Französische Einheiten rücken in Mali Richtung Norden vor

20. Jänner 2013, 13:55

Bodentruppen in den Städten Niono und Sevare eingetroffen

Bamako/Paris - Die französischen Truppen haben am Sonntag ihren Vormarsch in den Norden Malis fortgesetzt. Bodentruppen seien in die Städte Niono und Sevare eingerückt, teilte ein Sprecher der "Operation Serval" am Sonntag in der malischen Hauptstadt Bamako mit. Sevare liegt nördlich von Mopti auf der Ostseite des Nigers auf dem Weg nach Konna, wo es vergangene Woche heftige Kämpfe gegeben hatte. Niono liegt mehrere hundert Kilometer weiter westlich auf der Westseite des Nigers. Beide Städte sind Teil des noch von Regierungstruppen kontrollierten Süden des Landes.

Frankreich hatte vor gut einer Woche in Mali militärisch eingegriffen, nachdem die islamistischen Milizen, die seit April den Norden kontrollieren, überraschend die Stadt Konna eingenommen hatten. Bis zum Wochenende wurden 2.000 französische Soldaten in das westafrikanische Land gebracht, ihre Zahl soll rasch weiter auf 2.500 steigen. Frankreichs Präsident Francois Hollande bekräftigte am Samstag, die französischen Truppen blieben solange in Mali wie notwendig, "um den Terrorismus zu besiegen". (APA, 20.1.2013)

 

Wie schon einmal gepostet, aber es passt auch hier: Nur vorrücken ist zu wenig. Die Islamisten müssen auch - drastisch ausgedrückt - getötet werden auf dem Vormarsch. Nur leider werden die nicht blöd sein und solange die besser ausgerüsteten Franzosen in der nähe sind die Füße still halten. In ein paar Monaten sind sie dann wieder da, wenn die kraftlose malische Armee die Franzosen ablöst. Alternativ kann man natürlich über Jahre hinweg Franzosen in Mali stationieren. Aber hat Frankreich dafür den Willen und die finanziellen Mittel?

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