Uhren von Bell & Ross in Wien

22. Jänner 2013, 15:21
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Die Herzstücke im Sortiment sind die viereckigen Klassiker der Marke, wahlweise in Stahl oder in Karbon

In einem Cockpit zu sitzen muss eine feine Sache sein - leider haben nur die wenigsten die Gelegenheit dazu. Der französische Uhrenhersteller Bell & Ross hat aus dieser Not ein ganzes Geschäftskonzept gemacht. Seit Ende der 1980er-Jahre fertigt man Uhren, die die Anmutung von Bordinstrumenten haben. Jetzt sind die schweren Boliden in Wien in einem eigenen Geschäft zu kriegen. Neben Paris ist es das einzige in Europa - und passenderweise nicht viel größer als ein Cockpit.

Zwischen Fliegerhelmen und Bordanzeigen

In der Spiegelgasse 2, nur ein paar Schritte vom Graben entfernt, residiert man zwischen Fliegerhelmen und Bordanzeigen auf einigen wenigen Quadratmetern (Geschäftsführerin: Adriana Juric). Die Herzstücke im Sortiment sind die viereckigen Klassiker der Marke, die Modelle BR 03-92, wahlweise in Stahl oder in Karbon, und Vintage 123 und 126 Heritage. Sie machen insgesamt über 50 Prozent des Umsatzes des Unternehmens aus. Der Rest sind Uhren, die auf die eine oder andere Art auf die Geschichte militärischer Uhren anspielen. Die Einstiegsmodelle gehen bei 1500 Euro los, ab etwa 2000 Euro bekommt man eine mechanische Uhr. Keine Frage: Selbstfliegen würde auf jeden Fall teurer kommen. (hil, Rondo, DER STANDARD, 18.1.2013)

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