Salzburg: Zwei Leiter für eine "Finanzstabsstelle"

22. Jänner 2013, 18:17

SPÖ und ÖVP sind sich beim Budget 2013 einig

Salzburg - Nach wochenlangen Streitigkeiten zwischen SPÖ und ÖVP finden die beiden Regierungsparteien zumindest wieder zur punktuellen Zusammenarbeit zurück. So wurden sich SPÖ und ÖVP in Sachen Budget 2013 einig, das am Mittwoch vom Landtag verabschiedet wird. Für mögliche Verluste beim anstehenden Ausstieg aus den Risikogeschäften ist eine Kreditermächtigung in der Höhe von 35 Millionen Euro vorgesehen. Da es sich dabei nur um einen Klausel für den Notfall handelt, muss sich Salzburg vorerst nicht neu verschulden.

Auch der neue Finanzlandesrat Georg Maltschnig (SPÖ) wird von der ÖVP mitgewählt werden. Obgleich das schwarze Parteisekretariat moniert, dass Maltschnig ein SPÖ-Mann und kein unabhängiger Experte ist.

"Einer zu viel"

Auf keinen grünen Zweig kommen SPÖ und ÖVP bei der Neuorganisation der Finanzen. Zwar kann sich die ÖVP inzwischen die Mitarbeit des von Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ) vorgeschlagenen Linzer Uni-Dekans Meinhard Lukas vorstellen, sie will aber die Leitung der "Stabs-stelle Landesfinanzen" statt Lukas lieber Walter Knirsch übertragen. Knirsch war Geschäftsführer der Wirtschaftsprüfungsfirma KPMG mit Sitz in Wien.

Die SPÖ sieht das genau umgekehrt und beharrt auf Lukas. Die Mitarbeit von Knirsch sei willkommen, zwei Koordinatoren, das wäre "einer zu viel" , sagt ein Sprecher von Burgstaller. (neu, DER STANDARD, 23.1.2013)

Eines konnten wie aus den Salzburger Geldspielen in Erfahrung bringen

- Die SPÖ arbeitet offensichtlich mit Schattendepots
- Im vertrauten SPÖ-Umfeld wurden innerhalb kurzer Zeit nahezu 2 Milliarden Euro Aus BAWAG und ÖGB in unbekannte Schattenbereiche"verschoben".
- Was mit den 2,7 Milliarden Euro aus der Kommunalkredit unter BM Claudia Schmied geschah, weiß auch niemand.

Am Schnellsten werden wir dies erfahren, wenn die SPÖ politisch entmachtet wird.

die Rolle der ÖVP in Salzburg

Entweder sie hat von nichts gewusst, dann ist sie total unfähig. Oder sie hat davon gewusst und auf den richtigen Zeitpunkt gewartet.

allerdings nicht in parteikassen (hoffe ich doch). spekuliert wird in niederösterreich ja überhaupt nicht.

Einer versucht dem Anderen die Hand aus der Kassa zu ziehen

damit er allein darin wuehlen kann

Die übliche Reaktion: Lösen wir das Problem, indem wir aus einem Versorgungsposten zwei machen - einen Roten und einen Schwarzen - DANN sind die Probleme gelöst und der Futtertrog gerecht aufgeiteilt und wenn beide beteiligt sind kann keiner mehr politischen Kapital daraus schlagen dem anderen die Schuld geben und wir werden von dort nichts negatives mehr hören.

Ob Geld verloren geht oder nicht ist weiterhin nebensächlich.

ja genau nehmts den Meinhard Lukas, dann kommt die RLB mit der Hypo sicher nicht in Troubles

http://derstandard.at/135642783... burgs-Geld

alte meister habe ich genossen.
danke schön!

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