ORF bringt Landlust und Maggie Entenfellner in den Sonntagvorabend

Ansichtssache | 22. Jänner 2013, 13:19

Wien - Die Lust aufs Land, das Interesse an der Natur und das Bewusstsein für Tradition haben Hochsaison. Das haben nicht nur Printmagazine erkannt, die - wie etwa "Servus in Stadt und Land" - regelmäßig Rekordauflagen vermelden, auch das Fernsehen will die Landlust stärker ins Bild holen. ORF 2 startet daher ab 27. Jänner um 17.05 Uhr das sonntägliche Magazin "Zurück zur Natur", bei dem Maggie Entenfellner österreichische Regionen besucht und die schönsten Seiten des Landlebens zeigt.

In der ersten Folge reist sie ins Villgratental in Osttirol und verbringt dort einen Tag bei Familie Leiter auf deren Wurzerhof mitsamt historischer Mühle und Tischlereimuseum. Es werden Mangalizaschweine, Hochlandrinder und Haflinger gefüttert, und natürlich darf auch die Zubereitung traditioneller Gerichte - in der ersten Folge sind es die Schlipfkrapfen - nicht fehlen. Dann steht noch ein Besuch beim letzten Bürstenmacher Österreichs und bei einem Schafbauern auf dem Programm.

foto: orf/ab hof tv-produktion

"Das bin total ich"

"Das, was hier in der Sendung passiert, das bin total ich", berichtet eine begeisterte Entenfellner. Sie selbst sei auf einem Bauernhof groß geworden und der bewusste Umgang mit Tieren und der Natur sowie eine bewusste Ernährung seien ihr seit jeher wichtig. "Das Leben mit der Natur ist für mich einfach lebenswerter. Da kann man sich auf das besinnen, was im Leben wichtig ist. Auch wenn man mit den Kindern in die Natur geht, ist man sich näher, weil man Gemeinsames viel intensiver erlebt", ist Entenfellner überzeugt.

Was ihr selbst an der Sendung so gefällt, ist, dass hier viel "altes Wissen weitergegeben wird, das über die Jahre schon fast verloren gegangen ist. Zum Beispiel: Wann schlägere ich einen Christbaum oder wie und wann räuchere ich aus?" Ganz nebenbei kommt sie auch in die schönsten Regionen Österreichs - "das ist zum Teil so kitschig schön, dass ich Tränen in den Augen hatte" - und sie bekommt viel gute Hausmannskost zu essen, wie "meine Lieblingssuppe, die Stoßsuppe". Dafür, dass das nicht auf die Figur schlägt, sorgt die Bewegung in der Natur, etwa bei einem mehrstündigen Ausritt bei dichtestem Schneegestöber, nach dem Entenfellner blaugefrorene Finger hatte.

foto: orf/ab hof tv-produktion

"Alles natürlich und nicht gestellt"

"Wir setzen uns beim Dreh immer auch der Natur aus", berichtet Sendungsverantwortliche Ines Schwandner. Und auch im Umgang mit den Menschen lässt man sich überraschen. Nur der grobe Ablauf der Sendung stehe fest, alles andere entsteht spontan: "Wenn jemand kochen will, gut, wenn nicht, auch gut. Wenn das Kind der Familie mit dabei sein will, dann ist es eben dabei. Hier wird niemand gezwungen, etwas zu tun", berichtet Schwandner. "Ich bin überzeugt, dass der Zuschauer spürt, dass hier nichts Aufgesetztes passiert, dass alles natürlich und nichts gestellt ist. Wir sind zu Gast bei Menschen, die im Einklang mit der Natur leben - und den Zuschauer nehmen wir mit", so Entenfellner.

foto: orf/ab hof tv-produktion

"Zurück zur Natur" soll - ähnlich wie die Landlust-Printversionen - ein "Hochglanz-Magazin" sein, das am Ende des Wochenendes und vor Beginn der Arbeitswoche noch einmal Gelegenheit zum Entspannen und Genießen bieten soll, so Schwandner. Gezeigt wird der Ursprung der sogenannten Bio-Produkte und die Menschen, die dahinter stehen. Nützliches gibt in Form von Kochrezepten, einer Gebrauchsanweisung für wilde Kräuter oder Deko-Tipps für die eigenen vier Wände - nachzulesen auf der ORF-Homepage. (APA, 22.1.2013)

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Hochglanz Magazin

Wenn ein Magazin so angekündigt wird, erwarte ich mir bessere Bilder und bessere Dramaturgie. Beides in keinster Weise erfüllt. Warum der ORF mit einer neugegründeten Filmproduktion zusammenarbeitet, warum die Sendung Frau Scolik-Schwandner (Ö3, Teleclubbing, Chili, Konkret - alles keine Hochglanzgeschichten) betreut: das wäre eine interessante Recherche für die Etat - Journelisten.
Warum bringt der Standard nur so eine "es gibt beim ORF eine Neue Sendung" - Info?

bin ich froh das ich keine GIS zahl ... ich würd mich in den ar*ch beißen ...

naja bestätigt mich nur darin, dass es gut ist keinen fernseher zu haben. brrrr...mich gruselts wenn ich an die stimme der entenfellner denk.

und wie ist das mit ihrem bruder der bauer ist? vor jahren haben mir leut horrorgeschichten von seinem schweinemast betrieb erzählt. aber ich will dem mann nichts unterstellen. weiß da jemand genaueres?

es würde extrem gut in mein bild von wegen krone/hunde/entenfellner/tierschutz/hunde/ignorieren von tierleid/hunde passen.

S'isch scho guad woun de Weibaleit jetzad des sogn haum!

De Meggie Antnfällna, de Zechna Kathl, no die zwoa Weibaleit midm Zeck im Gsicht, a der Russwuam und der Karlich und des scheaglade Stöggi und ihre Schwestan. Dazu de Weixelbaum und des Fernsehn wird wieda guat.
Prost!

Do humpatata hamms woi recht!

Wahnsinn, DAS nenne ich Bildungsauftrag.

Bin auch extrem beeindruckt - vor allem über die "Weitergabe des alten Wissens". Ich hoffe die vergessen dabei nicht zu erwähnen, dass man bei Gewitter ein Zweigl aus dem Palmbuschen im Herrgottswinkel nehmen muss und ins Herfeuer stecken, damit der Blitz net einschlägt, dass an Weihnachten und in den darauffolgenden Raunächten auf keinen Fall Wäsche aufgehängt werden darf, weil das die Geister anzieht/bzw. wer im nächsten Jahr stirbt und auch Käuzchen sollte man nächtens aus selbigem Grund nicht zuhören, weiters weder Messer noch Salz verschenken, weil das Unglück bringt und stets ein Gebet auf den Lippen haben.

Irgendwie bin ich froh, dass es ARTE und DVD's gibt.....

;-))

Und wenn sie dafür auch brav ihre GIS Gebühren bezahlen, nehmen sie auch an der Verlosung von 100 Rosenkränzen am Karfreitag teil.

Die üben schon für das Wahlergebnis im Herbst, da gehts dann noch weiter bergab.

Na die meinen wohl eher auffi am Berk, wäul auf da Olm do gibts koa Sint ned ...

EIN STALL FÜR ZWEI

Von "Zurück zur Natur" inspiriert, legt der ORF gleich die Serie "Ein Stall für zwei" für die ganze Patchwork-Familie nach. Schon der Pilot verspricht Hochspannung: Sepp (Sascha Wussow in einer Maß verschneiderten Glanzrolle!), Ende fünfzig, hat gerade gelernt, seinen Namen zu schreiben. Plötzlich muss er das vor dem Konkurs stehende Sägewerk seines an wucherndem Bierkrebs im Endstadium leidenden Opas übernehmen. Als Lini, seine siebzigjährige Verlobte, die resolute Alphofbäuerin und singende Wirtin von Untergriffen (die allseits beleibte Marika Lichter!) erfährt, dass er mit seiner Lieblingskuh Tusnelda noch immer nicht Schluss gemacht hat, stellt sie ihm den Kredit fällig. Eine Tragödie beginnt sich anzubahnen.

a feschi

Hoaslgoaz...

is eh a net so schiach die enti

NICHT DIE ENTENFELLNER!

jetzt geht der ORF dorthin wo servus tv schon lang war.

eine der mühsamsten gestalten der österreichischen journalistenszene (echte journalisten mögen mir verzeihen, aber ich wüsste nicht, wie ich die dame sonst bezeichnen sollte)

Ja, immer Jahre später, HISTORY konkret 10 Jahre später - richtig beobachtet;-))) BItte mehr ....

Wieder so eine Synergie der beiden Leitmedien in diesem Land...

Wie schön war die Zeit als man im Wohnzimmer saß und in eine leere Ecke starrte.

Gegen eine Entenfellner

dieser Pseudo-Tierfreundin (Tiere scheinen für sie nur das Vehikel in die Seitenblicke) ist eine leere Ecke sehr erholsam;-)

Da schau ich mir lieber die Sarah Wiener an auf ihrer Tour durch Österreich. 10 Folgen, in jedem Bundesland einmal, dazu noch Osttirol seperat, verbunden mit kulinarischen Eigenheiten, Traditionen, Bräuchen usw. der jeweiligen Regionen. Sehr empfehlenswert.

Einfach das übernehmen und ausstrahlen, besser wird's mit der Entenfellner sicher nicht,

Das ist ja wie Pext & Cholera ;-).

Wer ist eiogentlich ab "Hof TV Produktion" Der Schwiegersohn vom Marabu, der Sohn vom Marabu, der Sohn vom HOfbauer, eine Ableger von Interspott? Oder gar vom Prof. Mrkvcka!

die suchmaschine sagt:

"Ab Hof" TV-Produktion e.U.
Florianigasse 20
3071 Böheimkirchen
FN 388381 z
gründung 2012

Wurde erst 28.11. gegründet und schon ORF Lieferant - wer steht dahinter? Die Pröll´s selber oder Raiffeisen?

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