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Wien - Die Gewerkschaften Pro-Ge und GPA-djp halten nichts vom Vorstoß von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (V) für flexiblere Arbeitszeiten mit längeren Durchrechnungsmöglichkeiten und längeren Tageshöchstarbeitszeiten. "Diese Vorschläge sind weder familienfreundlich noch bedeuten sie eine sinnvolle Flexibilisierung. Fakt ist, dass Österreich bei langen Arbeitszeiten im absoluten Spitzenfeld in Europa liegt", so Pro-Ge-Vorsitzender Rainer Wimmer und der stellvertretende GPA-djp-Geschäftsführer Karl Proyer am Montag in einer Aussendung.
Viel mehr müssten die regelmäßigen Überstunden reduziert werden, "um die Beschäftigung in Österreich zu erhöhen". Das gehe nur, wenn Überstunden für Arbeitgeber teurer würden, um deren Attraktivität zu senken. Es sei Zeit für ein Umdenken in Richtung kürzere Arbeitszeiten.
Bei den Flexibilisierungswünschen der Arbeitgeber gehe es nicht ums Abdecken von Arbeitsspitzen, sondern um die Kosten regelmäßiger Überstundenleistungen der Beschäftigten. Unter dem "Vorwand" der Flexibilisierung sollten die Überstunden für die Wirtschaft billiger gemacht werden, vermuteten die Gewerkschafter, was für die Arbeitnehmer längeres Arbeiten für weniger Geld bedeute. "Dies ist weder unter wirtschaftlichen noch unter gesundheitlichen Aspekten sinnvoll. Lange Arbeitszeiten machen krank und verhindern, dass mehr Leute in Beschäftigung kommen", meinten Wimmer und Proyer.
Für die Wirtschaftskammer (WK) ist die Arbeitszeitflexibilisierung hingegen "im Interesse von Wirtschaft und Beschäftigten", so Martin Gleitsmann, Leiter der WK-Abteilung Sozialpolitik. Weltweit habe sich das Just-in-Time-Konzept in Logistik, Produktion und Distribution durchgesetzt; also "muss sich auch Österreich fortentwickeln, um als Standort wettbewerbsfähig zu bleiben", sagte Gleitsmann am Montag in einer Aussendung. (APA, 21.1.2013)
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Ihr löscht meinen Beitrag, in dem ich sage
- die Gewerkschaftsfunktionäre leben geistig in den 70ern, als es reichlich Jobs gab, für die man keine besondere Qualifikation brauchte
- diese Jobs sind mittlerweile in China usw
- durch den Strukturwandel gibt es immer weniger solche Stellen, wodurch am Arbeitsmarkt Angebot (Facharbeiter udn Akademiker) und Nachfrage (durch gering ausgebildete Arbeitslose) nicht zusammenpassen
Was davon ist strafrechtlich relevant, oder geeignet, das Ansehen dieser Zeitung zu schmälern?
>die Gewerkschaftsfunktionäre leben geistig in den 70ern, als es reichlich Jobs gab, für die man keine besondere Qualifikation brauchte
Diese Jobs gibts es auch heute noch, egal ob in der Privatwirtschaft oder im öffentlichen Sektor.. sind halt andere als in den 70ern.
die ein Arbeitnehmer in 45 Arbeitsjahren leisten müsste, bis zu dessen 50. Lebensjahr in Anspruch, begünstigt durch "großzügige" Überstundenpauschalverträge, und spuckt ihn dann aus.
Das ist eben billiger, als die Leute bis 60 oder noch länger zu beschäftigen, und für echte 40 Stunden in der Woche auch reell zu bezahlen.
NEIN so nicht!
Am liebsten würden sie einen lebenslangen Durchrechnungszeitraum der Mehrstunden haben um ja keinen Zuschlag zu bezahlen!
Gerade in schlechten wirtschaftlichen Zeiten brauchen die Arbeitnehmer eine intelligente Gewerkschaft!
Wenn ich als Arbeitgeber Arbeit für 200 Stunden pro Woche habe, dann darf es nicht billiger sein
4 Leute jeweils 50 Stunden arbeiten zu lassen
als
5 Leute jeweils 40 Stunden.
(Lohnnebenkosten eingerechnet)
so einfach ist die Rechnung.
aber eh klar - wenns arbeitnehmer zu viel verdienen muss die gewerkschaft natürlich einschreiten. die wirklich ernstzunehmenden themen werden nicht mal erwähnt. österreichische gewerkschaft eben. fürs atmen bezahlt werden. spekulieren könnens ja nimma.
das Ziel ist nicht eine höhere Bezahlung (dann würde es bald nochmehr Überstunden geben, weil jeder welche machen möchte) - nein, das Ziel der Gewerkschaft ist eine höhere Besteuerung, damit dem AN weniger bleibt und der AG mehr zahlen muss...
Scherer wir gerade alle über einen Kamm?
Ich kenne fast niemanden der gerne 20-40 Stunden durchgehend arbeitet, wenn wieder irgendwo ein wichtiges System eines Keyaccount Kunden steht.
Der gerne auch mal 2-3 Wochen im Monat 7/24 Bereitschaft macht. Der oftmals am WE arbeitet, und sich die angestaute Zeit dann unter der Woche nicht mal als ZA nehmen kann, weil soviel zu tun ist.
Das alles ist ungesetzlich, und stört wirklich niemanden von den Leuten, welche eigentlich auf Verletzungen in dem Bereich achten sollten.
So lange der Umsatz passt, und die AG Prüfer alles Weichereier sind, wird sich da auch nichts ändern.
Bitte wer macht einerseits gerne Üstd, zahlt aber für die Zeit 50% Steuern an den Staat, ausgenommen der ersten 10 Std.?
Und wieder blockiert die Gewerkschaft einen Vorschlag der tatsächlich vielen Leuten Vorteile bringt. Aber es passt halt nicht in die Logik der veralteten Kollektivverträge. Und die Unkündbaren und Betriebsräte ohne Aufgaben müssten dann eventuell mehr arbeiten. Aber Hauptsache die Gewerkschaft schützt die Privilegien ihrer Günstlinge.
Resultat wird sein, dass wieder mehr Firmen Leiharbeiter nehmen werden.
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