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"Wenn Sie jemand anders sein könnten - wer wären Sie?" Was antwortet man auf Fragen dieser Art?
Sie stehen zwischen Jobkandidat und Firma. Fast alle kennen sie, die wenigsten lieben sie: Bewerbungsgespräche. Ein Oszillieren zwischen Psychospielchen und nüchterner Analyse der Qualifikation von Bewerbern. Also ein Terrain, auf dem man leicht ausrutschen kann. Gezielte Vorbereitung ist schwer möglich. Vor allem wenn man mit Personalverantwortlichen konfrontiert ist, die das Einstellungsgespräch als Experimentierfeld für Originalität sehen. Mit dem Ziel, hinter die Fassade von Bewerbern zu blicken.
Das US-Jobportal Glassdoor hat sich die Mühe gemacht und 300.000 Fragen analysiert, die bei Vorstellungsgesprächen die Runde gemacht haben. Die "verrücktesten" wurden nun veröffentlicht - und welches Unternehmen sie gestellt hat. karrierebibel.de hat sie übersetzt und gereiht.
Welche skurrilen Situationen haben Sie bei Bewerbungsgesprächen erlebt?
Fast 80 Prozent beurteilen Unternehmen als unsympathisch, wenn sie keine Antwort auf ihre Bewerbung erhalten
19 Prozent befinden sich laut einer Umfrage derzeit aktiv auf Jobsuche - Akademiker lesen häufiger Stellenangebote
Standardisierte Bewerbungsbögen sollen die Chancengleichheit erhöhen - Selektion ausschließlich nach Qualifikation
Im ersten Quartal 2012 gab es fast ein Fünftel mehr Jobangebote als ein Jahr davor - Wachstumstreiber Programmierung und Entwicklung
Rewe und Novomatic nehmen am Pilotprojekt "Anonymisierte Bewerbungen" teil
Lebensläufe ohne Alter, Foto und Angabe zur Herkunft: Firmen sollen auf personenbezogene Daten verzichten, sagt Christine Lüders, Leiterin eines Pilotprojekts
Johannes Kopf: "Überwinden von Ängsten und Tabus"
SOS Mitmensch plädiert für eine gesetzliche Verpflichtung in Österreich - Positive Ergebnisse nach Pilotprojekt in Deutschland
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Sechs von zehn Unternehmen informieren sich online über Bewerber
Praktika und Volontariate im In- und Ausland - nicht alle sind bezahlt
Anzeigen klingen verlockend, sind aber verdächtig
"Was Personaler nie verraten würden": Autoren wollen "geheime Fallstricke" in Jobinterviews offenlegen
Laut einer Studie ist es ratsam, sich potenziellen neuen Vorgesetzten an sonnigen Tagen vorzustellen
Integrationsfonds startet Projekt in Tirol - Bewerbungsformulare sollen um "Name, Foto und Herkunft" bereinigt werden - Profitieren sollen Bewerber und Firmen
Die Personalentscheider von Siemens, Ernst & Young und OMV verraten einige ihrer Fragen beim Vorstellungsgespräch - was sie damit bezwecken
Die Arbeiterkammer hat zehn Beispiele zusammengestellt, die man kennen sollte
Ich hätte die Frage mit dem Küchengerät nicht als Verarsche gesehen, sondern z.B. als Test für die Abstraktionsfähigkeiten des Kanditaten.
A) Messer (Scharf, Gefährlich, Präzise,...)
B) Nudelwalker (Ebnet Widerstände,...)
C) Mixer (Laut, Handlich,..)
D) Backofen (Heiß, Groß,..)
E) Kenwood Chef (Universell, Belastbar, Ausdauernd, Kräftig)
Je nach Job ist vermutlich "E" die beste Antwort.
Die Frage mit den Winkeln der Zeiger finde ich eigentlich nicht skurril. Die sollte jeder mit Matura beantworten können, jedenfalls wenn ein schriftlicher Rechengang erlaubt ist. Je nach Jobprofil könnte die Frage natürlich trotzdem unpassend sein.
Uhrzeit 10 vor 12.
10 ist bei 10/12 von 360°, 12 bei 12/12 von 360° --> also 12/12 von 360° --> also grob 60°.
Nachdem der Zeiger bei 10 vor 12 noch nicht ganz auf 12 steht (sondern da 5/6 der Stunde vergangen sind, auf 5/6 der Distanz zwischen 11 und 12, also 11/12 der Distanz von 10 bis 12) --> sind es real 11/12 * 60°, also 55°.
Wenn Sie es nicht glaugen, dann haben Sie hier eine Uhr zum Nachprüfen:
http://www.realmath.de/Neues/Kla... inkel.html
- was sind Ihre Stärken
- was sind Ihre Schwächen
- was bringen Sie den Unternehmen
- wo sehen Sie sich in drei Jahren
Weil diese Fragen sind wirklich selten d ...mm.
Einstellung ist überhaupt etwas schhwieriges. In der Regel kriegt der mit der größten Klappe (wenns kein Vitamin P Posten ist) den besten Job. Und der ist in der Regel nicht der fleißigste, fähigste und gescheiteste...
dir "richtigen" Stresstest-Frage, also "Sie können doch eh nix was wollen Sie hier". Die waren vor ca. 10 Jahren in, derzeit sind es halt die im Brotkörberl übernachteten. Die sind wenigstens nur ein bissl daneben und nicht asozial.
Sehr interessantes Statement, aber ich würde es nicht pauschalieren.
Einige der obigen Fragen sind durchaus interessant und haben das Potential bestimmte Fähigkeiten zu filtern. Interessant dabei ist nicht nur die Antwort selbst, sonder viel wichtiger ist, wie der Bewerber mit unerwarteten Situationen umgeht. Es gibt ja auch unterschiedliche Arten, wie man eine dumme Frage elegant zur Seite schiebt.
Aber was mich bei Recruitungfirmen aktuell mehr nervt ist diese abgehobene Arroganz, mit der die meisten operieren. Auf jeder Jobplattform werden den Bewerbern die DOs und DONTs von Unterlagen und Gesprächen eingetrichtert. Aber es wird kaum bezug genommen auf die Praktiken von Recruitern. Mir ist bewusst, dass es sehr viele schlechte und ungeeignte Bewerber für manche Stellen gibt und das nicht alle ein individuelles Absageschreiben erhalten können. Aber wenn ich mich auf eine Leitungsposition bewerbe, mich gründlich vorbereite, Zeit investiere und zu einem Gespräch eingeladen werde, dann darf man sich wohl einen Zweizeiler als Absagegrund erwarten, oder nicht!? Aber als Bewerber ist man wohl leider noch immer nur der Bittsteller.
Da habe ich wohl einen Nerv getroffen, ich dachte nicht, dass ich für meinen Post so viel Zuspruch erhalte. Ich habe diese Situation auch schon mit einem Karriere-Journalisten diskutiert. Er meinte nur, er verstehe mich, aber solange sich die Recruiter ihre Anwärter aus so vielen Bewerbern aussuchen können, wird sich an dieser Situation wohl nicht so schnell etwas ändern. Zumindest bei einigen Firmen. Gott-sei-dank gibt es aber auch einige gute Personalfirmen, die das machen, was sie sollten: Bewerber und Unternehmen "beraten". Vielen ist das aber wohl zu lästig. Die besten Erfahrungen habe ich übrigens bei Jobs gemacht, die direkt von Personalabteilungen und nicht von Recruitern ausgeschrieben waren. Komisch, warum wohl ...
Ist mir neulich in Deutschland so gegangen. Habe mich sehr lange auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet, inhaltlich sogar einen ehamligen Vorgesetzten zu Rate gezogen (der mir sehr gerne geholfen hat). Mein Fehler: Ich habe mir den Nachmittag nicht freigenommen, sondern bin nur kurz vom Job weggegangen (geht leider oft auch nicht anders). Das Ergebnis: Man hat den Termin offenbar verschwitzt, zum vereinbarten Zeitpunkt war niemand da, keine Entschuldigung, später wurde telefoniert etc. Selbst wenn ich länger Zeit gehabt hätte, die Atmosphäre war im Keller. Hab dann von mir aus abgesagt, wieder ohne Rückmeldung des Bedauerns. Ja, man ist de facto Bittsteller.
Anderes Beispiel: Bewerbung bei einem namhaften Bildungsverlag in D, Verlagsleiterin schreibt mir ein E-Mail: "Danke für Bewerbung, wäre es Ihnen möglich, dass wir morgen kurz telefonieren?" Ich antworte: "Morgen ist ganz dicht gedrängt mit wichtigen Terminen, zwischen 13:00 und 15:00 Uhr habe ich ein wenig Spielraum. Geht auch ein anderer Tag?" Sie antwortet: "Gut, dann ruf ich sie morgen um 15:00 Uhr(!)an. Ich (schon auf anderem Firmengelände wegen Termin) führe das Telefonat, Verbindung reißt zweimal ab - mein Pech. Ich schreibe ihr am Abend ein E-Mail des Bedauerns, spreche ihr am nächsten Tag noch auf die Mailbox, entschuldige mich - bis heute keine Reaktion mehr, auch keine Absage von der Personalerin.
Sie haben erklärt sie hätten zwischen 13:00-15:00 Zeit.
Warum akzeptieren sie dann einen Anruf um 15:00.
Weiters denke ich, dass sie in diesem Fall keine Schuld trifft warum Entschuldigen sie sich?
Wenn die Firma/ das Unternehmen nicht in der Lage ist sich an Terminvereinbarungen zu halten, sollte ihre Entscheidung nicht für dieses Unternehmen zu arbeiten zu wollen sehr einfach sein.
Ich habe mich für das missglückte Telefonat aufgrund der abgerissenen Verbindung entschuldigt. Das Akzeptieren der Uhrzeit war im Nachhinein betrachtet natürlich ein Fehler, aber warum kommt es überhaupt dazu, dass sie auf meinen Vorschlag/meine Frage nicht eingeht? Warum lässt man einen Bewerber dumm sterben? Kann man deswegen nicht zumindest noch so viel Respekt aufbringen und dem Bewerber Rückmeldung (eine Absage) geben? Lesen Sie nochmals das Ausgangsposting von Mr. Orange und betrachten Sie mein(e) Postings unter diesem Blickwinkel.
Aber Sie brauchen wohl die Arschkriecher, um sich wohl zu fühlen. Ist vermutlich ein ganz besonderer Job, so eng mit dem Idiotenchef zusammen zu arbeiten.... Da muss man sich schon ordentlich verarsxhen lassen.
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