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Das Kleinflugzeug war am 23. März 2012 vor der Bregenzer Uferlinie in den Bodensee gestürzt.
Wien/Bregenz - Der Absturz eines zweisitzigen Kleinflugzeugs in den Bodensee im März vergangenen Jahres ist vom Passagier mutwillig herbeigeführt worden. Wie die fast einjährigen Ermittlungen ergaben, dürfte der 21-Jährige das Flugzeug über seinen Steuerknüppel in den Sturzflug gebracht haben. Der 55 Jahre alte Pilot versuchte zwar gegenzusteuern, konnte den Absturz aber nicht verhindern, teilten die Ermittler Stefan Schlosser und Bertram Walser am Freitag in einer Pressekonferenz in Bregenz mit.
"Warum der 21-Jährige in den Flug eingegriffen hat, wissen wir nicht. Wir gehen aber davon aus, dass eine psychische Vorerkrankung des 21-Jährigen Ursache für sein Handeln war", sagte Schlosser. Bei dem Absturz kamen beide Insassen ums Leben.
Das Ultraleichtflugzeug war am 23. März 2012 etwa einen Kilometer vom Bregenzer Seeufer entfernt in den Bodensee gestürzt. Der Flug sei zunächst völlig normal verlaufen, erklärte Walser. Etwa eineinhalb Minuten vor dem Absturz kam es zu einem ersten Sinkflug aus etwa 1.100 Meter Höhe, dann gab es mehrere Richtungsänderungen, ehe das Flugzeug erneut in einen steilen Sinkflug ging und in einem Winkel von etwa 60 Grad und mit einer Geschwindigkeit von weit über 300 km/h auf der Wasseroberfläche auftraf und zerschellte. (APA, 18.1.2013)
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...habe auch Rundflüge gemacht und war immer mit einem angespitzten BIC Kuli ohne Mine ausgerüstet. Wenn einer der Schüler oder Fluggäste Anstalten gemacht hätte irgendwelchen derartigen Blödsinn zu machen, hätte ich ihm das Ding zwischen die Rippen oder in den Hals gerannt. Gott sei Dank bekam ich es nie mit suizidalen Mitfliegern zu tun.
Allerdings als Check- und Trainingskapitän - inzwischen auf einem modernen Airliner - bin ich mir bei manchen meiner Copiloten nicht mehr ganz so sicher. Da liegt allerdings nie Absicht dahinter ;-))
Gottseidank zog man sie nach 3 Jahren aus dem Verkehr, sie großer Leerer.
war ein Ultralight mit deutscher M Registrierung, müßte ergo mit einem Gesamtrettungssystem ausgestattet gewesen sein. Die Frage warum der Pilot den Rettungsschirm nicht auslösen konnte wird bei der Flugunfalluntersuchung behandelt worden sein. Abwarten auf den Bericht wenn dieser mal online gestellt ist.
... sie unqualifizeirt posten, sollten sie sich einmal über die äußerst umfangreiche und akribische arbeitsweise der flugunfall-untersuchungskomission informieren. lesen sie dazu einfach einmal eine flugunfallbericht, der über internet abrufbar ist (über austrocontrol zB).
naja, so ganz Unrecht hat der Vorposter nicht. Wenn man sich z.B. die Untersuchungsberichte der österreichischen Flugunfallkommission ansieht, dann sind die extrem im Rückstand mit der Aufarbeitung der Fälle. Das Thema wurde schon öfters (unter anderem von mir) bei der Behörde urgiert, aber scheinbar wird hier auch massiv am Personal gespart.
Also ein Jahr für den endgültigen Untersuchungsbericht ist vollkommen OK und locker im europäischen Durchschnitt.
Man unterschätzt als Laie die Arbeit enorm, Bergung der Wrackteile, Suchen von abgebrochenen Teilen, Zusammenstückeln dokumentieren, Sachverständige einholen, Termine zwischen Hersteller, Behörden koordinieren, Informationen einholen, Zeugen suchen, einladen, befragen, etc.
Schauen Sie mal, wie lange Berichte in Deutschland, der Schweiz, o.Ä. benötigen. Und je weniger bekannt oder aus Bändern auslesbar ist, desto schwieriger wird die Suche nach der Ursache.
Und die soll ja zweifelsfrei festgestellt werden.
Genau. Der durchschnittliche Standard-Poster hat das innerhalb von 10 Minuten heraussen, was los war. Man muss sich ja nur die entsprechenden Postings von März 2012 durchlesen...
Aber wenn Sie so ein Spezialist sind, warum heuern Sie dann nicht beim BMVIT als Luft- und Unfallexperte an?
Also ich gehe davon aus, dass die Ermittlungen abgeschlossen sind und aufgrund dieser Tatsache jetzt diese Pressemeldung herausgegeben wurde.
Deshalb wäre ich ja an dem Unfallbericht interessiert, auf der BMVIT-Seite ist der leider noch nicht veröffentlicht.
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