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Sobald Schnee auf Straße trifft, wird gepökelt. Und das nicht zu knapp.
Viele Gespräche im Zusammenhang mit dem Auto werden oft überschäumend emotionell geführt, ganz besonders ist das beim Salzstreuen der Fall. Jeder möchte bei jedem Wetter überall hinkommen, und das auch noch schnell, gleichzeitig hat auch jeder Angst davor, sein Auto könnte vom vielen Salz vorzeitig zerfressen werden.
Schon weniger Leute sind es, die Schäden an der Natur befürchten. Die Faktenlage ist in allen Fällen eher dürftig, und Tipps und Erklärungen kippen ganz schnell in Mutmaßungen. Und Mutmaßungen werden auch nicht zu Fakten, nur weil sie von "Experten" abgegeben werden.
So wurde der Streumittelzusatz Kalziumchlorid bei einer Veranstaltung der Gesellschaft für Straßenverkehrswesen (GSV) im Vorjahr als Hauptschuldiger an vermehrt auftretenden massiven Rostschäden an jungen Autos genannt. Kalziumchlorid senkt den Gefrierpunkt stark ab und wird deshalb vor allem bei tiefen Temperaturen vermehrt verwendet.
Der Hersteller des Mittels verweist auf eine Untersuchung, wonach sich durch Zusatz von Kalziumchlorid die korrosive Wirkung des Streusalzes sogar verringert. Die Straßenerhalter verweisen auf ihre Haftpflicht und streuen, was das Zeug hält.
Da Wechselwirkung chemischer Substanzen schwer in Diskussionsveranstaltungen ermittelt werden können, bleibt nur eine Erkenntnis übrig: In der Schweiz und in Skandinavien ist es auch kalt, zum Teil sogar viel kälter, und dort wird deutlich weniger gesalzen. Trotzdem gibt es dort nicht mehr Verkehrsopfer. (Rudolf Skarics, DER STANDARD, 18.1.2013)
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Der teure Sprit wird uns nicht gleich alle umbringen. Bedenklich ist allerdings, dass die zusätzlichen Einnahmen in den falschen Taschen landen
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Die Hemmschwelle, ein Elektroauto zu kaufen ist hoch, weil die Reichweite der Fahrzeuge relativ gering ist
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So selten sind die Seltenen Erden nicht. Der rasante Anstieg der Nachfrage und die Bedingungen bei der Gewinnung könnten problematisch werden
Während beim Dieselmotor die Diskussion ums schädliche Abgas abflaut, wogt sie beim Benziner nun wieder hoch
Wer glaubt wir streuen viel salz der sollte mal die Nordstaaten und den mittleren Westen der USA im winter besuchen. Das spottet JEDER beschreibung.
Dort wird sogar prophylaxisch(!), d.h. noch bevor es schneit, andauernd entweder unmengen an salz oder diese ekelhafte klebrige masse verteilt.
und ja, ich weiß daß dort blitzeis und blizzards viel häufiger sind als bei uns aber die machen das auch wenn 10 tage +5° angesagt sind.
Richtig die spucke blieb mir weg wie ich sah wie sie kreuzungen salzen. Da fährt ein riesiger kipplaster(vollbeladen mit salz) auf und leert tonnenweise(!) salz mitten auf die kreuzung. dieses wird dann von arbeitern(meist mexikaner) mit schaufel und besen zentimeterdick verteilt.
dem kann ich mich nur anschließen...
es ist echt grauslich nach einer Autobahnfahrt aus dem Auto auszusteigen - man kann nicht verhindern, daß man danach total salzige Hände hat :/
das kann doch nicht für die Umwelt gut sein (und logischerweise wirkt die Salzlösung Korrosionsfördernd am Auto - es wäre schwachsinnig was anderes zu behaupten...
ein geländewagen auf der a22 fährt auf gefühlte 10cm auf, überholt rechts und schneidet vorne rein dass es im sommer schon waghalsig wäre, bei schlechter sicht und salzigem sprühregen. (links: kolonne, also nix einzel-linksfahrer)
in wien glaubens zum teil es wird ein wettrennen veranstaltet.
ich hab kein problem mit formalen geschwindigkeitsübertretungen (bin selber in den augen mancher ein "raser"), aber doch bitte mit hirn. unabhängig davon ob die gefahrene geschwindigkeit streng genommen erlaubt ist oder nicht. es fallt einem doch kein ei ab wenn man sich in den paar wochen wo die bedingungen wirklich schlecht sind ein bisschen zurücknimmt.
das andere extrem tuckert mit 50 auf der geraden bundesstraße, naja.
wenn sich links eine kolonne gebildet hat, handelt es sich um kein verbotenes rechts überholen, sondern legales vorbeifahren (stvo). ein fahrmanöver, welches im sommer schon tatsächlich waghalsig wäre geht auf nasser fahrbahn definitiv nicht.
Wenn es die Verkehrssicherheit erfordert, insbesondere in unübersichtlichen Kurven, vor Fahrbahnkuppen, bei ungenügender Sicht, beim Überholtwerden und bei Gegenverkehr, hat der Lenker eines Fahrzeuges am rechten Fahrbahnrand zu fahren; er darf hiebei aber nicht Personen gefährden oder Sachen beschädigen
was zitieren sie?
In Wien wurde jahrelang überhaupt kein Salz verwendet, aber die Entfernung des Streusplitts kostete viel Geld, das auch niemand ausgeben will.
Und bevor sich das Rathaus nachsagen lässt, es würden zu viele Straßenkehrer beschäftigt, schüttet man lieber Salz auf die Straßen.
Das kostet in den Auswirkungen auch nicht weniger, aber bezahlen müssen es die Leute "direkt": Denn da kauft man sich halt ein paar Jahre früher das neue Auto. ("Alte" Autos vertragen das Salz interessanter Weise auch besser)
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