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Strache beim Neujahrstreffen am Podium: "Ja, ich will, dass wir zur stärksten und bestimmenden Kraft Österreichs werden."
vergrößern 500x407Strache beim Bad in der Menge
vergrößern 500x454Die Landesparteiobfrau der FPÖ in Niederoesterreich, Barbara Rosenkranz (vorne li.), der Bundesparteiobmann der FPOe, Heinz-Christian Strache, und der Landesparteiobmann der FPÖ in Salzburg, Karl Schnell, schwenkten am Samstag in beim Neujahrstreffen die Fahnen.
Wien - Das traditionelle Neujahrstreffen der FPÖ ist am Samstag zum General-Auftakt für das laufende Super-Wahljahr geworden. Parteichef Heinz-Christian Strache unterstützte in Vösendorf nicht nur seine niederösterreichische Spitzenkandidatin Barbara Rosenkranz, sondern gab auch das Ziel für die Nationalratswahl aus: "Ja, ich will, dass wir zur stärksten und bestimmenden Kraft Österreichs werden." Strache attackierte zudem EU, "Scheinasylanten" und die Regierung - und beschwor die "Kraft der Liebe".
Einen Tag vor der Volksbefragung zum Bundesheer kam Strache auch früh auf das Thema Wehrpflicht zu sprechen. "Bitte, geht hin, nützt dieses Mittel und dieses Recht der direkten Demokratie!", appellierte er an die - laut Parteischätzung - rund 5.000 Fans, die ins Eventhotel "Pyramide" gekommen waren. "Ich sage klipp und klar, wer gegen die Wehrpflicht ist, ist gegen die österreichische Neutralität." Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) - die "größte Katastrophe" für das Heer - forderte er auf, im Fall eines Votums gegen ein Berufsheer zurückzutreten. Dieses würde lediglich "Verbrecher", "Zuwanderer" und "unterste soziale Schichten" anziehen.
Die Flüchtlinge in der Votivkirche nahm Strache zumindest gerne in seine Rede auf: "Da besetzen ein paar Scheinasylanten eine Kirche in Wien, und was passiert? Gar nichts." Der für den FPÖ-Chef damit "entweihte" sakrale Raum gehöre unverzüglich geräumt, die "Asylmissbraucher" und "Illegalen" in Schubhaft genommen. Kardinal Christoph Schönborn riet er: "Mischen Sie sich bitte nicht in die Politik ein, das tut der Kirche nicht gut!" und weiter: "Bitte nehmen Sie zur Kenntnis: das irdische Gesetz und irdische Gericht gilt auch für Sie." Aber auch generell geißelte Strache den Umgang mit Flüchtlingen in Österreich, welche oftmals straffällig würden. "Kriminelle Österreicher haben wir selbst genug - aber wir wollen keine kriminellen Ausländer nach Österreich importieren." Als Bundeskanzler will der FPÖ-Chef daher "sicherstellen, das auch die österreichische Grenzsicherung temporär wieder sichergestellt wird".
Auch die derzeitigen Verhältnisse in der EU prangerte Strache erwartungsgemäß. So sei die jüngste Ehrung für die Union nicht gerechtfertigt: "Die Verleihung des Friedensnobelpreises an die Europäische Union ist ungefähr so, als würde man IKEA für seine Bedienungsanleitung für das Billy Regal den Literaturnobelpreis verleihen." Strache geißelte auch den jüngsten Auftritt von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) vor dem Europaparlament. Dessen Forderung, die Mitgliedsstaaten sollen auf alle Rabatte verzichten, sei "unfassbar".
Generell wurde Rot-Schwarz - oder die "zwei siamesischen Frustrationszwillinge" Werner Faymann und Michael Spindelegger - im Hinblick auf die Nationalratswahl in den Neujahrsgruß Straches integriert: "Ich werfe dieser Regierung heuer den Fehdehandschuh hin." Mittelfristiges Ziel sei es, bundesweit über 33,4 Prozent erreichen. Konkret für die Nationalratswahl hat sich der FPÖ-Chef vorgenommen, eine rot-schwarze Mehrheit zu verhindern. Einer Dreierkoalition mit der FPÖ erteilte Strache eine Absage. Hingebungsvoll widmete er sich dem neuen Mitbewerber Frank Stronach, der mit seinem Alter keine Zukunftshoffnung sei, und auch Grüne und BZÖ geißelte er.
"Das Jahr 2013, das wird ein Reinigungsjahr", zeigte sich Strache bezüglich der diversen anstehenden Landtagswahlen optimistisch. In Kärnten habe man mit "dem Landesvater Gerhard Dörfler" und Landesparteiobmann Kurt Scheuch ein starkes Duo an der Spitze. Man werde zudem nicht zulassen, dass man Jörg Haider nachträglich ins Grab spucke. In Salzburg erwartet er sich nach den "finanziellen Meisterleistungen" der "Sozialisten" ebenso ein "hervorragendes Ergebnis" für Karl Schnell ("Diesen Arzt braucht das erkrankte Salzburg"). Ebenso in Tirol: Mit dem Duo Gerald Hauser und Rudi Federspiel werde man Landeshauptmann Platter "das Fürchten lehren".
Mittelpunkt in Vösendorf sollte allerdings die kommende Landtagswahl in Niederösterreich sein. Dort gelte es, die absolute Mehrheit der ÖVP und des "präpotenten und arroganten" Landeshauptmannes Erwin Pröll zu brechen. "Am 3. März gehört dem Herrn Pröll ordentlich die Glatze poliert." Zuvor hatte Barbara Rosenkranz die Gäste begrüßt und den "Mut zur Heimat" beschworen.
Beschwörungen der besonders herzlichen Art gab es vom Bundesparteichef mehrmals. "Die Kraft der Liebe ist es, die uns ausmacht", meinte Strache schon in der Mitte seiner Rede. Um unter anderem mit den Worten abzuschließen: "Wir werden 2013 mit Liebe die Menschen überzeugen." (APA, 19.1.2013)
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hoffentlich nicht mehr lange wir müssen dass ja bezahlen mit unserem Steuergeld.
Fehlt eh überall Geld...
http://www.nlp.at/hl/medien... no0902.htm
welcher?
Tut die FPÖ den Menschen etwa einen Liebesdienst, wenn sie unaufhörlich an deren niedrigste Instinkte appelliert und ihre Ignoranz und ihren grundsätzlichen Rassismus ausnützt?
Und ihre Verbindungen zur Neonaziszene?
hab ich auch! Hoffentlich werden meine Erwartungen übertroffen und die FPÖ sackt ab. Ich hab so das Gefühl, dass viele Leute einfach schon gelangweilt sind von seinen Ergüssen auf unterstem Niveau ... Ich bins auf jeden Fall! Hab ich mich früher noch maßlos über seine Reden aufregen können, denk ich mir jetzt nur noch: Red' nur!
Lieber Hr. Strache!
Bei allem Verständnis für Populismus in der Politik...aber so wie die Kirche sich nicht in die Politik einzumischen hat, hat auch die Politik sich nicht in Kirchenagenden einzumischen. Das Recht auf Asyl in einer Kirche ist ein Basisprinzip, das Jahrhunderte überdauert hat und auch noch überdauern soll. Wenn man in Österreich nicht mehr Vertrauen kann, dass die Kirche Asyl gewährt, dann gibt es keine Tradition mehr..und für gerarde die treten Sie doch ein? Oder?
Sehr beunruhigend, dass ein so großer Teil der österreichischen Bevölkerung 75 Jahre später noch immer so empänglich für so einen Scheihals ist.
Ganz ehrlich: Wie unaufgeklärt sind diese Menschen, die diese Witzfigur wählen? Und sollten ÖVP und SPÖ nicht, ganz in ihrem eigenen Interesse, eine Aufklärungs- und Bildungsoffensive starten? Denn ich glaube wirklich, dass Bildung das beste Heilmittel gegen solche Massenhysterien (FPÖ-Strache-Kundgebungen) ist.
wohl für Wehrsport-Jargon ("gute Reflexe bei Kampfübungen"):
o) Von Liebe spricht gerade Strache als der "Vorzeige-Hassprediger" der Nation.
o) Anziehungskraft für Verbrecher und unterste soziale Schichten:
Die FPÖ oder ein Berufsheer?
o) "Entweihung sakraler Räume": Und was macht bitte er als FPÖ Hassprediger, wenn er das Kreuze gegen Andersgläubige erhebt?
(Wenn man denn eine "Entweihung" bemühen muss.)
o) Schönborn verwehrt er die Einmischung in die Politik:
Und was macht Strache, wenn er die kirchliche Toleranz einer Bleibe von Leuten in einer Kirche kritisiert?
o) "Kriminelle Österreicher haben wir selbst genug":
Ja - und sogar konzentriert in der Strache-FPÖ.
o) Finanzielle Meisterleistungen in Salzburg:
Und was macht die FPK?
Im Film Bärenbrüder von Walt Disney bekommt der kleine Kenai einen Bären zum Umhängen. Im Film ist das "das Totem der Liebe".
In Anlehnung daran assoziiere ich frei:
"Mit der Kraft der Liebe" will HC Strache dem Volk also seinen Bären aufbinden.
LOL
er und andere populisten im in und ausland, haben genau so viel raum in der berichterstattung, wie die medien ihnen GEBEN! hier liegt das problem ... solang ständig begeistert über die flatulenzen WCs st. rache berichtet wird ...
und er in einem Anfall spontaner Kundgebungslust ohne Absprache mit seinen Redenschreibern zu viel Blödsinn von sich gibt, wird ihm nach einigen Maulschellen im Hintergrund sowieso wieder eine Medienpause verordnet. Er ist doch nur, wie leicht zu erkennen ist, die fotogene Gallionsfigur der die Fäden ziehenden Hintermänner.
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