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Wien - Fünf Freikirchen in Österreich wollen sich zusammenschließen, um gemeinsam als Religionsgemeinschaft anerkannt zu werden. Pfingstler, die Evangelikalen und die Baptisten gelten hierzulande als zu klein, um mit den anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften gleichgestellt zu werden. Unter dem Titel "Freikirchen in Österreich" wollen die fünf Bünde in den kommenden Tagen die Anerkennung beantragen, berichtet das ORF-Magazin "Orientierung" am Sonntag.
Zu den besagten Freikirchen zählen laut Vorabmeldung vom Freitag die Freie Christengemeinde-Pfingstgemeinde, der Bund evangelikaler Gemeinden, der Bund der Baptistengemeinden, die Elaia Christengemeinden und die Mennonitische Freikirche. (APA, 18.1.2013)
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Die Freikirchen mit den Mormonen bzw. Zeugen Jehova zu vergleichen wäre falsch, da die Freikirchen an die Rettung aus Gnade glauben. d.h.Man kann sich den Himmel nicht 'verdienen', sondern er ist ein Geschenk für all diejenigen die ihr Vertrauen auf Jesus Christus setzen. (ist nicht irgendeine Idee, sondern einfach was in der Bibel steht.)
Bei den Mormonen, Zeugen Jehovas, ja sogar die Katholische Kirche, der Islam,etc. muss man gute Werke tun um sich den Himmel zu verdienen und es bleibt immer ein Hoffen - keine Sicherheit.
doch auch in den evangelischen Amtskirchen wird die Errettung aus Glauben und Gnade gelehrt und geglaubt. Das hat nun mal mit den Glaubensinhalten zu tun, aber nichts mit der Verfasstheit und dem Verhältnis zum Staat.
Das stimmt in der Theorie, und natürlich gibt es auch gemäßigte Freikirchen.
Aber im Gros wird der organisatorische Status der "Freikirche" genutzt um extremere, teilweise fundamentalistische und ultrakonservative Dinge durchsetzen zu können, ohne sich an einem größeren organisatorischen Apparat reiben zu können.
Gibt den einzelnen Pastoren mehr Macht - da sie weniger unter der theologischen Kontrolle von einer Amtskirche stehen. Und das wird auch heftig ausgenutzt.
Ah, und falls es nicht österreichische Beispiele sein müssen (da Österreich beim radikalen fundamentalistischen Christentum noch eine relative Insel darstellt), gab gerade in den letzten zwei Wochen mehrere Fälle in evangelikalen Gemeinden in der Welt wo Pastoren ihre Macht mißbraucht haben:
In Singapur ein Pastor der mit einer Minderjährigen Sex hatte (teilweise am Kirchengelände).
In Brasilien ein Pastor der den Gemeindemitgliedern weißmachen wollte dass sein Penis "göttliche Milch" spendet.
Hab ich weiter unten schon gepostet.
Ich kenne zwei Beispiele von ultrakonservativen Freikirchen in Österreich: die CIG (www.cigwien.at) und die Victory Family Centre Church (www.vfc-vienna.at).
Vor allem letztere ist nicht zu unterschätzen, erstens unterstützen die den Kreationismus-Schmonzes und laden Pseudo-Wissenschaftler ein die dann drüber reden wie die gesamte Wissenschaft verschworen ist dass nichts außer Evolution "erlaubt" ist.
Zweitens hat letztere auch sektoide Methoden erstens mit Leuten außerhalb der Gemeinde/Glaubens umzugehen (wie z.B. Tipps nicht mit denen Beziehungen einzugehen), bzw. wenn man von der Gemeinde weg möchte, wird man isoliert und gemobbt. Das sind ganz eindeutig Zeichen für eine Sekte.
Das kann man zwar nicht so verallgemeinern (es gibt auch evangelikale Katholiken), aber prinzipiell stimmt es dass die erwähnten Freikirchen calvinistische Prägung haben.
Nicht erwähnt wird (und das ist eigentlich meine Grundsatzfrage) was mit jenen passiert die entweder nicht an Jesus glauben, oder nie von Jesus oder Christentum gehört haben, aber dennoch gute Menschen sind. Kommen die auch in die Hölle? Und wenn ja, inwiefern ist ein solcher Gott gerecht?
Authorität ist allen diesen Religionen gemein, was kein Wunder ist da es aus einer Kultur der Bronze-Zeit kommt, wo authoritäres Herrschen als einzige "Organisationsform" im Leben üblich war (sei es Regierung oder Dorfgemeinde oder Familie).
Was mit den Menschen geschieht die nicht an Jesus Glauben, können Sie in der Bibel nachlesen.
Was die betrifft, die noch nie davon gehört haben, ist Römer 2 sehr interessant.
Sie können auch daran mitwirken, dass möglichst alle vom Evangelium gehört haben - z.B. Wycliff (Bibelübersetzung) finanziell oder tatkräftig unterstützen, wenn es ihnen um die Leute geht die tatsächlich noch nie von Jesus gehört haben, und/oder ihren Freunden und Bekannten die gute Nachricht weitererzählen, wenn es ihnen um die Leute geht die das ganze noch nie wirklich erklärt bekommen haben.
Soweit dazu, wenn es ihnen tatsächlich um diese Fragen geht - wenn Sie allerdings vor allem Gott auf Distanz halten wollen, wird ihnen das alles auch nicht weiterhelfen.
Mir sind die Bibelstellen bekannt, und ich kenne keinen besseren Beweis als diese Bibelstellen dass der Glauben an sich absurd ist.
Es ist absolut nichts daran gerecht wenn gute Menschen nur deswegen für alle Ewigkeit verdammt sind nur weil sie nicht an Jesus glauben (aus welchen Gründen auch immer, z.B. auch wenn sie nie von Jesus gehört haben).
Es ist auch absolut nichts daran "Freiheit", wenn Gott Leute bestraft dafür. Das ist nicht "freiwillig".
Es gibt nur zwei Möglichkeiten: entweder der christliche Glauben ist genauso Schmonzes wie jede Religion (es hat ja auch ähnliche Strukturen und Enstehungsgeschichten), oder Gott ist ein Tyrann, und gläubige Christen lieben ihre Ketten so sehr dass sie nicht sehen dass sie angekettet sind.
gehen auf den niederländischen Reformator Menno simons zurück damals am ehesten mit den auf Jakob Hutter (in Innsbruck am Scheiterhaufen ermordet, das goldene Dachl im Angesicht) zurückgehenden Hutterern vergleichbar, da es sich ebenfalls um eine "stäblerische" (also friedliche) Täuferbewegung handelt. Heute liegen zwischen den Hutterern und den Mennoniten Welten, hat historische Gründe. Die überlebenden Hutterer wurden vertrieben und leben in reichlich separierten "Kolonien" in den USA, führen ein ähnliches Leben wie die Amischen (welche wiederum eine rabiate Abspaltung von den Mennoniten sind), nur sind Hutterer nicht technikfeindlich. Mennoniten leben "mitten unter uns" ein ganz normales Leben wie die meisten anderen auch.
"evangelikal" bedeutet eine bestimmte Sicht auf die Bibel, die die historisch - kritische Auslegung ablehnt. Die meistem Mennoniten und Baptisten in Österreich (beides Freikirchen) sind evangelikal, überhaupt die meisten Freikirchen. Aber es gibt zumindest eine Freikirche in Österreich, die mehrheitlich NICHT evangelikal ist, nämlich die Methodistenkirche (EMK). Da es aber ein Abkommen mit den anderen evangelischen Kirchen gibt, ist die EMK so ein Zwischending. Die PastorInnen geben nämlich evangelischen Religionsunterricht, eine "Amtskirche" im klassischen Sinn ist es aber trotzdem nicht. Es gibt zB keinen einklagbaren KB sondern einen freiwilligen "Zehnten".
Alle "leben", bzw. existieren, nach dem Tod weiter, egal ob sie an eine imaginäre Figur glauben oder nicht.
Wenn ich sterbe, werden meine Partikel immer noch weiterexistieren. Meine Atome werden weiterhin Teil dieses großartigen Universums sein.
Ich kehre dann in den Zustand zurück den ich vor meinem Leben hatte.
Ich habe davor keine Angst, sondern ich bin froh dass ich die Chance hatte überhaupt zu existieren.
Das ewige Leben will ich nicht, denn wenn das ewige Leben bedeute im sogenannten Paradies die ganze Zeit Lobpreisungen an Gott zu singen, wird das ganze ziemlich uninteressant.
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