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Kopenhagen/Paris/Dublin/Brüssel - Noch sitzt Medienstaatssekretär Josef Ostermayer über dem Gutachten von Kommunikationswissenschafter Hannes Haas zur Reform der Presseförderung. In Dänemark ist ein Reformpunkte schon vereinbart: Künftig werden dort neben Zeitungen auch Onlinemedien gefördert.
Auch für die EU hat eine Expertengruppe medienpolitische Vorschläge erarbeitet. Sie plädiert neben unabhängigen Medienräten unter Aufsicht der EU, Qualitätsjournalismus zu fördern.
Zeitungsverlage suchen ihre Inhalte und deren Finanzierung auch gegenüber Suchmaschinen und Webportalen abzusichern: Nach dem Muster Belgiens sucht Google etwa in Frankreich einen Deal mit den Zeitungen. Laut Berichten wäre der Gigant bereit, 50 Millionen Euro für Werbung in Zeitungen zu investieren. Die Verleger verlangten aber weit höhere und direkte Abgeltung statt solcher Gegengeschäfte.
Ein Gutachten für Staatspräsident François Hollande schlägt Steuern auf das Sammeln werberelevanter Daten vor - die Google, Facebook und Co träfe.
Irlands Zeitungen und Rechteverwerter fordern von kommerziellen Portale Abgeltung für Links auf Zeitungsinhalte.
Geld der User können Medien nach Ansicht von Guardian-Manager Andrew Miller nur für Spezialinhalte verlangen. (red, DER STANDARD, 23.1.2012)
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