Boden-Bewegungen: Sorge um Supervulkan bei Neapel

Ansichtssache
28. Jänner 2013, 10:57
Bild 1 von 23»
foto: noaa, northwest hydro inc., james glaeser/ap/dapd

Die "USS Hatteras" hochaufgelöst und in 3D

Die obere Zeichnung des Künstlers Francis H. Schell zeigt das Dampfschiff "USS Hatteras" bei seinem Untergang im Jahr 1863. Das Kanonenboot der Union sollte im amerikanischen Sezessionskrieg die Häfen der Konföderierten blockieren, doch am 11. Jänner vor 150 Jahren, rund zwei Jahre nach seiner Indienststellung, wurde es vor der Küste von Galveston, Texas, von der "CSS Alabama" überrascht und versenkt. Im September letzten Jahres hat die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) die Überreste des Wracks mittels hochauflösendem 3D-Sonar scannen lassen (unteres Bild). Die "USS Hatteras" war das einzige Schiff, das während des Amerikanischen Bürgerkriegs im Golf von Mexiko sank.

weiter ›
Share if you care
Posting 1 bis 25 von 79
1 2 3
D>er Dreamliner bleibt am Boden, weil technischer Pfusch bei Flugzeugen schlechte Auswirkungen auf den Ruf der Produkte hat.

Bei Flugzeugen stoßen die Menschen an die Grenzen ihrer eigenen Zuverlässigkeit. Wie wenig wir über Fluiddynamik, Wetter und andere physikalische Phänomene der Atmosphäre wissen, das zeigen Flugzeugabstürze besonders deutlich.
Dazu gesellen sich wahnwitzige ökonomische Einschränkungen, bei denen man um das Leben der Menschen wettet. Da werden Flugzeuge enteist, die dann 40 Minuten lang auf den Start warten. Es werden Türen gebaut, die im Flug aufgehen, Isolierungen die brüchig werden oder Instrumente die Piloten und Bodenkontrollen in die Irre führen. Und es wird immer noch mit dem hochbetagten Funksystem gearbeitet. Gemessen am Verkehrsaufkommen (Starts:Tote) ist Fliegen nicht sicherer als Autofahren.

genau verkehrt

wie VIEL wir über Fluiddynamik, Wetter und andere physikalische Phänomene der Atmosphäre wissen, das zeigt extrem geringe und immer noch ständig abnehmende Zahl der Flugzeugabstürze besonders deutlich.

@ Fliegen ist nicht sicherer als Autofahren: Vielleicht haben Sie Recht, aber mit Reisen(Starts):Tote dividieren Sie Äpfel durch Birnen. Man kann nur entweder Unfälle:Reisen dividieren oder Tote:Gesamtpassagieranzahl oder Tote:Reisekilometer (=Tote pro km) oder Tote:Reisedauer.

Ich kann nicht viele technisch neue Entwicklungen erkennen.

Was wir heute benutzen sind Erweiterungen oder Verschlimmbesserungen bereits bestehender Techniken. Das gilt für Raketen ebenso wie für E-Bikes. Was man unter "neu" einreihen könnte liegt im Bereich optischer Systeme und selbst deren Grundlagen sind 60 Jahre alt.

Technologien die mehr Effizienz bringen, sind der Todfeind unseres Wirtschaftssystems. Haushalte kochen heute mit Geräten, die keine effiziente Steuerung haben und 80% der Heizleistung verschwenden. Motoren kommen auf nicht mal 30% Wirkungsgrad. Zentralheizungen heizen die Außenluft mehr als die Wohnung. Genau betrachtet entwickelte sich nur eine Sache extrem effizient (wenn auch wenig effektiv): Marketing und Werbung.

Wenn es schon 15.000 Jahre waren, dann gib noch

40 drauf und mir ist es egal!

Was ich nicht ganz kapiere:

Wir sitzen auf ungeheuren Energiequellen und sind bislang unfähig diese zu nutzen.
Die Technologie der kontrollierten Kernspaltung oder Ölgewinnung aus Gesteinen muß doch wesentlich schwieriger sein.

Große Geothermie-Vorkommen sind unbeherrschbar.

Geothermie-Vorkommen? Unbeherrschbar?

Und Atomkraftwerke sind beherrschbar? Geothermie kommt überall vor. Mit HDR bohrt man auch nicht in Magmakammern rum. Die verfügbare Energie im "trockenen" Mantelgestein ist hoch genug, um den Bedarf der Erdbevölkerung zehnfach abzudecken.
Der einzige Nachteil ist, dass diese Energie grundlastfähig (da wetterunabhänig) ist und dezentral zur Verfügung stünde. Das ist für die Energiekonzerne eine ernsthafte Bedrohung.
Derzeit gibt es 22 Geo-Thermie Kraftwerke weltweit. Im Gegensatz zu AKWs ist bei keinem irgendwas unbeherrschbares passiert. Ein Schlammvulkan ist mir ehrlichgesagt immer noch lieber als zweieinhalb Millionen Jahre Plutonium.

Natürlich wird Geothermie genutzt, schon seit Jahrzehnten.
Das Problem ist, dass das gar nicht wenig Aufwand bedeutet. Im Prinzip kann man's auf zwei Arten machen: Über Fläche oder Tiefe. Fläche stößt irgendwann an logistische Grenzen (oder Nachbarn), Tiefe an bauphysikalische.

Ich wüsste nicht, wie das in die Fläche gehen soll.

Geothermie (nicht zu verwechseln mit Erwärme aus dem Garten) benötigt 200°C und mehr. Mit Erdwärme gewinnen Sie keine Energie im eigentlichen Sinn. Das bisschen Raumheizung ist unwesentlich.

mhm...wenns son Ding zur Energiegewinnung "anstechen" und es ihnen dann um die Ohren fliegt, könntens auch gleich ein dutzend AKWs auf ne extrem aktive Erdbebenlinie stellen, das wär dann auch egal.
Mit sowas spielt man nicht....

Da wird nix "angestochen".

Da müssen Sie sich viel mehr vor Öl und Gas fürchten. Dort wo Geothermie zum Einsatz kommt, geht man in Gesteinsformationen, nicht in gas- und flüssigkeitsgefüllte Sedimente. Geothermie wäre dort gar nicht machbar. Ferner sind das kein Bohrlöcher mit Förder-Dimensionen. Man will ja nichts extrahieren, sondern möglichst schnell Wasser erhitzen. Das bedeutet, wenig Volumen bei große Oberfläche. Tiefenmessungen in Gestein sind weder kostspielig noch unsicher. Das darf man eben mit der Öl- und Gasförderung nicht verwechseln. Es ist eher dem Fracking ähnlich, wobei wesentlich tiefer abgetäuft wird und nur Wasser zum Einsatz kommt.

So wie der Vesuv schon wieder zugebaut ist...

wird's so oder so eine Katastrophe geben, sollte er ausbrechen.

Lasst Experten sprechen:

Was sagt der Lauda zum Supervulkan?

er sagt, dass er dann neapel wegen aschewolke nicht anfliegen würde...

bevor herr lauda...

... etwas dazu geaeussert hat werde ich mich auf jedenfall zurueckhalten

bevor herr lauda etwas dazu gesaeus

der supervulkan im yellowstone nationalpark rumort schon seit jahren, vor diesem haben die medien anscheinend nicht so angst....zumindest hab ich selten darüber gelesen....

KubikKILOmeter

an Dreck sorgen weltweit für Desaster, wenn sie nur hoch genug kommen - egal wo sie starten.

Ähm, über den läuft alle drei Wochen irgendeine

"Dokumentation" auf irgendeinem Pseudo-Doku-Sender.

wären beides unvorstellbare globale Katastrophen, nur nachdem der letzte Ausbruch des kleineren in Italien doch nicht so lang zurück liegt, kann man scheints davon ausgehen dass er zum Laden nicht sonderlich lange braucht...womit die Chance dass er "hochgeht" doch etwas höher sind.
Im übrigen gibts noch einen 3ten, in den Anden, bei dem Aktivität bemerkt wurde.

Sichtbar

Yellowstone ist für jedermann leicht sichtbar. Aus dem verborgenen Feind läßt sich viel schöner Medienkapital schlagen.
Außerdem ist davon ja schließlich unser Lieblingsurlaubsland betroffen - also auch noch ein direkter emotionaler Bezug für viele: Wär' doch schad' wenn wir nicht mehr dorthin auf Urlaub fahren könnten. Auch wenn die Begriffe "Urlaub" und "fahren" dann auch für uns sehr wahrscheinlich keine Bedeutung mehr hätten.

Global warming

Könnte auf die Tour eingedämmt oder sogar teilweise rückgängig gemacht werden. Damit auch ein positiver Nebeneffekt erwähnt wäre. :-)

Es sollten schleunigst ein paar Experten vor dem Supervulkan warnen

sonst riskieren sie im Ausbruchsfall langjährige Haftstrafen...

Jetzt hat das mit dem Maya-Weltuntergang nicht geklappt - jetzt muss eine Supervulkan her.

Posting 1 bis 25 von 79
1 2 3

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.