Arktische Tierwelt ist in ihrer Gesamtheit gefährdet

17. Jänner 2013, 20:15

Oslo - Der Klimawandel könnte die Tierwelt der Arktis viel stärker beeinflussen als bisher angenommen. Das ist das Ergebnis einer norwegischen "Science"-Studie, die den Einfluss von Extremwetter auf Polarfüchse, Mäuse und weitere Tiere von Spitzbergen untersucht hat. Forscher hatten bereits herausgefunden, dass der immer häufiger auftretende Regen, der den Boden mit Eis versiegelt, in einzelnen Populationen zu Massensterben führt. Die neue Studie zeigt, dass die Schwankungen der Tierpopulationen durch das Extremwetter gleichsam "synchronisiert" werden. (red, APA, DER STANDARD, 18.01.2013)

Abstract
Science: Climate Events Synchronize the Dynamics of a Resident Vertebrate Community in the High Arctic

Kommentar posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.