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Die Justizanstalt Stein ist eine von 28 Strafvollzugseinrichtungen in Österreich. Anders als in vielen anderen Häusern dieser Art gibt es dort noch geringe Kapazitäten für Neuaufnahmen.
Für 174 Häftlinge ist in der Justizanstalt Korneuburg Platz. Derzeit sind dort 211 Personen untergebracht. Die niederösterreichische Haftanstalt ist damit zwar das prozentuell am stärksten ausgelastete, bei weitem aber nicht das einzige über seine Kapazitäten belegte Gefängnis in Österreich.
Auch die Wiener Einrichtungen Simmering, Josefstadt und Favoriten sowie die Haftanstalten in Wiener Neustadt, Linz, Garsten, Graz-Karlau und Hirtenberg haben ihre Belagsmöglichkeiten längst überschritten. Setzt sich der Trend der jüngsten Jahre fort, so ist mit einer Besserung der Situation in absehbarer Zeit nicht zu rechnen.
Mit erstmals über 9.000 Personen wurde zuletzt in Österreich ein Rekordwert an Häftlingen registriert, sagt Peter Prechtl, der Leiter der Vollzugsdirektion, gegenüber derStandard.at. Damit ist die Gesamtauslastung der österreichischen Gefängnisse auf über 97 Prozent gestiegen und der bisherige Höchststand des Jahres 2007 überschritten worden. Nachdem die Auslastung bis zu besagtem Jahr laufend gestiegen war, sank sie wegen des "Haftenlastungspakets" Anfang 2008 mit einem Schlag um acht Prozent - nur um bis heute wieder kontinuierlich anzuwachsen.
Während der Überbelag vor allem den Osten Österreichs betrifft, haben kleinere Gefängnisse im restlichen Bundesgebiet durchaus noch Kapazitäten. So ist Ried im Innkreis lediglich zu 65 Prozent ausgelastet, in Feldkirch sind 77 Prozent der Zellen belegt.
Gefangene über Nacht in weniger überlastete Häuser umzusiedeln, sei aber nicht so einfach möglich, wie Prechtl erklärt: "Die Familien vieler Insassen haben ihren Lebensmittelpunkt in der Gegend. Besuche würden dann erschwert." Und das bedeute im Sinn der späteren Resozialisierung auch einen gesellschaftlichen Nachteil.
Angewandt werde diese Maßnahme deshalb laut Prechtl vor allem bei Inhaftierten mit nicht-österreichischer Staatsbürgerschaft. Deren Anteil ist in den vergangenen Jahren wie jener der Frauen stark angestiegen. Zumindest bei den Insassinnen sei die Lage nach einem Ausbau der Frauenabteilung im Gefangenenhaus Korneuburg aber weniger kritisch als noch vor kurzem.
Zu den Leidtragenden der Situation zählt vor allem das Personal in den Haftanstalten. Von "unzumutbaren Verhältnissen" für die Justizwachebeamten sprach der Vorsitzende der Gewerkschaft, Albin Simma, kürzlich im "Kurier". Die Enge mache die Häftlinge aggressiv, Übergriffe stünden an der Tagesordnung.
"Die Hoffnung, dass sich die Lage in den nächsten Jahren entspannt, habe ich nicht", sagt Prechtl. Eine Entlastung sei eventuell durch einen großzügigeren Einsatz des elektronisch überwachten Hausarrests abzusehen. Auch wenn die Fußfessel laut Prechtl keine alleinige Lösung sein kann, sei ein Bau neuer Gefangenenhäuser in Österreich nicht angedacht. (Michael Matzenberger, derStandard.at, 21.1.2013)
Die Zahl der Verurteilungen nach dem Strafgesetzbuch ist in Österreich trotz eines leichten Anstiegs bei den Anzeigen in den vergangenen zwanzig Jahren auf die Hälfte ihres früheren Wertes gesunken. Zurückzuführen ist das vor allem auf die im Jahr 2000 eingeführte Möglichkeit der Diversion im Erwachsenenstrafrecht: Damit können Fälle leichter Kriminalität, die zuvor mit bedingten Haft- oder Geldstrafen geahndet wurden, ohne förmlichen Strafprozess beendet werden. Die Zahl der unbedingten Freiheitsstrafen hingegen stieg dadurch prozentuell stark und in absoluten Zahlen gemäßigt an.
In Österreich gibt es 28 Einrichtungen zur befristeten oder dauerhaften Anhaltung straffälliger Personen, darunter Strafvollzugsanstalten jeweils für Männer, Frauen und Jugendliche, Anstalten für den Maßnahmenvollzug und gerichtliche Gefangenenhäuser. Derzeit sind dort insgesamt etwa 9.000 Insassen untergebracht - ein Höchstwert seit 1980, dem frühesten erfassten Jahr im Strafvollzugsbericht. Da seither auch die Gesamtbevölkerung angewachsen ist, liegt der relative Anteil an Inhaftierten aber weiterhin unter den Werten der frühen und mittleren 1980er Jahre.

Diagramm vergrößern Quelle: justiz.gv.at
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warum hat man das verlegen und absitzen der Haft in (von Österreich geführten) Haftanstalten in den Ländern der Straffälligen gewordenen wieder verworfen? Ein Rumäne, Ukrainer, Bulgare, etc... würde es sich wohl genauer überlegen hier eine Straftat zu begehen..
Da passt es ja, daß der Strafkatalog verschärft werden soll (längere Strafen) und auch die Substitution eingestellt werden soll (steigende Beschaffungskriminalität). Mit den Haartests kommen dann auch noch die hinzu, die sonst nicht auffallen würden. Diese Frauen in unserer Politik scheinen Österreich den größtmöglichen Schaden zufügen zu wollen, egal ob Innen-, Justiz- oder Finanzministerin.
Insgesamt ermittelte Tatverdächtige: 259028
Davon AUsländer/innen: 76764
http://www.statistik.at/web_de/st... 20113.html
Es wird ja eingebürgert ... - obgleich stagnierend.
http://derstandard.at/136068181... -stagniert
Bezogen auf den Anteil an der Bevölkerung sitzen Asylwerber 200x, andere Ausländer 40x und Eingebürgerte immer noch 16x so häufig ein wie Österreicher. (Herkunft der Strafhäftlinge laut parlamentarischer Anfragebeantwortung; Bevölkerungsanteile laut Statistik Austria)
Nur 14% der Strafhäftlinge sind geborene Österreicher. Der Rest sind "Ausländer unbekannter Herkunft" (Asylwerber ohne Papiere), "Ausländer bekannter Herkunft" (Kriminaltouristen und Ansässige Ausländer) und "Österreicher mit Migrationshintergrund".
Immerhin scheint die Auswahl bei der Einbürgerung noch halbwegs zu funktionieren.
wird es nicht anders sein, als in der Schweiz.
Link zu einer neutralen Zeitung:
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/s... y/22243843
etwas griffiger formuliert hier:
http://www.masseneinwanderung.ch/aktuell/a... issen.html
haben Sie Sich das wirklich genau ausgerechnet? da steigt nämlich die kriminalität der im wesentlichen konstant gebliebenen zahl der "österreicher" viel stärker an als jene der zahlreicher gewordenen "ausländer"...
verzeihens, aber wie angschütt san Sie, dass Sie Sich selbst so ins knie schießen?
von wem werden sie für ihr kampfposten bezahlt? löwelstrasse? würde zu ihrem niveau passen. aber jetzt zu einer rechenaufgabe: sie dürfen/sollten einen taschenrechner zur hand nehmen, damit sie es kapieren. AT-15% ausaänderanteil - straftaten zu 30% von ausländern begangen. noch fragen?
sehr interresant - sonst schreit der linke rand immer dass ausländer ganz brav sind, und wir "ausländer" brauchen - jetzt sind auf einmal 90% (lol) der Häftlinge ausländer.
immer wieder lustig, dass linksaussen immer glaubt mit lautem brüllen und parolen copypasten, kann man über diese logischen fehler hinwegtäuschen. ist aber nicht so, es gibt leute die checken dass der linke rand sich permanent selber widerspricht ;-)
90% der Haftinsassen sind Ausländer???
Unsere Justiz ist rassistisch! Die beurteilen Ausländer schlechter und Österreicher lassenS laufen. Ausländer sind eine Bereicherung, immer brav und wir sollten uns deren Kultur aneignen, da die österreichische Kultur schlecht ist. Wir sollten noch mehr Integrationsbemühungen anstrengen.
Sie lasen eine Einschaltung im öffentlichen Interesse der Grünen.
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