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Wien/Lenzing - Der oberösterreichische Faserhersteller Lenzing erwägt den Verkauf seiner Plastik-Sparte Lenzing Plastics. Gerüchte, dass es sich um einen Notverkauf handeln soll, wies Lenzing-Boss Peter Untersberger in den "Oberösterreichischen Nachrichten" (Mittwochausgabe) zurück.
"Lenzing Plastics ist ein tolles Unternehmen mit 350 motivierten Mitarbeitern. Wir sind aber zur Ansicht gekommen, dass es wahrscheinlich strategische Investoren gibt, die noch mehr daraus machen können", so Untersperger. "Daher evaluieren wir einen Verkauf. Entschieden ist aber noch nichts."
Die Plastik-Tochter des Konzerns erzeugt Folien und Verbundstoffe sowie Teflonfasern, die unter anderem für den Sonnenschutz (etwa Sonnensegel) verwendet werden können. Auch das rote Band der Manner-Schnitten-Packung ist ein Lenzing-Produkt.
Plastics besteht aus zwei Werken in Lenzing. In den ersten drei Quartalen hatte die Plastik-Tochter 126 Mio. Euro Umsatz und 6,8 Mio. Euro EBIT beigesteuert. (APA, 23.1.2013)
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