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Cambridge - Blätter auf Bäumen haben sehr verschiedene Formen und Größen, die von ein paar Millimetern bis zu über einen Meter reichen können. Wenig bekannt und bislang noch nicht erklärt ist ein eigentümlicher Zusammenhang: Je höher Baumarten werden können, desto ähnlicher sind ihre grünen Extremitäten: Alle Baumriesen - wie der Riesenmammutbaum oder der Eukalyptus - haben zehn bis 20 Zentimeter große Blätter.
Ist das Zufall oder Notwendigkeit? Da sich Botaniker um diese Frage bisher gedrückt haben, gingen Kaare Jensen (Uni Harvard) und Maciej Zwieniecki (Universität Kalifornien in Davis) der Frage biophysikalisch nach und stellen in den "Physikal Review Letters" eine neue Theorie auf. Die ist nicht ganz trivial und geht davon aus, dass Blätter durch Photosynthese eine energiereiche Flüssigkeit erzeugen, die durch das Gefäßsystem des Baums bis in die Wurzeln fließt. Je größer das Blatt ist, desto höher ist die Geschwindigkeit der Flüssigkeit, die im Stamm auf Widerstand stößt. Und dieser Widerstand ist umso größer, je höher der Baum ist.
Ab einer bestimmten Größe des Baums ist der Widerstand so groß, dass selbst Riesenblätter nicht weiterhelfen. Ganz kleine Blätter sind aber auch schlecht. Jensen und Zwieniecki haben diese Überlegungen für große und kleine Blätter in Gleichungen gegossen, deren Kurven sich bei 100 Metern schneiden. Die Forscher verglichen ihre Daten mit 1.925 Baumarten und ihren Blättern - und fanden ihre Theorie bestätigt. (tasch/DER STANDARD, 19./20. 1. 2013)
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spannende doku über die ältesten bäume deutschlands:
http://www.youtube.com/watch?v=tgEZYUMGL4k
Der Sinn des Artikels ist es, eine Studie, die sich mit der Korrelation zwischen Blattgröße und Baumwachstum beschäftigt, bzw. ein Wachstumslimit anhand der Blattgröße zu erklären versucht, zusammenzufassen.
Falls Ihre Frage ernst gemeint ist: Riesenmammutbäume haben Blätter - sie sind nadelförmig. Man kann sie auch einfach "Nadeln" nennen.
Hoffe, Ihnen geholfen zu haben.
eine "Nadel" und ein "Blatt" sind nicht ein und dasselbe.
Die meisten hohen Bäume (falls es IHNEN - keine Ahnung warum wir in der Höflichkeitsform schreiben - aufgefallen ist) sind keine Laub- sondern Nadelbäume.
Der Mammutbaum [angehörig der Klasse Coniferopsida - also der Ordnung der Koniferen] ist ebenfalls ein Nadelbaum und hat wenig mit Blättern zwischen 10 und 20 cm zu tun wie "derStandard" angibt.
Also, bitte nachlesen bevor falsche Anschuldigungen gemacht werden.
Vielen Dank und schönen Tach der Herr.
Und dass nadelförmige Blätter und "klassische" Blätter sich in ihrer Form und Aufbau ziemlich unterscheiden und eine bloße Längenangabe dabei recht willkürlich erscheint, stört Sie nicht?
Äpfel und Birnen sind ja eigentlich auch das gleiche denn beide sind zwischen 10 und 20 cm groß.
Ohne nähere Erklärung ist so eine Aussage recht sinnlos.
Irgendwie kann ich der Logik des Artikels nicht folgen.
Riesenmamutbaum, Douglasie, Sitkafichte, Western Hemlock sind alles Bäume, die an die 100m oder größer werden. Das sind aber durch die Bank Nadelbäume, deren Nadeln definitiv NICHT den Maßen von Eukalyptusblättern entsprechen.
Verstehe ich nicht ganz.
Was heißt Widerstand? Ich dachte immer, die Höhe ist durch das Gewicht der Flüssigkeitssäule und der Kapillarwirkung begrenzt - ist das damit gemeint?
Und warum hat die Blattgröße auf die Fließgeschwindigkeit Einfluss? Durch die Menge an produzierten Stoffen oder die Verdunstung oder ..?
Da ist so manches unklar! So wie es in diesem Artikel steht fließt diese Flüssigkeit ja von oben zu den Wurzeln, weshalb es ja eigentlich weder mit der Flüssigkeitssäule, noch mit der Kapillarwirkung zu tun haben kann. Nur, was ist das dann für ein merkwürdiger Widerstand?
danke, das ist mir schon klar (andernfalls sollte ich vielleicht job wechseln und nicht mehr als biologe arbeiten), im besagten artikel gehts halt um Angiospermen und die unterscheiden sich pysiologisch und morphologisch doch ein wenig von den Koniferen, insoferne ists halt auch fraglich, ob die theorie auch fuer Mammutbaeume etc. zutrifft.
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