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Klagenfurt/Wien - Das Team Stronach hat im Kärntner Landtagswahlkampf Verstärkung bekommen. Ab sofort übernimmt der vormalige SPÖ-Landtagsklubchef Karl Markut die Funktion eines "Teammanagers". Kandidieren wird er allerdings nicht.
Die Kärntner SPÖ habe sich in den vergangenen Jahren zu weit nach links entwickelt, begründete Markut am Freitag sein Ausscheiden bei den Sozialdemokraten. "Nicht ich habe die Partei verlassen, die Partei hat mich verlassen." Markut will dem Team Stronach nun ehrenamtlich als Experte zur Verfügung stehen.
Spitzenkandidat Gerhard Köfer konnte zusätzlich mit einem weiteren "Experten" für seine Partei aufwarten: Der ehemalige Kärntner Ärztekammerpräsident Othmar Haas wechselt ebenfalls ins Team Stronach.
"Die etablierten Parteien, die nichts an sich selbst verändern wollen, können auch in Kärnten nichts verändern", sagte Markut. Spitzenkandidat Köfer traue er jedoch eine Veränderung zu.
Köfer selbst bekräftigte sein Wahlziel, ein Regierungsmandat - also mehr als rund elf Prozent - erreichen zu wollen. Nach der Wahl werde das Team Stronach nicht als "Steigbügelhalter" fungieren. "Wir werden für keine Koalition zur Verfügung stehen", sagte Köfer. Offiziell startet das Team Stronach am kommenden Donnerstagabend mit einer Arbeitssitzung im Casineum in Velden in den Landtagswahlkampf. (APA, 18.1.2013)
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ein gewisser reinigungsprozess einsetzt, kann ihr das sicher nicht schaden. die klare abgrenzung vom politischen mitbewerber schärft das profil und sorgt dafür, dass sie vom wähler besser wahrgenommen wird.
abgesehen davon, dass es für jede partei gut ist, wenn sie sich von figuren trennt, die bereit sind für ein schäbiges handgeld bei grantelnden gutsherren anzuheuern. mit dem demokratie- und selbstverständnis von unterwürfigen knechten gewinnt man keine wahlen.
wer bei einer Trennung der aktive Part ist,
und wer die Trennung über sich ergehen lassen muß.
Vielleicht ist das naiv, aber ich denke, dass das in der Politik auch nicht viel anders ist.
"Gut, dass du den schurkischen Verräter endlich los bist" halte ich für billigen, unehrlichen Trost.
...in der Kärntner SPÖ sind hausgemacht und haben bereits eine lange Geschichte. Die Guten hat man immer wieder vergrault, gerade weil sie Strukturprobleme angehen wollten:
Dr. Michael Ausserwinkler ist wieder ein gefragter Arzt und hält sich schon lange aus der Politik heraus. Dr. Gabi Schaunig ist Anwältin und hatte von sich aus das Handtuch geworfen. Nach eigenen Angaben wegen der Impertinenz der FPÖ/BZÖ. Monika Kircher leitet Infineon Villach.
Der Verlierer der letzten Wahlen ist noch da. Auch der leise Berufsjugendliche Dr. Kaiser steht noch auf der Kommandobrücke. Die Partei kommt nicht vom Fleck. In den Bezirken und Gemeinden sieht es nicht besser aus. Einzelne Ortskaiser ruinieren die Strukturen im ländlichen Raum.
„Die Kärntner SPÖ habe sich in den vergangenen Jahren zu weit nach links entwickelt, begründete Markut am Freitag sein Ausscheiden bei den Sozialdemokraten.“
Jemanden wie den kann die SPÖ nicht gebrauchen. Eine SPÖ, die sich von dieser eisernen Mitte nach links entwickelt, sollte für einen richtigen Sozialdemokraten wirklich kein Problem sein. Jahrzehntelang gibt es in Kärnten schon diese Punschkrapferl-Sozis (außen rosa, innen braun), die auch viel Schuld daran tragen, dass Kärnten jetzt so schlecht da steht.
Sehe ich nicht so. Die Punschkrapferl-Tradition, die es dort gibt, könnte zu Ende gehen, aber das freut mich eh. Da dürfte Kaiser der richtige Chef gewesen sein, ein Manzenreiter oder wie sie sonst alle heißen wären da zu pragmatisch gewesen.
In Anbetracht der Bundespolitiker, die für Franz Strohsack tätig sind oder waren
FPÖ/BZÖ
Westenthaler, Reichhold, KHG, Tadler, Lugar, Hagen, Markowitz…
SPÖ
Franz Vranitzky, Rudolf Streicher, Andreas Rudas, Gerhard Köfer…
...kann man annehmen, dass die Sympathien dieses Großindustriellen eher national-sozial sind.
Doch, wirtschaftsliberal ist rechts. Die Linke stellt wirtschaftspolitisch Gleichheit über Freiheit, die Rechte macht es umgekehrt. Die Forderung nach einer Flat Tax nimmt überhaupt keine Rücksicht darauf, dass die Schere zwischen Arm und Reich nicht auseinandergehen darf, stellt in den Vordergrund, dass die Steuern zu hoch sind.
Das kann nur gut für Dr. Peter Kaiser sein. Karl Markut - Ehrenzeichenträger der Kärntner Jägerschaft, Hacklwerfer und beleidigte L e b e r w u r s t, wechselt jetzt auch zu Onkel Fränks - wer`s Geld hat schafft an - Partei.
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Apropos beleidigte Leberwurst:
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28.05.2008
http://tiny.cc/mgp3qw
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23.02.2010
http://tiny.cc/5hp3qw
und nunmehrigen "Team Strohsack Söldner" los ist. Ohne derartige Hacklwerfenden Ballast wahlkämpft sich`s gleich viel leichter.
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Naja, meine Stimme bekommt eh Rolf Holub von den Grünen und weil bald Fasching ist versteige ich mich im Bezug auf die diversen korrupten Blauen zu einem unpassenden Vergleich :) Rolf fass!
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Rolf möge mir verzeihen ;) und fortsetzen die diversen FPK-Bürgermeister und -Politiker mit ihren fragwürdigen Praktiken auseinanderzunehmen, allen voran den völlig überforderten und fehlbesetzten Scheider!
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