Vier Tote bei Lawinenabgängen in Kärnten und der Steiermark

19. Jänner 2013, 13:59

Steirischer Student hatte Schneebrett ausgelöst - Die drei Kärntner Tourengeher waren selbst Bergretter gewesen

Hermagor  - Vier Tote forderten Lawinenabgänge in Kärnten und der Steiermark am Freitag.

Ein 24-Jähriger Weststeirer ist im obersteirischen Bezirk Murtal durch eine Lawine ums Leben gekommen. Der Student aus Deutschlandsberg war zusammen mit einem 26-jährigen Grazer auf dem Seckauer Zinken (Bezirk Murtal) unterwegs. Gegen 14.00 Uhr waren die beiden am 2.400 Meter hohen Gipfel des Berges. Zu diesem Zeitpunkt herrschte Lawinenwarnstufe 3. Bei der Abfahrt fuhr der Weststeirer voraus und dürfte bereits kurz nach dem Gipfel ein Schneebrett ausgelöst haben, das ihn verschüttete.

Sein Begleiter konnte ihn zwar freilegen, doch der Bergrettungsarzt vermochte nur mehr den Tod festzustellen.

Drei Tote auf der Bödenalm

Drei Kärntner Tourengeher sind am Freitag auf der Bödenalm, nördlich des Mittagskofels in den Karnischen Alpen (Bezirk Hermagor), von einer Lawine verschüttet und getötet worden. Bei allen drei Personen handelte es sich um Mitglieder der lokalen Bergrettung.

Das Unglück ereignete sich bereits um 11.00 Uhr. Die Einsatzkräfte wurden allerdings erst um 15.00 Uhr alarmiert, da die Gruppe nicht zurückgekehrt war. Um 17.00 Uhr fand ein Lawinenhund der Bergrettung Lesachtal die Vermissten. Der Notarzt vermöchte nur mehr den Tod der Tourengeher festzustellen. (APA, 19.1.2013)

jedes jahr das selbe theater - absolut sinnlos...

(und damit meine ich das sinnlose sterben in einer lawine bei warnstufe 3)

Wenn du auf Warnstufe 1 wartest,

brauchst du keine Ski.

warnstufe 3 (von 5) ist die allermeiste zeit des winters ausgegeben

wer bei 3 grundsätzlich auf skitouren verzichtet wird kaum je eine gehen die bandbreite bei 3 ist außerdem enorm

richtig. Und es gibt eine Reihe schöner völlig sicherer Touren, die man auch bei 3 gehen kann. Aber man muss halt auch auf die eine oder andere riskante Tour verzichten.

Warnstufe 3

Genau so ist es!

Der eine selbst ausgelöst, die anderen waren selbst Bergretter - es ist zwar immer bitter, wenn jemand so vor der Zeit abtreten muss, aber eine gewisse Eigenverantwortung kann und muss man voraussetzen können, und um zu wissen dass im Moment Lawinengefahr herrscht, dazu braucht man eigentlich noch nicht mal einen Warndienst oder eine Warnstufe...

Lieber Christoph, ruhe in Frieden!
Wir vermissen dich

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.