durch das auf FM4 gespielte Stück verleumdet und in seiner Ehre gekränkt fühlt, wie die "Kleine Zeitung" am Mittwoch berichtete.
Der "Kohlhauser", bei dem es die besten Würste gebe, habe verkaufen müssen, "wal er zvül pipperlt hot", und sich saniert, weil er "obkassiert". Dazu liefert das aus Lukas König und Leo Riegler bestehende Musikerduo weitere Beschreibungen eines Fleischerbetriebs und rappt: "Holt die Goschn".
Jener Fleischer, der sich durch den Song gekränkt fühlt, hat unterdessen einen Anwalt eingeschaltet und verlangt zehn Cent Schmerzensgeld pro Youtube-Klick sowie die Entfernung seines Nachnamens "Kohlhauser". Leo Riegler von König Leopold sagte der Zeitung, dass "Kohlhauser" von einer fiktiven Figur handle. Wenn sich der Mönichwalder Fleischer angesprochen fühle, sei das seine Sache. Die Band, die sich mittlerweile selbst einen Anwalt genommen hat, verdiene nichts an dem Lied, daher könne es auch das geforderte Geld nicht geben. (red, derStandard.at, 23.1.2013)
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Ich bin aus dem nachbarort (der ort wird im lied erwähnt) und wir reden hier teilweise wirklich so.
Ich schäme mich aber nicht dafür...ganz im gegenteil, ich mag unseren dialekt.
Wer nicht meiner meinung ist: "hold die gouschn!"
Ps: ich finde das lied sehr originell und komisch und er hat wirklich a picobello fleisch :)
Ha, geil, der Lukas König ist der Schlagzeuger der exzellenten Fusion-Jazz-Partie Kompost 3 .. wie sich alle das Maul zerreißen über die Niveaulosigkeit und nicht begreifen, dass Kunst auch was mit Konzept zu tun hat und man sich nicht immer beweisen muss.
So, als würde jemand nur dieses Video (http://www.youtube.com/watch?v=K... 0w220id-g) von Gansch und Breinschmid kennen und glauben, die beiden seien völlige Dilletanten - statt zu merken, dass es zum Schwierigsten überhaupt gehört, absichtlich den Kanon der Popmusik zu verlassen.
Man bringt einen Song über einen Hrn. Kohlhauser heraus der ein Geschäft in Mönichwald und rapt dazu auch noch die Anfahrtsbeschreibung von Hartberg nach Mönichwald.
Alles nur Zufälle? Natürlich. Auch wenn die Oma eines der Bandmitglieder zufällig in Mönichwald lebt.
dabei vera*en sie gar nicht den kohlhauser, sondern irgendwelche einheimischen die halt zufällig über den kohlhauser schimpfen (wohl genauso mitgehört). die kritik am schinken an sich (a nua a rohs fleisch) wird ja auch eher nicht so ernst gemeint sein.
vielleicht nur ein marketing gag, von leopold und kohlhauser gemeinschaftlich inszeniert, mit selbstbezüglicher pointe (da kohlhauser dea hot si wiaklich saniert, weil obkasiern des konn ea)
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