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Der conwert-Mega-Deal in Deutschland ist vollzogen: Der börsenotierte österreichische Wohnimmo-Konzern conwert hat 60 Prozent an der deutschen Kommunale Wohnen AG (KWG) mit Sitz in Hamburg übernommen. Die zuständigen Kartellbehörden haben laut Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) zugestimmt. Bezogen auf den 60-Prozent-Anteil erwarb conwert Assets im Volumen von 260 Mio. Euro mit einem Gesamtwert von 430 Mio. Euro. Das Deutschland-Portfolio von conwert wuchs so um 9.700 Einheiten bzw. 605.000 Quadratmeter um zwei Drittel auf 24.500 Einheiten.
"Mit der Transaktion stärken wir unsere Präsenz in Deutschland, erhöhen die Ertragskraft und schaffen die nötigen Voraussetzungen, um unser langfristiges Bestandsmanagement weiter auszubauen", so conwert-Aufsichtsratschef Johannes Meran in einer Mitteilung am Montag.
Die Bezahlung des Kaufpreises teilt sich "ungefähr zu gleichen Teilen aus Barmitteln und eigenen Aktien der conwert". Dafür hat die conwert am 4. Jänner ein dreimonatiges Aktienrückkaufprogramm zum Erwerb von bis zu 2,5 Millionen Aktien gestartet.
Laut Aussendung hofft die conwert in der Akquisition auch noch auf einen voraussichtlichen "Lucky Buy" (nach IFRS 3.56 "bargain purchase") in der Höhe zwischen 25 und 30 Mio. Euro. Dieses Geld fließt, wenn sich noch herausstellt, dass der gezahlte Kaufpreis unter dem Zeitwert liegt. So könnten von den 260 Mio. Euro - gezahlt mit Aktien und bar - noch bis zu 30 Mio. Euro zurückfließen. Conwert will die KWAG noch zum ersten Quartal 2013 "vollständig konsolidieren". (APA, 21.1.2013)
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