Mehr Geld für den Kampf in Mali

22. Jänner 2013, 17:40
  • Französische Soldaten entsteigen in Bamako einem US-Transportflugzeug.
    foto: reuters/gaillard

    Französische Soldaten entsteigen in Bamako einem US-Transportflugzeug.

Mehr Logistik, mehr Geld: So wollen die europäischen Staaten den Einsatz in Mali unterstützen, den afrikanische Truppen übernehmen sollen. Laut einem Zeitungsbericht hat Großbritannien auch Bodentruppen in Alarmbereitschaft versetzt. London dementiert

Bamako/Berlin - Unter dem Vorsitz von Premierminister David Cameron trat am Dienstag in Großbritannien der Nationale Sicherheitsrat zusammen. Auf der Agenda: die Unterstützung des französischen Militäreinsatzes in Mali. Offiziell will London über eine logistische Unterstützung derzeit nicht hinausgehen. Das betonte am Dienstag auch noch einmal ausdrücklich das Verteidigungsministerium in London. Ein Bericht der Zeitung The Times hatte dagegen anderes suggeriert.

Laut dem Blatt haben die Briten nicht nur Luftwaffe und Marine, sondern auch Bodentruppen in Alarmbereitschaft versetzt. Für den Fall, dass Frankreich weitere Unterstützung anfordere.

Das britische Verteidigungsministerium dementierte den Bericht umgehend. Britische Bodentruppen für einen Kampfeinsatz seien nicht vorgesehen. Bisher beschränkt sich die britische Unterstützung auf C-17-Transportflugzeuge und eine Beteiligung an der EU-Ausbildungsmission.

Geiselnahme in Algerien als Wendepunkt

Doch angesichts der blutigen Geiselnahme auf einer Gasanlage in Algerien, bei der sechs Briten und vermutlich auch ein in London lebender Kolumbianer getötet wurden, hatte Cameron den Kampf gegen die islamistischen Terroristen in Nordafrika als Generationenaufgabe bezeichnet. Er hatte angekündigt, das Thema zur Priorität der britischen G-8-Präsidentschaft in diesem Jahr zu machen. Laut britischen Medien wollte der Nationale Sicherheitsrat daher auch beschließen, bisher auf Afghanistan, Pakistan und Nahost beschränkte Ressourcen entsprechend neu zu gewichten.

Die US-amerikanische Hilfe für Mali ist unterdessen angelaufen. Das US-Militär transportiere seit Montag französische Soldaten und Ausrüstung von Frankreich in den afrikanischen Krisenstaat, sagte ein Sprecher des in Stuttgart ansässigen Afrika-Kommandos.

Hilfe für Ecowas

Frankreich und Deutschland drängten am Dienstag anlässlich eines Treffens des Verteidigungsrats beider Länder in Berlin darauf, die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas stärker finanziell und logistisch zu unterstützen. Bei einer Geberkonferenz in Addis Ababa in der nächsten Woche will Paris 340 Millionen Euro dafür aufstellen. Ecowas soll die internationale Unterstützungsmission für Mali, kurz Misma, leiten und gemeinsam mit malischen Soldaten den Kampf gegen die Islamisten in Nordmali anführen.

Diese afrikanische Mission nimmt allmählich Formen an. Am Dienstag machten sich Truppen aus dem Tschad im Nachbarland Niger auf den Weg zur malischen Grenze. Die Truppen sind erfahren im Wüstenkampf und sind laut Experten ein wichtiger Beitrag für die afrikanische Mission.

Niger "zieht in den Krieg"

Auch der Niger hat nahe der Grenze Truppen stationiert. Präsident Mahamadu Issufu sagte: "Wir ziehen in den Krieg. Einen Krieg, der uns von Schmugglern aufgezwungen worden ist, einen ungerechten Krieg, durch den die friedlichen Bürger im nördlichen Mali fürchterlich leiden."

Malische und französische Truppen rückten weiter in den Norden Malis vor. Die EU will die Leidtragenden der Krise zunächst mit 20 Millionen Euro aus dem Gemeinschaftshaushalt unterstützen. (Reuters/AFP/AP/red, DER STANDARD, 23.1.2013)

 

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Putschisten und Touareg-Rebellen in Mali wurden von US-Instrukteuren geschult

verkehrte welt...

http://de.rian.ru/security_... 18481.html

12 Rote in 3 Minuten und das zieht sich durch das ganze Forum hier und ist sonst generell beim Thema Mali aktuell zu beobachten.

Nun ist es klar. Hier sind wieder PR-Agenturen am Werk..

Wie schon bei Libyen, lange Zeit im Syrien-Forum und nun hier, sollen sie der Bevölkerung die Kriegseinsätze in aller Welt schmackhaft machen.

ja, eigenartig.

ein haufn rote stricherl ohne begründung/antwort

Bei grüner Bestrichelung sind sie Weltmeister im Forum, solche Werte erreicht nicht einmal das Kunstprojekt mit der Schachtel auf dem Kopf. Was genau kann man daraus schließen ? Das sie ein politisches Genie sind oder dass sie sich selbst mit vielen Accounts grün bestricheln ? Das ausgerechnet sie sich über Bewertungen mokieren, ist völlig absurd. Sie müssen ja ordentlich einen weg haben, wenn sie es notwendig haben, sich selbst zu bestricheln.

Kunstprojekt?

Das sagt der, der sich extra für den Mali-Einsatz des französischen Militärs einen neuen Account angelegt hat? Wie gesagt: Das Muster ist schon seit Libyen bekannt, wurde in Syrien wiederholt und lässt sich auch in den Mali-Foren wieder beobachten.

Und lassen Sie mich raten: Sie sind nicht zufällig mit jolo bekannt?

Und ganz unauffällig bestricheln Sie mich gerade (während ich das hier schreibe!) grün und sich selbst rot, um ihre Behauptung zu untermauern.

Nun weiß ich wenigstens wer hier dahinter steckt..

https://derstandard.at/Userprofi... sortMode=1

Auf dem ganzen Standard hat absolut niemand so ein Meer von grünen Bewertungen. Jetzt gehen sie schon so weit, dass sie andere beschuldigen, sie nur aus Boshaftigkeit grün zu stricheln. Sie haben wirklich nicht einmal annähernd alle Tassen im Schrank.

Ich höre nur mehr Islamisten. Sehen tue ich...

bewaffnete Söldner mit US-Flaggen, oder Flaggen westlicher Staaten, auf der Schulter. Ich lese nur von Menschenrechtsverletzungen, und sehe Politiker mit lachenden Gesichtern.
Aber fühlen tue ich nur, das meine Brieftasche immer leichter wird, wenn ich die Tankstelle verlassen habe. Und auch wenn Jahre vergehen, sehe ich keine blühende Wirtschaft und keinen Wohlstand der Bevölkerung, in den zerstörten und angeblich von Islamisten terrorisierten Ländern, nachdem sie "befreit" wurden. Wer ist also der Islamist? Die Bevölkerung die sich gegen die echte Tyrannei und Kolonialisierung wehrt?

Wie die "humanitären" Träume mancher wieder einmal in den sattsam bekannten humanitären Katastrophen enden …

…Dieses neue, hausgemachte Afrika-Szenario wurde lange vorab geplant, und wie üblich fiel der erste Schuß seitens der steuerbefreiten Agentin der Finaziellen Internationalen:
http://derstandard.at/plink/132... 8/24523025



Die Reorganisierung u.Neuaufstellung des AFRICOM durch den Friedensengel "Obumma, der 'eilige" folgte parallel dazu:
http://derstandard.at/plink/132... 8/24525512



Das Emporkreuchen diverser, medienwirksamer "Islamisten" folgt am Fuße:
http://derstandard.at/plink/132... 8/24787481



Und für die ganz Dummen gibt's dann noch irgendwas mit "Religion" als braunes Sahnehäubchen:
http://derstandard.at/plink/132... 2/24611666



War on 'error, Folge 33: "Öl, Gold und Uran, es geht voraaan"

Ah, USA. Und wer hat die "Terroristen" ausgebildet?

http://de.rian.ru/security_... 18481.html

... diese Frage willst du ausgerechnet von Putins persönlicher Nachrichtenagentur beantworten lassen? ROFL

Also laut dem Artikel sind die malischen Putschisten und die Tuareg-Rebellen von Amis geschult worden.

Die Islamisten, gegen die die Franzosen jetzt antreten, werden da irgendwie nur sehr am Rande erwähnt.

haben sie keine

nordkoreanische oder iranische quelle? sind nämlich noch zuverlässiger als russische....

an ihrem Beispiel verstehe ich, ...

...wie die spanische Inquisition, funktioniert haben hat können.

na dann klären sie uns auf bitte

wieso sind iranische quellen schlimmer als russische? weil, das ist nämlich ALLES was ich gesagt hab. sie werden wohl nicht behaupten dass russland, iran oder nordkorea keine pressefreiheit haben oder?

Natürlich muss man offen festhalten, dass de Pressefreiheit in Russland kaum existiert, dass kritische Medien einfach dichtgemacht werden; dass die Mullahs in Iran zwar unsere Neonazis umwerben, das eigene Volk aber brutal unterdrücken ...

Und ich würd auch behaupten, dass NK keine Pressefreiheit hat. Einwände?

wieso soll ich welche haben?

ich finde es einfach lächerlich irgendwelche thesen mit staatlichen russischen medien zu untermauern. ist genauso lächerlich wie fox-news oder IRNA nachrichten zu posten. viele haben offenbar nur 2 hirnzellen: schwarz und weiss, nur wie so oft...nicht alles was keine sche* ist, ist eine torte.

Wie? Kein Fox News-Link in der Antwort?

Ihr US-Agitatoren werdet auch immer schlapper.

wieso soll ich ein link posten?

das ist ja ihr weg um zu "argumentieren", also, kommt was noch zuverlässiges?

Ah, eine russische Quelle. Wenigstens mal nicht RT.

Jaja, die sowjetischen Einheitsmedien...

Natürlich muss so eine russische Quelle schon de facto Propaganda verbreiten, weil nur US-Medien die reine Wahrheit sagen.

Genau! Fritz Meyer hinterfragt seine Quellen sicher sehr kritisch, bevor er sie postet!

Um das geht es nicht, aber es ist wiedermal ein gutes Beispiel für schwarz/weiss-Denken. Ich sag nur, wenn man eine neutrale Sicht zum Thema haben will, darf man sich weder auf die eine noch auf die andere Seite konzentrieren. Deswegen findet man anti-westliche Meinung leicht bei russischen Medien und vice versa bei westlichen Medien.

Vorortbericht

„Islamisten werden Frankreich erbitterten Kampf bieten“

Vorortbericht über militärische Stellungen um Diabali. Gespräche mit Soldaten und Flüchtlingen.
http://www.welt.de/politik/a... ieten.html

Stellungnahme von französischen Marxisten (Sozialistische Arbeiterpartei Algeriens)

http://orta.dynalias.org/inprecor/... or?id=1411

Der Schluss:

"Was die Bevölkerung Malis [] braucht, ist
Unabhängigkeit, Würde und Wohlstand und keineswegs Bomben und Knechtschaft. Es ist Sache des m. Volkes, die bewaffneten islamistischen Banden zu vertreiben, die ihnen ihre Gesetze auferlegen
wollen. Allein das m. Volk muss frei über seine Zukunft entscheiden.

* Stoppt die französische imperialistische Intervention in Mali!

* Gegen den Kolonialkrieg in Mali!

* Gegen die Öffnung des algerischen Luftraums für die französischen Bomber!

* Solidarität mit dem m. Volk und den Flüchtlingen!

* Für eine politische Lösung, die die demokratischen Rechte und die umfassende und freie Entwicklung des malischen Volkes gewährleistet!"

Ich wurde gerade auf einen kleinen Fehler aufmerksam gemacht:
Es sind keine "französischen Marxisten", sondern algerische.

Und an die Agitatoren der französischen Kolonialkrieger hier:

Mali hat über 15 Milliionen Einwohner. Die Islamisten haben den Berichten nach etwas über 1000 Kämpfer und mit allen Reserven uns ausländischer Unterstützung vlt. 6000 (Wiki).
Wenn die Malier es wollten, dann könnten sie mühelos bewaffnete Strukturen ausreichender Größe aufstellen, die die Islamisten besiegen könnten, zumindest aber die Städte beschützen könnten. Die Tuareg könnten selbst noch einige Truppen und Waffen liefern.

Und da bleibt natürlich auch noch der politische Weg, über den hier bewusst nicht berichtet wurde und wird..

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