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Ein kleines Stückchen Star Wars: Eine mit dem Rasperry Pi realisierte Mini-Ausgabe von R2D2.
vergrößern 600x400Die "Micro Arcade Machine".
Ein 35 Dollar Linux-Rechner "Raspberry Pi" hat vergangenes Jahr die Herzen der Bastler im Sturm erobert. Mit der großen Popularität der "Himbeere" hatten selbst seine Erfinder nicht gerechnet, wie sie gegenüber ZDNet zugeben.
Den ersten Blick auf das Gerät erheischte die Welt schon im Mai 2011 in einem Video der BBC. In den kommenden Monaten war schnell klar, dass man die ursprünglich geplante Stückzahl an zu produzierenden Platinen deutlich erhöhen müsse. "Wir dachten, wir verkaufen tausend Stück", hatte man zuvor noch bescheiden geschätzt.
Also wurde der erste Produktions-Durchlauf auf 10.000 Geräte aufgestockt. Im Februar 2012 startete man schließlich und erhielt schon am ersten Tag Bestellungen für die zehnfache Menge. Die Folge: massive Lieferverzögerungen für viele Besteller. Mittlerweile kann man mit dem Bedarf einigermaßen Schritt halten, insgesamt wurden bisher über 700.000 "Pis" ausgeliefert.
Das Vorhaben des Raspberry Pi-Projektes war es, das Interesse junger Menschen an Computern und dem Programmieren zu wecken. Weswegen das Projekt sich ursprünglich an Schulen richtete. Dass dies funktionieren würde, war zuerst einmal nur eine Annahme.
Entsprechend groß war die Nervosität, als man den kleinen Rechner erstmals dem Zielpublikum vorstellte. "Wir haben die Geräte eine Woche vor dem Start in eine Schule mitgenommen und die Kinder waren verrückt danach", erklärt Eben Upton, einer der Mitgründer der Raspberry Pi-Stiftung. "Es wäre herzzerbrechend gewesen, wenn sie kein Interesse gezeigt hätten."
Das Gefühl, eine Maschine kontrollieren zu können das, was Kinder zum Programmieren bringt, meint er. "Es ist dieses Gefühl der Macht darin, einen Computer dazu zu bringen, etwas bestimmtes zu tun."
Der Pi wird, insbesondere seit dem es möglich ist, große Stückzahlen auf einmal zu bestellen, auch zunehmend für Unternehmen interessant. Seit Massenbestellungen angenommen werden, verzeichnet Lieferant Premier Farnell eine beständige Zunahme von derartigen Bestellungen. Im Businessumfeld wird der Pi gerne für Automatisierungsprozesse eingesetzt.
Auch über eine zweite Generation des kleinen Rechners macht man sich bei der Stiftung bereits Gedanken, man möchte aber abwarten, damit das Potenzial des aktuellen Modells noch ausgeschöpft wird. "Es wird irgendwann einen Nachfolger geben", sagt Upton. "Ich denke 2013 ist nicht der richtige Zeitpunkt. Ich will nicht die 700.000 Pis, die schon im Umlauf sind, zu Waisen machen."
Die Konzentration gilt derzeit Performancesteigerungen durch softwareseitige Verbesserungen. "Die ARM11-Architektur hat nicht besonders viel gezielte Optimierung erhalten, die Früchte hängen also tief". Allein im Sommer haben Update für die "Raspbian"-Linux-Distribution massive Fortschritte gebracht. Nach Uptons Vorstellung könnte man das Betriebssystem künftig um wenig benötigte Features reduzieren und den User der Einfachheit halber direkt in eine Entwicklungsumgebung booten lassen.
Trotz der relativ bescheidenen Hardware - das Gerät läuft mit einer 700 MHz-ARM-CPU sowie 256 MB bzw. 512 MB RAM (B-Version seit Oktober 2012) - haben findige Tüftler auf der ganzen Welt die verschiedensten Projekte damit umgesetzt. Wired hat einige davon vorgestellt.
Beispielsweise eine Zeitraffer-Kamera. Statt eine vierstellige Summe in ein professionelles Gerät zu stecken oder auf die erfolgreiche Umsetzung diverser Kickstarter-Projekte zu warten, hat Rick Adam eine solche im Eigenbau umgesetzt. Mithilfe des Raspberry Pi und ein paar hundert Dollar für Alurahmen, Motoren und Akkus sowie der Programmiersprache Python verwirklichte er das Projekt "RasPiLapse".
Heiß geht es zu bei "Fire Hero 3". Weil ein Heavy-Metal-Konzert mit pyrotechnischer Unterstützung gleich viel mehr Charme versprüht, setzte das Team rund um Chris Marion mit der offenen Platine eine Steuereinheit für ihr feuriges Equipment um. Die kleine Platine sorgt nun dafür, dass zwei große und sechs kleine Feuerkanonen den E-Gitarrenklängen eine würdige, optische Untermalung verpassen.
Ebenfalls einen Blick wert ist die Raspberry-Pi-basierte "Micro Arcade Machine", die die Herzen von Retro-Gamern erwärmen dürfte. Mit einem kleinen Case, LCD-Display, einem Analogstick, Buttons und einer "Raspbian"-Installation mit modifiziertem Kernel sowie dem "Advanced MAME"-Emulator hat der Niederländer Jeroen Domburg einen kleinen Spielhallenautomaten realisiert. Dieser braucht zwar noch Optmierung, aber immerhin führt die kleine Maschine bereits die Klassiker "Bubble Bobble", "Nemesis" und "Robotron" aus.
Auch Star Wars-Freunde können so manches Ding aus der Science Fiction-Filmreihe dank dem Raspberry Pi zum Leben erwecken. Ein chinesischer Bastler hat seiner Freundin dank dem Minicomputer und etwas zusätzlicher Elektronik eine Miniaturausgabe von R2D2 gebaut, der sogar auf Sprachkommandos und Bewegungen reagiert, Gesichter erkennt und via Ultraschall Hindernissen ausweicht.
Der Brite Dave Akerman schickt wiederum schickt den kleinen Rechner regelmäßig per Ballon in baumgartnersche Höhen. Der Pi löst Kameraufnahmen der Flüge aus und dient auch als Tracker zur Nachverfolgung von Strecke und Höhe. "PIE1" schaffte es im Juli vergangenen Jahres dabei fast auf eine Höhe von 40 Kilometern. (red, derStandard.at, 21.01.2013)
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Ich habe Arch Linux ARM am Pi laufen und auf 1000 MHz übertaktet mittels config.txt, läuft seit knapp zwei Wochen problemlos und stabil im fast durchgehenden Dauerbetrieb.
Hier eine Art Benchmark: http://www.senab.co.uk/2012/05/2... rclocking/
Die Settings für die config.txt habe ich im großen und ganzen hier entnommen: archlinuxarm.org/forum/viewtopic.php?f=31&t=4720
verwende seit monaten den turbo mode aus raspi-config (Raspbian). das wirds auf arch nicht geben.
lauft problemlos und macht viel IO und hashes.
arm_freq=1000
core_freq=500 oder 600
sdram_freq=600
over_voltage=6
force_turbo=0
http://elinux.org/RPi_config.txt
Somit probier mal die SDRAM raufzudrehen. das sollte noch leicht drin sein und etwas performance rauszuholen.
Transcend 8GB class 10 lauft damit fehlerfrei. keine corruptions...
Hm, das hat mir jetzt etwas das Dateisystem zusammengeschossen, dauernde I/O-Errors, Werte zurücksetzen und Dateisystem reparieren hat auch nichts geholfen.
Ich kann zwar via Cardreader zugreifen auf die Karte und alles lesen, der Pi bootet auch und bekommt eine IP zugewiesen, aber SSH kann nicht geladen werden.
Nach anhängen via HDMI spuckt er paar Failures beim Bootvorgang aus, ich kann mich dann auch einloggen, aber da ist ziemlich viel im Eimer.
Ich setz dann mal neu auf ;)
Hatte geplant mein RPi als Mediacenter zu nutzen. Bin jedoch wenig begeistert, weil A durch fehlenden HDMI-Fernsehr hab ich keine Fernbedienung (CEC), und muss mein Tablet als Ersatz nutzen. B das vor- und zurückspulen ist bei manchen Filmen nur sehr schlecht bzw. überhaupt nicht möglich ohne den Abbruch des Films zu riskieren. Airplay läuft auch nicht bei jeden Filmen. Mein Fazit: Als Mediacenter-Lösung ist das RPi nur bedingt zu empfehlen - ich steige jedenfalls wieder auf WDTV um.
... das der Raspberry die ARM11 Technologie benutzt und keinen ARM Cortex. Dadurch sind Distros wie Ubuntu (für ARM) nicht nutzbar.
Technisch ist die ARM11 ausreichend. Leider ist dieser Chip schon etwas in die Jahre gekommen (2002 wenn ich mich recht erinnere). Dadurch laufen aktuelle ARM Distros nicht ohne Anpassung.
Trotzdem ein großartiges Produkt.
aber irgendwie ist das auch nur ein hype,
wenn Ihnen die Leistung nicht reicht,
http://en.wikipedia.org/wiki/List... _computers
die mesiten davon kosten auch nur 10 bis 20 USD mehr als der Raspberry.
na die meisten sind entweder um einiges teurer um die 80€ (entspricht +100%)
oder sind reine Android Dingers...
oder sind gleich potent aber gleich teuer und haben keine Doku und keine Treiber, aber hohe speccs dafür quasi unbrauchbar...
Oder es wird nicht geliefert... habe einige sagen gehört sie kaufen sich das cubie board, das gooseberry, die CuBox oder oder oder... alles einiges teurere, aber nicht wirklich performanter und bessere I/O
Liefern ist aber essig...
das ding in dem format und um den preis und mit der community ist halt was ganz besonderes... !!!
Die Menschen sind so Bescheiden:
"700 MHz-ARM-CPU sowie 256 MB bzw. 512 MB RAM"
Das als schwach oder wenig darzustellen finde ich wirklich böse, vor 15 Jahren ca. hatte ich meinen alten Pentium Rechner noch von 133 auf 200 MHz übertaktet, vor 12 Jahren ca waren 700 MHz noch eine gute Leistung und gab es genauso Spiele, Fernsehen am PC, MS-Office usw.
Das Einzige was meiner Meinung auf diesen kleinen Giganten nicht möglich ist sind aktuelle Grafikwunder und leistungsintensive Anwendungen, also zum größten Teil Dinge die sicher die Hälfte der derzeitigen Anwender eh nicht brauchen.
Ich habe keinen Raspberry, aber allein soein günstiges Teil herzustellen, mit dieser Leistung, bewundere ich.
Tolles Werkzeug für jeden Kreativen.
"Ich habe keinen Raspberry" - ja, das kann man aus den ersten beiden absätzen auch rauslesen.
das raspberry funktioniert gut solange man mit der commandline arbeitet. jedes desktop environment, selbst LXDE, hat extreme hänger. selbst einfache websites ansurfen oder den filemanager bedienen ist eine qual. standbilder von 5-10 sekunden sind keine seltenheit. wenigstens laufen filme selbst in 1080p weich wegen dem hardwaredecoder.
das pi ist zwar verdammt cool aber gleichzeitig unglaublich langsam. 20€ mehr in etwas potentere hardware hätten sicher nicht geschadet.
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