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Eine neue Version von 500px soll die Probleme beheben.
Die Foto-App "500px" ist aus dem iOS App Store geflogen. Das hat das gleichnamige Startup nun bekannt gegeben. Auch das Programm "ISO500", das mittlerweile auch der Firma gehört, wurde rausgeworfen.
"500px" ist eine Fotoplattform, ähnlich Flickr, die sich jedoch gezielt an Fotografen richtet. Der verfügbare Content ist in der Regel hochwertig, Mitgliedern ist es möglich, mit anderen zu interagieren und Portfolios anzulegen, mit welchen das eigene Können beworben werden kann. Bilder können auch verkauft werden. Vor kurzem wollte man ein Update ausrollen.
Das schaffte es allerdings nicht durch Apples Kontrollstelle. Laut Auskunft des zuständigen Mitarbeiters liegt dies an der Suchfunktion, die das Aufspüren von Nacktfotos ermöglicht. Das dies möglich ist, bestätigt COO Evgeny Tchebotarev gegenüber TechCrunch.
Das Aufspüren von Nacktbildern gestaltet sich auch nicht ganz so einfach. Einfach die App aufrufen und die Suchfunktion verwenden, reicht dazu nicht aus. Das Programm befindet sich standardmäßig im "Safe Mode". Um diesen abzuschalten müssten die Nutzer ihre Einstellungen über einen Desktopbrowser aufrufen und eine entsprechende Änderung vornehmen. Dies soll verhindern, dass etwa Kinder unerwartet über diese Bilder stolpern.
Bei 500px gibt es Richtlinien hinsichtlich der Ablichtung von nackter Haut. "Pornografische" Aufnahmen werden nicht erlaubt, der Fokus muss am künstlerischen Wert liegen. Bilder, die gegen diese Bedingungen verstoßen, werden gelöscht. Als Alarmgeber fungiert aktuell die Community, doch bald soll mit einem Algorithmus nachgerüstet werden, der automatisch Nacktbilder erkennen und aus der Suche ausblenden soll.
Eigentlich hatte 500px Apple mitgeteilt, dass man innerhalb eines Tages nachrüsten könnte, um das Problem für die App und damit auch für alle anderen Apps, die auf ihre API zugreifen (etwa Flipboard und Google Currents) zu beheben.
Doch in Cupertino wollte man darauf nicht warten und entfernte das Programm aus dem App-Angebot. Das Update wird nun zur Freigabe eingereicht. Genau diese blieb bei der Aktualisierung aber unangetastet. "Die App war seit 16 Monaten im App Store", ärgert sich Tchebotarev
Apple hat sich mittlerweile mit einem knappen Statement zu Wort gemeldet: "Die App wurde wegen pornografischem Material, ein klarer Verstoß gegen unsere Richtlinien, entfernt. Wir haben auch Kundenbeschwerden wegen möglicher Kinderpornografie erhalten." Letzteres war 500px laut Auskunft des Unternehmens gar nicht mitgeteilt worden. (red, derStandard.at, 23.01.2013)
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Todesstrafe, Pornoindustrie, Ku-Klux-Klan, Rassenwahn, Krieg- und Terror, Horrorfilme, Katastrophenfilme, Nacktscanner, Fastfood .... aber bitte keine Apps mit Nackabazln :-( Ich kanns kaum erwarten, bis die Umsätze einbrechen und der Höhenflug gebremst wird. Diese gottverdammte Doppelmoral geht mir sowas von am ¯˜^™Í·^ÍÙ™ØÏ?ÌŒˆi›Æ???ŒˆÆgrrrrmpf :-((
Wie üblich in solchen Fällen wird es demnächst eine sinnvolle Einigung geben. Apple schmeißt lieber erstmal raus und lässt dann wieder zu, wenn die Umstände geklärt sind. Warum? 2 Gründe:
- Der Schaden wäre größer, wenn zweifelhafte Inhalte über den Appstore verbreitet werden.
- Eskalation. Bei strittigen Fragen befassen sich die Vorgesetzten mit dem Thema. Allerdings erst nachdem vorsichtshalber gesperrt wurde.
Das ist bei Apple so und wird auch so bleiben. Das Ergebnis ist ein funktionierender Appstore.
Ich stelle mir gerade die Reaktionen vor, gäbe es wirklich Kinderpornographie im Store. Da könnten die Android-Bobos mal ihr wahres Gesicht zeigen.
So ist das Thema wie üblich ein willkommenes Ereignis für zweifelhafte Publikationen.
alle ihre 48 postings (bis jetzt) sind billige polemik gegen android oder himmelhohe loblieder auf apple. so ein schwarz-weiß denken hab ich noch selten gesehen, daher finde ich es besonders lustig, wenn sie dann mit "eigenständigen denken in bekömmlichen dosen" kommen. sehr ausgeprägtes projektionsvermögen, das muss man schon sagen.
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