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Prishtina/Belgrad - Es begann alles am Sonntag, als im Auftrag Belgrads und unter dem Schutz von 200 Gendarmen in der südserbischen, mehrheitlich von Albanern bewohnten Stadt Preševo ein für gefallene albanische Rebellen errichtetes Denkmal geräumt wurde. Belgrad bezeichnete es als "Provokation", als "Verehrung von Terroristen". Albaner in Südserbien, albanische Veteranenverbände, Prishtina und Tirana sprachen von "Freiheitskämpfern" und protestierten.
Prompt erfolgte die Reaktion im Kosovo: In mehreren Ortschaften wurden binnen zwei Tagen dutzende serbisch-orthodoxe Gräber geschändet. Grabsteine wurden gesprengt und beschossen, die kosovarische Polizei verhinderte einen Angriff albanischer Demonstranten auf das orthodoxe Kloster in Djakovica. Das Rathaus auf der serbischen Seite der ethnisch geteilten Stadt Kososovska Mitrovica wurde mit zwei Molotowcocktails attackiert.
Die serbisch-orthodoxe Kirche rief die internationale Schutztruppe Kfor auf, den "erneuten Vandalismus" albanischer Nationalisten aufzuhalten. Serben erinnerten an den März 2004, als im Kosovo stationierte Nato-Truppen tatenlos zusahen, wie rund 4000 Serben vertrieben und 35 orthodoxe Kirchen und Klöster beschädigt wurden. Neunzehn Menschen wurden getötet.
Die Gräberschändungen wurden von der kosovarischen Regierung in Prishtina, aber auch von der Unmik, der EU-Mission Eulex und von westlichen Botschaften kritisiert und scharf verurteilt. Die Truppen der Kfor wurden bereits in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt.
Serbiens Premier und Innenminister Ivica Dacic bezeichnete die jüngste Gewaltwelle im Kosovo als "antizivilisatorischen" Akt. Er stellte fest, dass die "friedliche" Räumung des "illegalen" Denkmals in Preševo kein Anlass für die Ausschreitungen im Kosovo sein könne. (Andrej Ivanji /DER STANDARD, 23.1.2013)
In Göttweig trafen am Wochenende die Premiers Serbiens und des Kosovo aufeinander. Gemeinsam mit Österreich machte man Druck auf Brüssel, doch endlich ein Datum für Beitrittsverhandlungen und Annäherungsabkommen an die EU herauszurücken.
Erstes Treffen von Ivica Dačić und Hashim Thaçi seit Monaten
Die Serben im Nordkosovo werden einlenken und das Abkommen zwischen Serbien und dem Kosovo akzeptieren müssen, sagt Ex-Staatssekretär Oliver Ivanovic
Florim Limaj ist Bruder des früheren Verkehrsministers Fatmir Limaj
Nazmi Mustafi Aufgabe war Korruptionsbekämpfung
EU drängt Dacic und Thaçi zu ersten konkreten Aktionen
Belgrad hatte in der Vorwoche einen Lösungsplan für Nordkosovo abgelehnt
Kosovos Vizepremierministerin Edita Tahiri: Serbien ist weit davon entfernt, seine Denkweise zu ändern
Bei dem Treffen der Premierminister Ivica Dacic und Hashim Thaçi am Dienstag geht es um die Umsetzung des Nordkosovo-Abkommens. Läuft alles gut, könnte Serbien ab Jänner den EU-Beitritt verhandeln.
Vorschlag der EU sei nicht annehmbar - Vereinbarung mit dem Kosovo ist Bedingung für EU-Beitrittsverhandlungen
Das Kosovo-Abkommen versetzt die Serben im Norden in Wut und Angst
Vorschlag Ashtons gegenüber Serbien und Kosovo - UNO-Verwaltung Ostkroatiens in den 90er Jahren als Vorbild
Nein zu Vereinbarung - Kosovarische Präsidentin kündigt rasche Umsetzung an - Dacic erwartet Einigung auf Terminplan noch diese Woche
Ashton: "Kluft nur noch schmal, aber tief" - Für Serbien stehen EU-Beitrittsverhandlungen auf dem Spiel
Serben strikt gegen Abkommen Belgrads mit Prishtina
Bei acht Treffen konnten die Ministerpräsidenten keine Lösung finden
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Gesprächsrunde in Brüssel gescheitert - Keine Lösung über Frage des Nordkosovo
Berichterstatterin des EU-Parlaments: Alle EU-Staaten sollen Kosovo anerkennen - Uneinigkeit schwächt positiven Einfluss der EU
Thaci will Dialog fortsetzen - Serbien hat von EU vorgeschlagene Lösung für Nordkosovo abgelehnt
Befugnisse im Bildungs-, Gesundheits- und Justizwesen, auch eigene Medien
Haß, Wut, Verzweiflung usw. Der ewige Kreis zwischen Serben und Albanern. Hervorgerufen und angespornt von den Nationalisten beider Seiten, die damit eigene persönliche Ziele erreichen wollen. Macht, Geld usw. Jede Generation soll für die Fehler der vorigen bezahlen. Und so geht es immer weiter und immer weiter. Menschen hassen andere Menschen, die sie nicht mal kennen oder je gesehen haben, weil... na ja, klingt sehr idiotisch, vor weiß Gott wie langer Zeit, ein uns Unbekannter einem anderen Unbekannten etwas zu leide getan hat. Und jeder kennt nur die Leidensgeschichten eigener Leute, auf die anderen nimmt man keine Rücksicht.
Irgendwann muss es aufhören, unseren Kindern zu Liebe. Lasst uns die sein, die es beendet haben.
Das ist zu begrüßen. Alle sollten nun wissen, dass diese Taten selbstverständlich NICHT von der kosovarischen Gesamtbevölkerung gutgeheißen werden.
Es kann also auch nicht die Rede davon sein, dass selbst "die Toten Serben" im Kosovo vertrieben werden.
Der nächste Schritt ist es, die Verantwortlichen zu finden und hart zu bestrafen.
es ist halt noch ein langer weg bis der rest der albanischen gesselschaft im kosovo begreifft das gewallt zu nichts führt und es lösungen nur dann gibt wenn beidseitige kompromisse erzielt werden...... schliesslich gehört kosovo nicht den albanern allein oder der nato und somit muss auch der serbische standpunkt mit berücksichtigt werden. beidseitiger kompromiss ist das was ich schon seit 2007 hier schreibe.
ist gut zusehen dass die Polizei des Kosovos vor Ort war,wer sagt den das Niemand es weiss wer die Grabsteine geschändet hat!?Und wenn man sieht bzw hört,wer dort polizeiliche Ämter betätigt,muss sich keiner wundern,dass die oder der Täter niemals gefasst werden.
Ergo bleibt nichts anderes übrig,als das diese Sachen mit Steuergeldern aus der EU bezahlt werden müssen.
eine gemeinsame Bumms-Session zwischen dem kosovarischen und dem serbischen Parlament die Gemüter etwas abkühlen und die Situation entschärfen würde.
Ein Referendum wäre da naheliegend.
Hier würde sich die UNO, die NATO und alle westlichen Vermittler reihenweise anstellen um diese "Gespräche" zu überwachen.
:)
Wer soll denn alle Menschen zwingen Mischehen einzugehen, wenn alle dagegen sind? Ausserdem ist dieser Vorschlag gegen die Menschenrechte. Wenn man schon etwas gegen die Menschenrechte macht, dann sollte man die Religion verbieten und zwar weltweit.
abgehauen sind, um dort miesen Jobs als Kellnerin usw nachzugehen. Diese Gegenden sind von der Infrastruktur her noch mieser als gewöhnlich.
Handelt sich vor allem um katholische und orthodoxe Albanerinnen soviel ich weiß, die auch bemüht sind Serbisch zu lernen, da gibt es schon hunderte Kinder aus solchen Ehen.
Die Albaner aus Albanien sind da auch ein bisschen offener als die Kosovoalbaner.
Dass ein muslimischer Albaner eine Serbin ehelicht kann ich mir schon eher vorstellen als umgekehrt.
Islamisch geprägte Albanerinnen sind da zu sehr einem Druck der Familie ausgesetzt und wollen das wahrscheinlich auch selber nicht.
Wobei ich einen Fall kenne wo ein Serbe eine Kosovoalbanerin geheiratet hat, aber die war Roma...
Ich bin verheiratet mit einer Albaner aus der nähe Shtoj aus Ulqin,wieso gehen die Serben nicht dorthin(wenn man bedenkt das es katholische Albaner sind) und suchen und finden dort eine FRAU?
Richtig,hört man Serbe,ist es besser man geht den gleichen Weg wieder zurück wie man ihn angetreten hat.
In meinem Dorf bei Prizren sind wir alle Katholisch(Albaner) und keiner würde seine Tochter jemanden geben der Serbe ist.
Mein Cousin ist mit einer Albanerin die muslmisch ist verheiratet und keiner von beiden standen unter Druck,weil wir Albaner halt sind.
Das Problem ist einfach,es bleiben von 10 Frareun 4 oder 5 unverheiratet und diese wollen auch einen Mann,wie umgekhert eine Frau.
Das hat mit Religion nichts zutun.
Aber hauptsache Muslime. ;).
auch wir kommen aus Prizren,ursprünglich aus Vrbicane,und ob Sie es glauben oder nicht,meine Frau ist muslimische Albanerin,die den selben Standtpunkt wie ich vertrete.Ja,des Mladenovic Frau ist Albanerin,für euch kaum zu glauben,aber für uns hat es nie eine Rolle gespielt.
Ursprünglich.........Gehörte einmal fast ganz Europa dem Römischen-Reich,doch es war nun mal wie es im Wort heißt Ursprünglich.
Ursprünglich gab es mehr als 37 Moscheen in Belgrad bis 1902 heute steht nur eine.
Und natürlich musst du mit einer Albanerin verheiratet sein,denn jeder hier aus dem Forum kommt ja entweder aus dem Kosova oder wurde vertrieben oder hat dort eine Albanerin geheiratet. ;)
Alle gute Dinge sind drei,was als nächstes kommt,keine ahung,hoffe aber gutes.
ich habe meine Frau in der BRD kennengelernt,und glaube mir,in ihrer Familie gibt es nicht einen engstirnigen Albaner,nicht einen!Auch in meiner familie gibt es diese nicht!!!!!Für viele albaner aus meinem Ort ist unverständlich dass eine Albanerin einen Serben geheiratet hat,für Sie auch!?#
Was ich sagen möchte,Mensch ist Mensch,egal welcher Ethnie,nur muss ich hier auch meine Meinung kundtun wenn ich meine Serbien oder Serben werden ungerecht behandelt,so wie Sie es auch tun,oder?Leid hat es auf ALLEN Seiten gegeben,es ist an der Zeit nach vorn zu schauen!
Dass Albanern das Albanertum wichtiger ist als die Religion weiß ich schon ziemlich lange.
Ich weiß aber, nicht zuletzt aufgrund meiner persönlichen Erlebnisse, dass ein muslimischer Albaner doch lieber eine Muslimin heiratet und das gilt umgekehrt auch.
Wieso Ulcinj, als ob jemand von dort in eine serbisches Bergkaff will.
Es ist mir recht egal ob du deine Tochter einem Serben geben würdest oder nicht:
http://www.welt.de/vermischt... anien.html
http://www.spiegel.de/spiegel/p... 35268.html
http://diepresse.com/home/pano... der-Grenze
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