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Barbara Blaha wird Unirätin in Salzburg.
Salzburg - Der Senat Senat der Universität Salzburg wählte am Montag drei Mitglieder des neuen Universitätsrates, der mit Anfang März seine Funktion aufnimmt. Auf Vorschlag der Studierenden wurde Barbara Blaha, ehemalige Vorsitzende der Österreichischen HochschülerInnenschaft, in den Unirat entsandt. Nach der Aufhebung der ursprünglichen Uniratswahl vom Juni 2012 entschied sich der Senat neben Blaha für Rita Franceschini, frühere Rektorin der Universität Bozen, und Helmut Schmidt, Präsident der TU Kaiserslautern.
"Blaha weist dank ihrer langjährigen Erfahrung als Studierendenvertreterin profunde Kenntnisse der Funktionsweise der Universitätslandschaft und der Hochschulpolitik auf österreichischer sowie europäischer Ebene auf", sagt Simon Hofbauer vom Vorsitzteam der ÖH Salzburg in einer Aussendung. Die ÖH lobt ihr "hohes Maß an Integrität und Konsequenz", das sie zeigte, als sie aus Protest gegen die Studiengebühren aus der SPÖ austrat.
Der damalige Bundeskanzler Alfred Gusenbauer hatte im Jänner 2007 der Einführung von Studiengebühren im Zuge des Koalitionsabkommens mit der ÖVP zugestimmt.
Nach Abschluss ihres Studiums war Blaha u.a. kaufmännische Leiterin des Czernin-Verlags sowie Mitglied des ORF-Stiftungsrates. Seit 2008 ist sie Mitorganisatorin des Politkongresses "Momentum" und beschäftigt sich in ihren wissenschaftlichen Publikationen primär mit Fragen der Bildungs-, Sozial-, Frauen- und Wirtschaftspolitik.
Im Wintersemester 2012/13 werden die Universitätsräte an allen Unis neu bestellt: Zunächst wählen die Senate der Unis ihre Kandidaten für die Posten aus, anschließend ist die Regierung (auf Vorschlag des Wissenschaftsministers) am Zug - und schließlich müssen alle bestellten Uni-Räte einer Hochschule autonom ein weiteres Mitglied bestimmen. Amtsantritt der für fünf Jahre bestellten neuen Räte ist dann am 1. März 2013. (APA/red, derStandard.at, 22.1.2013)
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Wenn ich mich da an die Diskussion im Club2 über Jugendarbeitslosigkeit Erinnern kommt mir echt das grausen. Fr. Blaha wirkte so Weltfremd wie man nur sein kann, wenn das nicht nur ein Ausrutscher ihrer seits war dann mein Beileid an die Uni Salzburg.
Uniräte haben auch den Zweck sich für die Uni in Wirtschaft und Politik einzusetzen, Darum werden meistens Persönlichkeiten mit entsprechender Durchsetzungskraft und Kontakten in wichtigen Punkten der Universität genommen. Wenn die Uni Salzburg darauf verzichten kann, muss sie ja wunschlos glücklich sein.
Stipendienempfänger mussten die zwar eh nicht zahlen - aber es sollen ja auch die Söhne udn Töchter von Leuten wie Grasser, Schüssel, Menssdorff oder Meinl unbedingt kostenlos studieren dürfen an den Unis.
Was das mit sozialem Gedankengut zu tun haben soll ist mir bis heute schleierhaft.
Es gibt sehr viele Studenten, die aus verschiedensten Gründen keine Stipendien erhalten und trotzdem nicht reich sind. Und genau diese Gruppe wird von Studiengebühren sehr hart getroffen, bei den Reichen ist das ohnehin kein Problem. Abgesehen davon ist Bildung ein hohes Gut, daher ist es vertretbar, wenn auch die Kinder reicher Eltern gratis studieren können.
Es gibt auch noch die, deren Eltern "zu viel" verdienen, aber den Kindern nicht genug abgeben. Wobei "zu viel" ziemlich niedrig angesetzt ist: Höchststudienbeihilfe bekommen praktisch nur Kinder von Landwirten und Gewerbetreibenden, die offiziell (fast) kein Einkommen haben.
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http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeF... r=20002128
"§ 21. (3) Der Universitätsrat besteht aus fünf, sieben oder neun Mitgliedern, die in verantwortungsvollen Positionen in der Gesellschaft, insbesondere der Wissenschaft, Kultur oder Wirtschaft, tätig sind oder waren und auf Grund ihrer hervorragenden Kenntnisse und Erfahrungen einen Beitrag zur Erreichung der Ziele und Aufgaben der Universität leisten können."
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