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Pristina (Prishtina)/Belgrad - Die Ministerpräsidenten Serbiens und des Kosovo, Ivica Dacic und Hashim Thaci, haben sich bei ihrem vierten Treffen in Brüssel in der Nacht auf Freitag darauf geeinigt, was mit den Zöllen geschehen soll, die sie gemeinsam an den beiden Grenzübergängen Jarinje und Brnjak einheben. Wie die EU-Außenpolitikbeauftragte Catherine Ashton am Freitag mitteilte, gibt es eine "vorläufige Absprache" zur Eintreibung von Zollgebühren, Abgaben und Mehrwertsteuer.
Ashton sprach von "einer weiteren langen und konstruktiven Diskussion" der beiden Premiers. "Wir haben vereinbart, uns wieder im Februar für einen intensiven Dialog zu treffen." Dabei sollen weiter Fragen zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Serbien und dem Kosovo angegangen werden.
Wie Dacic nach dem Treffen unter Ägide Ashtons, das fünfeinhalb Stunden dauerte, gegenüber Belgrader Medien erläuterte, sollen die Zolleinnahmen in einen von der EU geschaffenen Entwicklungsfonds für den mehrheitlich von Serben bewohnten Nordkosovo eingezahlt werden. Er soll von beiden Seiten kontrolliert werden. Auch die kosovarische Seite bestätigte die Einigung.
Die serbische Volksgruppe im Nordkosovo lehnt die Unabhängigkeit des Kosovo und die kosovarische Regierung weiterhin vehement ab. Aus Sicht von Dacic wurde durch die vorläufige Einigung, die Forderung der Serben im Nordkosovo erfüllt, dass die Zölle nicht an die albanisch dominierte Regierung in Prishtina (serbisch: Pristina) gehen.
An den Grenzübergängen zwischen dem Nordkosovo und Südserbien wurde im Dezember eine integrierte Grenzkontrolle eingeführt. Sie wird von serbischen und kosovarischen Grenzpolizisten und Zöllnern sowie Beamten der EU-Rechtsstaatsmission EULEX zusammen durchgeführt.
Dacic zufolge wurde bei dem Treffen zum ersten Mal auf "seriöse Weise" auch die Frage der serbischen Parallelinstitutionen im Kosovo sowie der "Sonderbeziehungen zu den Serben im Kosovo" angeschnitten. "Der Parallelismus der Institutionen führt zur Paralyse des ganzen Systems. Man hat darüber gesprochen, wie Institutionen zu erreichen sind, die sowohl für Pristina wie auch für die Kosovo-Serben annehmbar sind. Ein weiteres, eng damit verknüpftes Thema war die Besonderheit der serbischen Volksgruppe im Kosovo", sagte Dacic. Beide Seiten hätten ihre Standpunkte dazu vorgetragen.
Dass konkrete Ergebnisse in diesem Bereich ausblieben, hält Dacic für normal. Es sei nicht zu erwarten, dass diese Fragen während eines Abends gelöst werden könnten, so der Premier.
Der Kosovo hatte im Februar 2008 seine Unabhängigkeit ausgerufen. Von Belgrad wird sie nicht anerkannt. In der ehemaligen südserbischen Provinz stellen Serben etwa sechs Prozent der Bevölkerung. Ein bedeutender Teil der serbischen Bevölkerung südlich der nordkosovarischen Stadt Mitrovica hat sich mittlerweile in den kosovarischen Staat integriert. Die Serben im Norden lehnen dies ab.
Ein nächstes Treffen der beiden Ministerpräsidenten soll im Februar stattfinden. Zum ersten Mal wollen sich Dacic und Thaci dann zwei Tage für eine Gesprächsrunde Zeit nehmen.
Eine Normalisierung der Beziehungen ist für den EU-Annäherungsprozess der beiden Staaten von entscheidender Bedeutung. Belgrad hofft derzeit auf einen Termin für die Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen. Der Kosovo strebt ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit der EU an. (APA, 18.1.2013)
Florim Limaj ist Bruder des früheren Verkehrsministers Fatmir Limaj
Bei dem Treffen der Premierminister Ivica Dacic und Hashim Thaçi am Dienstag geht es um die Umsetzung des Nordkosovo-Abkommens. Läuft alles gut, könnte Serbien ab Jänner den EU-Beitritt verhandeln.
Das Kosovo-Abkommen versetzt die Serben im Norden in Wut und Angst
Belgrad hatte in der Vorwoche einen Lösungsplan für Nordkosovo abgelehnt
Nein zu Vereinbarung - Kosovarische Präsidentin kündigt rasche Umsetzung an - Dacic erwartet Einigung auf Terminplan noch diese Woche
Kosovos Vizepremierministerin Edita Tahiri: Serbien ist weit davon entfernt, seine Denkweise zu ändern
Serben strikt gegen Abkommen Belgrads mit Prishtina
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Gesprächsrunde in Brüssel gescheitert - Keine Lösung über Frage des Nordkosovo
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Thaci will Dialog fortsetzen - Serbien hat von EU vorgeschlagene Lösung für Nordkosovo abgelehnt
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Treffen mit Ashton in Brüssel - Präsident Nikolic wies Vorschlag der EU zurück
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In letzten drei Monaten gab es rund 30 ähnliche Vorfälle
Das Haager Tribunal für Kriegsverbrechen hat den Ex-Kommandanten der UÇK und Ex-Premier des Kosovo, Ramush Haradinaj, für unschuldig befunden. In Prishtina rechnet man mit seiner Rückkehr in die Politik
Schön die Zollabgaben an der Grenze zwischen Kosovo und Serbien bezahlen und den Staat damit helfen euch ein besseres Leben zu ermöglichen.
So ist es überall in der Welt sagt Dlacic.
Also ihr sollt alle hinten Dlacic stehen und nicht nur wenn es euere Nationalistische Hälfte sagt.
Hier ein Video wo ein Denkmal, für die gefallenen Serben im Zweiten Weltkrieg, zerstört wird. Was geht bloß in den Köpfen dieser Leute vor?
http://www.youtube.com/watch?fea... WkZA79E4lg
Das alles passiert diese Tage, leider gibt es keine Berichte darüber
und schon wurden im Kosovo serbische Gräber und Denkmäler geschändet... (wieder einmal)
http://www.b92.net/eng/news/... v_id=84268
Wie gut das darüber berichtet wird. :S
auch das Denkmal der von der NATO getöteten Kinder wurde geschändet... als auch das der die 2003 am Fluss umgebracht worden sind... selbst die Gräber.
Leider habe ich keinen Link auf deutsch (da ja keiner darüber berichtet), entschuldigung dafür, aber ich denke mal das die Bilder auch reichen.
http://www.blic.rs/Vesti/Hro... Gorazdevcu
Guten Morgen liebe Šips:
http://www.blic.rs/Vesti/Pol... -u-Presevu
http://translate.google.com/translate... -u-Presevu
Dennoch interessiert es mich wie Sie auf 200.000 Opfer kommen?
Wissen Sie zum gesunden, guten Diskutieren bedarf es ordentlicher Faktenlage. Bei Ihnen scheint da ein enormer Mangel vorhanden zu sein
All das ändert aber nichts daran dass Sie durch Ihre Aussagen den Faschismus verharmlosen. Und dies ist eben strafbar. Also seien Sie bitte vorsichtig. Ich meine es nur gut mit Ihnen
Verbrechen mit Verbrechen rechtfertigen ist dass Kennzeichen eines jeden Nationalisten...
Zudem handelt es sich bei der Räumung des Denkmals in Presevo um einen ganz normalen behördlichen Vorgang. Man darf das Denkmal sogar wo anders wieder aufstellen (Friedhof, Moschee, Privatgrund...). Jedoch darf es nicht auf dem Gelände eines Bundesgebäudes (dazu noch ohne Genehmigung) stehen.
Sie klingen extrem aufgeregt. Kommen Sie runter, öffnen Sie die Augen und hören Sie auf zu hassen
Zitat: "Man darf das Denkmal sogar wo anders wieder aufstellen (Friedhof, Moschee, Privatgrund...). "
Ich denke, Dacic hat die Symbolkraft des Denkmals gestört, als die Position, wo sie stand!
Sehen Sie das wirklich anders?
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