Ausnahmezustand in Jakarta wegen Überschwemmungen

Ansichtssache | 18. Jänner 2013, 09:30

Verkehrschaos und Massenelend: Die indonesische Millionenmetropole Jakarta ist am Donnerstag nach schwerem Monsunregen halb unter Wasser gestanden. Etwa 100.000 Menschen waren betroffen, der Verkehr im Geschäftszentrum des Riesenlandes kam zum Erliegen. Mindestens fünf Menschen waren nach Angaben der Behörde für Katastrophenschutz ums Leben gekommen. Die Feuerwehr zählte auch mehrere Ältere und Kranke, die starben, weil sie nicht rechtzeitig behandelt werden konnten, zu den Opfern.

Der Bürgermeister von Jakarta hat am Freitag den Ausnahmezustand erklärt. Damit können die Behörden Betroffenen schneller helfen. Das Wasser ging in mehreren Stadtteilen deutlich zurück, doch warnten Meteorologen vor neuen Wolkenbrüchen in den kommenden Tagen.

Tausende Menschen in Notunterkünften

Gut 15.000 Menschen befanden sich am Freitag in Notunterkünften, weitere 100.000 harrten in oberen Stockwerken oder in der Nähe ihrer überfluteten Hütten und Häuser aus, um Plünderungen zu verhindern.

Militär und Polizei waren in Schlauchbooten unterwegs, um Menschen zu retten. Das Geschäftsviertel stand am Donnerstag stundenlang teils einen Meter unter Wasser. Der Verkehr brach zusammen, die Metropole kam praktisch zum Stillstand. (APA, 18.1.2013)

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foto: ap photo/tatan syuflana

Weil das Wasser entlang der Flüsse und Kanäle so schnell stieg, mussten viele Einwohner auf Dächer flüchten und auf Rettung warten. Die Behörden warnten, es komme noch schlimmer.

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Zu Bild 9
"business as usual"

Da läuft auch noch der Fernseher, echt beeindruckend.
Aber das Geschirrabwaschen geht sehr schnell.

wozu die aufregung...ist ja nur das wetter...das klima ist nach wie vor stabil...

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