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Trotz gesunkener Bautätigkeit geht der Leerstand in den polnischen Städten nicht zurück, die Preise aber schon.
Die polnischen Immobilienfirmen erwarten für heuer einen noch schwächeren Absatz von neuen Wohnungen als im vergangenen Jahr. "Vor allem im ersten Halbjahr wird der Druck auf die Firmen groß sein", erklärte Cezary Bernatek vom Maklerhaus KBC Securities der Zeitung "Rzeczpospolita". Im vergangenen Jahr verkauften die an der Börse notierten Unternehmen insgesamt 6.600 Einheiten, um 14 Prozent weniger als 2011.
Nach Darstellung der "Rzeczpospolita" gibt es derzeit in den sechs größten Städten und Ballungsräumen trotz der gesunkenen Bautätigkeit der Firmen über 50.000 leer stehende Neubauwohnungen - etwa so viel wie vor einem Jahr. Im vergangenen November lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis (Neu- und Altbau) in Warschau bei 6.489 Zloty (1.570,7 Euro) und damit um 14,6 Prozent unter dem Wert ein Jahr zuvor.
In Krakau ging der Quadratmeterpreis um 18,7 Prozent auf 5.283 Zloty zurück, in Wroclaw (Breslau) um 9,4 Prozent auf 5.183 Zloty. Dies ermittelte der Finanzberater Open Finance auf der Grundlage der geschlossenen Kaufverträge.
Pessimistisch stimmen die Experten vor allem die Zahlen vom vierten Quartal 2012. Hier setzten die Immobilienunternehmen 1.900 Wohnungen ab. Dieser Wert lag knapp unter dem vom Vergleichszeitraum 2011, obwohl Ende des vergangenen Jahres ein Förderprogramm für Familien auslief. Davon hatten sich viele eine deutlich steigende Nachfrage versprochen. "Das zeigt, dass der Markt Probleme hat", erklärte Piotr Zybala von der DI BRE Bank.
Die sich abschwächende Konjunktur und das Auslaufen des Programmes werde heuer zu einem weiteren Einbruch führen, so Zybala. Dies könne die positiven Faktoren nicht aufwiegen, zu denen das fallende Zinsniveau und eine mögliche Lockerung der Bedingungen für die Kreditvergabe zählen. Die Finanzaufsichtsbehörde KNF deutete jüngst an, sie könne eine Bestimmung zur maximalen Kreditrate aufheben. Bisher darf diese Rate 50 Prozent des Nettoeinkommens eines Haushaltes nicht übersteigen, falls das Einkommen unter dem Landesdurchschnitt liegt. Bei den anderen Haushalten liegt diese Höchstgrenze bei 65 Prozent.
Branchenvertreter kritisieren die Regierung dafür, dass ein neues, geplantes Förderprogramm immer weiter verschoben wird. Zunächst hieß es, es solle frühestens Mitte des Jahres anlaufen. "Jetzt bekommen wir sogar die Nachricht, dass der Beginn wahrscheinlich erst 2014 ist", sagte Jacek Bielecki, Generaldirektor des Verbands der Immobilienfirmen (Zwiazek Firm Deweloperskich) zu Journalisten. Die Kunden würden dadurch verwirrt, so Bielecki.
Der Vize-Bauminister Piotr Styczen wies die Kritik zurück. Der Markt habe sich lange auf das Auslaufen der bisherigen Förderung einstellen können, argumentierte er. (APA, 18.1.2013)
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Ein beruhmter Spruch eines Künstlers, ich glaube er stammt von Gustav Klimt, sinngemäß lautete so "wenn die Welt runtergeht, dann fahre ich nach Wien, denn dort passiert alle Sache erst in 50 Jahre später...". Zurück zu Immoblase, es passierte in Japan, USA, Dänemark, Spanien, nun Polen. Wenn man die Standard-Immo anschaut, sind die Preise bereits in einer unerschwinglichen Höhe angesiedelt. Mit steigender Arbeitslosigkeit und Rezession fragt man sich, wer soll sich solche Miete oder Kaufpreise leisten? es kann nicht sein, dass alle 300.000 freifinanzierte Wohnungen in Wien nur von Diplomaten bewohnt werden oder?
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