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München - Die Gründungsdirektorin des Bayerischen Staatsballetts, Konstanze Vernon, ist tot. Die 74-Jährige starb am Montag nach kurzer, schwerer Krankheit in einer Münchner Klinik, wie die Ballettstiftung Heinz Bosl und das Staatsballett am Dienstag bekanntgaben. Vernon war von 1963 bis Anfang der 1980er-Jahre Primaballerina der Bayerischen Staatsoper. Sie hatte erst am 2. Jänner ihren 74. Geburtstag gefeiert.
"Mit Konstanze Vernon verlieren wir eine der wichtigsten Persönlichkeiten der deutschen Tanzszene, die darüber hinaus höchstes internationales Ansehen genoss", sagte Vernons Nachfolger als Leiter des Bayerischen Staatsballetts, Ivan Liska. "Ihrem Vornamen treu hat sie seit ihrer Ankunft 1965 in München die Ballettwelt durch ausdauernde Begabung und Willenskraft in Bewunderung versetzt."
Jahrzehntelang prägte Vernon, die 1939 als Konstanze Herzfeld in Berlin geboren wurde, den Tanz in München und weit über die Stadtgrenzen hinaus; erst als Primaballerina der Bayerischen Staatsoper, dann als Gründungsdirektorin des Bayerischen Staatsballetts. Sie galt als Ikone des Tanzes und Grande Dame des Balletts.
Nach ihrem Karrierestart in Berlin kam sie 1963 an die Bayerische Staatsoper, wo sie 17 Jahre lang Primaballerina war und mit ihrem Tanzpartner Heinz Bosl das "Traumpaar der Münchner Staatsoper" bildete. Nach ihm benannte sie auch die von ihr gegründete Ballettstiftung, deren Vorstandsvorsitzende sie bis zuletzt war. Ivan Liska schreibt: "Sie lebt weiter in unserer Arbeit, im Gedächtnis des Publikums und in den Herzen vieler Tänzergenerationen, die sie geprägt hat." (APA, 22.1.2013)
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