Analogfleisch und menschliche Ausscheidungen

21. Jänner 2013, 17:59

Wer viel Geld hat und schon alles besitzt, widmet sein Vermögen oft der Forschung. Das Thema Gesundheit hat Priorität

Wien - So fördert etwa SAP-Co-Gründer Hasso Plattner den Kampf gegen die Immunschwäche Aids. Ein Heilmittel gegen Krebs steht auf der Förderliste von Cisco-Chef John Chambers, und Oracle-Chef Larry Ellison hat eine Milliarde Dollar in die Erforschung altersbedingter Krankheiten gesteckt.

Wie genau das menschliche Gehirn funktioniert, will Microsoft-Co-Gründer Paul Allen wissen - in der Hoffnung, ein Heilmittel für Krankheiten wie etwa Alzheimer zu finden. Auch die genaue Nachbildung des Hirns unterstützt Allen, um daraus Wissen für die Entwicklung von Maschinen mit menschlicher Intelligenz abzuleiten. Eine halbe Milliarde US-Dollar hat Allen dafür bereitgestellt.

Zukunftsthemen

Es gibt aber noch ganz andere Zukunftsthemen, in die derzeit massiv Geld gesteckt wird, wie das Wirtschaftsportal Business Insider berichtet. Analogfleisch ("fake meet") und auch Analog-Käse haben für Twitter-Mitbegründer Biz Stone und Venture-Capital-Investor Vinod Khosla (Mitbegründer von Sun Microsystems) oberste Priorität. Ihnen geht es dabei auch um den Tierschutz und einen Ersatz für die Massentierhaltung.

In eine ganz andere Richtung forscht Bill Gates. Mit "reinvent the toilet" will der Microsoft-Gründer herausfinden, wie menschliche Ausscheidungen in eine nützliche Ressource transformiert werden können. (bpf, DER STANDARD, 21.1.2013)

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