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Nach der Rückeroberung mehrere wichtiger Städte in Zentralmali rücken malische und französische Truppen weiter gegen die Islamisten im Norden des Krisenlandes vor. Nächstes Ziel der Offensive sei der Ort Hombori (Karte) nordöstlich der Städte Konna und Douentza, welche die Armee in den vergangenen Tagen bereits unter ihre Kontrolle gebracht hatte, sagte ein malischer Armeesprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa.
Luftangriffe würden derzeit nicht geflogen, erklärte er. Unterdessen kehrte in der Landesmitte nach Tagen schwerer Kämpfe wieder Ruhe ein. „In Douentza gibt es zwar noch keinen richtigen Alltag, aber wir sind sehr glücklich, dass die Dinge zur Normalität zurückkehren", sagte ein Einwohner am Telefon.
Großbritannien erwägt eine weitergehende Unterstützung des französischen Militäreinsatzes. Bei einem Treffen des Nationalen Sicherheitsrats unter Vorsitz von Premierminister David Cameron soll am Dienstagnachmittag über eine zusätzliche Unterstützung in Form von Aufklärung und Logistik beraten werden. Das britische Verteidigungsministerium wies jedoch einen Bericht der Zeitung "The Times" zurück, wonach britische Truppen bereits in Alarmbereitschaft versetzt worden seien.
Auch die logistische Hilfe der USA für den französischen Militäreinsatz in Mali ist angelaufen. Auf Bitten der Regierung in Paris transportiere das US-Militär französische Soldaten und Ausrüstung von Frankreich in den afrikanischen Krisenstaat, sagte ein Sprecher des in Stuttgart ansässigen Afrika-Kommandos der US-Streitkräfte am Dienstag. Die ersten beiden Flüge seien am Montag gestartet, weitere Flüge sollten sich in den kommenden Tagen anschließen. Der US-Einsatz richte sich ganz an den Bedürfnissen Frankreichs aus, betonte der Sprecher.
Die EU unterstützt Leidtragende der Krise in Mali zunächst mit 20 Millionen Euro. Das Geld aus dem Gemeinschaftshaushalt soll besonders unterernährten Kindern zu Gute kommen, wie die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel erklärte. Daneben sollen der Erklärung zufolge bis zu 150.000 Menschen in Mali und 100.000 Flüchtlinge in Nachbarländern mit Lebensmitteln und anderen Grundgütern unterstützt werden, wobei die EU das Geld an Partner wie das Rote Kreuz weiterleitet, die dann die konkrete Hilfe an Ort und Stelle leisten.
2012 gab die Kommission insgesamt 73 Millionen Euro für humanitäre Hilfe für die malische Bevölkerung aus. Der Konflikt mit den Islamisten in Mali sei nicht die einzige Ursache für die Not der Bevölkerung, erklärte die für die humanitäre Hilfe zuständige EU-Kommissarin Kristalina Georgieva. Die Menschen leiden demnach auch unter einer Dürre und anschließenden Missernte und den seit längerem andauernden politischen Konflikten in dem westafrikanischen Land.
Die malischen Flüchtlinge verschärften zudem bereits bestehende Engpässe an erschwinglichen Nahrungsmitteln in den Nachbarländern, erklärte Georgieva. Nach ihrer Einschätzung könnten heuer 10,8 Millionen Menschen in der Sahelzone von Hunger bedroht sein. (APA/dpa, 22.1.2013)
Al Jazeera: French and Malian troops enter Diabaly
"Nationale Bewegung der Befreiung Azawads" kontrolliert die Stadt Kidal im Norden des Landes
EU begrüßt "historische" Übereinkunft in Ouagadougou
Mit Milliardenhilfe und UN-Truppen will die internationale Gemeinschaft in Mali für Stabilität und Frieden sorgen
Angebot wäre die bisher größte Beteiligung Chinas an einer internationalen Friedensmission
Der Maghreb-Experte Yahia Zoubir fordert einen nationalen Dialog der Versöhnung für Mali. Wahlen ohne die Zustimmung aller ethnischen Gruppen wären kontraproduktiv
Truppenkontingent soll bis Jahresende schrittweise von 3.850 auf 1.000 Soldaten reduziert werden
Bis Juli soll das Kontingent von 4.000 auf 2.000 Mann reduziert werden
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Französische Armee durchkämmt Tal bei Gao im Norden
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Trainiert werden vier Bataillone mit insgesamt 2.600 Mann
Islamistenführer Mokhtar Belmokhtar soll jedoch am Leben sein und sich in Gao aufhalten
Drei Soldaten verletzt
Bei Angriff auf Camp in Mali - Islamist gilt als Drahtzieher von Geiselnahme in Algerien - Vorerst keine Bestätigung aus Frankreich und Algerien
63 malische Soldaten ums Leben gekommen
Zum Teil über 800 Jahre alte afrikanische und arabische Manuskripte
Sieben Menschen bei Gefechten getötet
Frankreich will wie geplant im März mit dem Abzug seiner Truppen beginnen
UN-Generalsekretär fordert auch Kräfte zur Terrorbekämpfung
Soldaten aus dem Tschad unter den Toten - Angeblich 65 Opfer aufseiten der Rebellen - USA schicken Drohnen und Soldaten in Nachbarland Niger
Nun offenbar wieder Ruhe eingekehrt
Heftige Kämpfe in Gao - Autobomben nahe Tessalit
Bei Kämpfen Ende Februar getötet
Präsident Hollande meldet Tod eines Fremdenlegionärs
Die Karte da rechts ist besser:
http://de.wikipedia.org/wiki/Op%C... ion_Serval
Und die Seite wird tagtäglich aktualisiert.
Allgemein über die Afrika Seite von France24 die aktuelle Karte vergrößern.
http://www.france24.com/en/africa
Karte vom 22/01/2013:
http://www.france24.com/en/files/... -EN_v4.jpg
Bin gespannt wieviel Geld bei den Bedürftigen ankommt aber das werden wir nie erfahren. Ich schätze von den 20 Millionen verschwinden mindestesn bei 18 bei befreundeten Lobbyisten und korrupten Politikern. Dann kostet halt ein Kilo Getreide aufeinmal 100 Tsd Euro. Europas korrupte Politiker und ihre Freunderl werden sicher kreativ sein....
Das Geld wird beispielsweise dem Roten Kreuz und anderen aktiven Organisationen zur Verfügung gestellt. Diese Organisationen haben Erfahrungen mit korrupten Staaten, weshalb ihre Befürchtungen unbegründet sind.
Da hat Europa wirklich ein Eigeninteresse dran, dass südlich der EU Frieden und Stabilität existiert: Weniger Flüchtlinge, mehr Handel, partnerschaftliche Zusammenarbeit, weniger Kriminalität und Energiesicherheit.
Alles wirklich sehr bösartig!
jaja, schon die kriche wollte nur die armen seelen der wilden retten, die sklavenhändler wollten dann den wilden nur die vorteile geregelter arbeit und sozialer sicherheit im zuge eines "auslandsstudiums" auf ihren baumwollfeldern näherbringen, und heute bringen ihnen exxon, shell u. co halt humanismus und demokratie im waffenbasierten intensivlehrgängen näher.........
mann, wir sind aber auch dermaßen herzensgut und selbstlos, daß man sich fast anwischerln könnt, vor freude...
die man einst in Afghanistan gegen die Russen oder gestern gegen Hussein oder Gadaffi, oder heute gegen Assad unterstützt, wenden sich anderswo mit den vom Westen gelieferten Waffen gegen westliche Interessen oder Länder:
na ganz was Neues.
Man hätte diese Verbrecher erst gar nicht unterstützen und bewaffnen und ausbilden dürfen, nur um anderswo seine Interessen durchzusetzen. Die Sache ist doch nicht mehr vermittelbar: In Syrien oder einst Libyen hui und bei einem Grenzübertritt nach Mali oder Algerien pfui. Im Übriegen planten in Algerien die "Aktion" Kanadier und ein Franzose kämpte auf Rebellenseite...
Heute ists vielleicht zu spät, aber man hätte sowas niemals provozieren dürfen und man zündelt ja kräftig weiter, statt auszusteigen..
Mujao (Bewegung für Monotheismus und Jihad in Westafrika) und Aqmi (al-Qaida im Islamischen Maghreb) haben in den Gebieten, die sie gewaltsam unter ihre Kontrolle brachten - gleich den bekannten Steinzeit-Islamismus installiert. Ein Dekret vom August 2012 erklärt Musik tatsächlich ganz allgemein zum Werk des Satans. An ihre Stelle soll die Rezitation von Koranversen treten. Rokia Traoré oder Oumou Sangaré verboten.....Filme Souleymane Cissés verboten...Jahrhunderte altes Weltkulturerbe vernichtet...Und Ihr habt nur immer die gleiche alte Leier auf Lager....
Hast das Posting nicht ganz verstanden.
Der Einsatz in Mali ist schon OK.
Die Unterstützung der Islamisten in Afghanistan (gegen die Rote Armee) in Libyen (gegen Gaddafi) und jetzt in Syrien (gegen Assad) war der Fehler. Da wurde dieses Gesindel (übrigens hauptsächlich von extrem rechten Politikern wie Reagan in Afghanistan oder Sarkozy in Libyen) herangezogen, das unter Anderem jetzt Mali unsicher macht.
Dass die EU lächerliche 20 Mio. springen läßt, ist traurig.
Um das Geld startet manch österreichischer Bauer nicht einmal seinen Traktor.
Um dem Land wieder auf die Beine zu helfen sollte mehr Geld in die Hand genommen werden.
Allerdings sollte auch sehr genau darauf geschaut werden, was mit dem Geld geschieht.
Die EU sollte diese einmalige Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen, sich als Partner für Afrika zu positionieren.
nichts aus. Denn das was man an terrain gewonnen hat, muss dann aber auch gehalten werden. Daher werden die franz. truppen wohl oder uebel im norden stationiert bleiben muessen, da sonst die jihadisten- moederbanden wieder dort einruecken werden.
In den BBC nachrichten heute wurden zwei malische soldaten interviewed die beide behauptet hatten dass viele ihrer ehemaligen kameraden zu den jihadisten uebergelaufen sind und nun ihre frueheren kamerdaen bekaemften. Meine vermtung ist wohl, dass da geld eine grosse rolle gespielt hat, da die malische armeefuehrung recht knauserig ist mit dem ausstehenden sold fuer ihre truppen.
In Syrien sinds die verarmten Massen die unter dem Joch der Diktatur leiden, in Mali sinds jene die seit Monaten in Angst leben.
Ist wohl ein Abbild ihres eigenen Lebens, nach oben buckeln und nach unten treten....
Stimmt, z.B. in Frankreich:
http://www.google.at/imgres?im... vns&itbs=1
Wenn humanitär begründete Interventionen hauptsächlich dann stattfinden, wenn auch wirtschaftliche Interessen vorhanden sind, heißt das nicht automatisch, dass das zu verurteilen ist. Es bedeutet vielmehr, dass zu fordern wäre, auch zu intervenieren, wenn die wirtschaftlichen Interessen nicht da sind.
Keinesfalls kann man aus dem Vorliegen von wirtschaftlichen Interessen schließen, dass man sich feige zurücklehnen und nicht tun sollte! Diese Position ist übrigens nicht nur feige, sondern zutiefst inhuman.
humintär begründete interventionen?
mach dich bitte nicht lächerlich
erstens kann man humanismus nicht herbeibomben und schießen, zweitens bleibt mord auch unter der fahne des humanismus mord, und drittens haben die herrscher noch nie auch nur einen feuchten lärcherlpfurz auf menschenleben gegeben und tun das auch heute nicht - aber sie waren immer sehr geschickt darin ihre agenden zu vermarkten und ausreden für ihr vorgehen zu erfinden, sei es um die "seelen der armen wilden zu retten" (und sie gleichzeitig als sklaven zu verscherbeln), oder heute, um den "wilden endlich demokratie und menschenrechte zu bringen" (und ihnen gleichzeitig die rohstoffe ihrer länder zu stehlen)
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