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ZTE hat mit dem Grand S ein neues Android-High-End-Modell vorgestellt.

Die Anpassungen an Android wirken mitunter überholt.

Mit 6,8 mm an der dünnsten Stelle ist das Grand S ein besonders schlankes Smartphone.

ZTE setzt beim Gehäuse zwar auf Kunststoff, der Unibody wirkt aber gut verarbeitet.
ZTE gehört wie Huawei zu Chinas Aufsteigern am Smartphone-Markt, die in die Fußstapfen des zuletzt schwächelnden Herstellers HTC getreten sind. Das Unternehmen hat vor kurzem auf der CES ein neues Modell mit Googles Android präsentiert - wie der Hersteller selbst betont, ist es das Flaggschiff der High-End-Serie "Grand". Der WebStandard hatte in Las Vegas die Gelegenheit, das Smartphone anzutesten.
ZTE folgt mit dem Grand S wie Sony und Huawei dem Trend zum 5-Zoll-Smartphone - beide Hersteller haben auf der CES ebenfalls Modelle mit dem Formfaktor präsentiert. Erfreulich ist, dass die Hersteller nicht nur die Bildschirmdiagonalen aufblasen, sondern auch bei der Screen-Auflösung mitziehen. Das Grand S bietet ein Full-HD-Display (1080p) mit scharfen Kontrasten. Über die dargestellten Farben lies sich am Messestand mit den starken Scheinwerfern schwer ein Urteil bilden - zumindest entsteht der Eindruck, dass das Display einen Farbstich ins Graue aufweist.
Das Gerät ist mit 142 x 69 x 6,9 mm besonders schlank und liegt leicht in der Hand. Das Gehäuse aus Kunststoff geht zwar am Mini-Trend zu Glas-Rückseiten vorbei, wirkt aber dennoch gut verarbeitet. Im Gegensatz zu Huawei setzt ZTE auf ein nahtloses Unibody-Gehäuse in sechs verschiedenen Farben, das einen stabilen Eindruck macht.
Mit einem 1,7 GHz getakteten Quad-Core-Prozessor, dem Qualcomm Snapdragon S4, und 2 GB Arbeitsspeicher ist eine starke Performance vom Gerät zu erwarten. Bei den am ZTE-Stand auf der CES ausgestellten Geräten dürfte es sich jedoch noch um Vorserienmodelle mit nicht ausgereifter Software gehandelt haben, denn Android 4.1 Jelly Bean lieferte im Kurztest nicht gerade eine herausragende Performance ab. Beim Wechsel zwischen Homescreens oder Öffnen von Apps kam das Grand S öfter ins Stottern.
Bei einem kurz ausprobierten Spiel (auch im obrigen Hands-On-Video zu sehen) zeigt sich das Grand S wiederum flüssige Grafiken. Die eigene Oberfläche, die ZTE über Android legt, wirkt im Vergleich zum zurückhaltenden Interface von Jelly Bean etwas plump in Design und Farbgebung.
Auf dem Papier geben die Spezifikationen des Grand S viel her. So ist auch LTE integriert. Die 13-Megapixel-Kamera löst schnell aus und dürfte nach erstem Kurzurteil gute Schnappschüsse liefern. Auf der Frontseite ist eine zweite Kamera mit 2 Megapixel für Videotelefonie untergebracht. ZTE liegt hier gleichauf mit Konkurrenten wie Sony oder Huawei.
Bei der ansonsten guten Ausstattung wundert es allerdings, dass ZTE im Grand S offenbar einen schwachen Akku verbaut hat. Das Unternehmen gibt im Datenblatt dazu keine Auskunft. Laut früheren Berichten soll die Leistung bei 2.500mAh liegen. Trusted Reviews geht aber davon aus, dass das nicht stimmt und schreibt von lediglich 1.780mAh. In beiden Fällen wäre das sehr wenig.
Die Konkurrenz spendiert ihren Riesen-Phones deutlich bessere Akkus, was die großen Displays auch abverlangen. Dass das Smartphone einen kompletten Tag bei durchschnittlicher Nutzung durchhält, ist schwer vorstellbar muss aber in einem ausführlicheren Test auf die Probe gestellt werden.
Ob das Grand S alles halten kann, was es am Papier verspricht, und ob die Performance-Mängel im Kurztest tatsächlich Vorserienmodellen geschuldet sind, wird erst ein längerer Test zeigen. Spannend wird vor allem die Preisfrage und wie lange der Akku tatsächlich hält. Das Grand S soll in China noch im ersten Quartal 2013 auf den Markt kommen. Weitere Starts und Preise sind noch nicht bekannt. (Birgit Riegler, derStandard.at, 27.1.2013)
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Das ist wie mit Nassrasierern - in 20 Jahren werden diese geschätzt 16 Klingen haben :)
Der nächste Trend werden sicher 2 Klingenstapel nebeneinander sein jeweils separat gelagert sind um sich noch besser den Konturen des Gesichts anzupassen - kann ich das irgendwo patentieren lassen?
Sieht aus wie jedes x-beliebige Andoridtelefon auch, mal abgesehen von der Rückseite. Ich verstehen nicht, warum die Hersteller die GUI bearbeiten wie sonst etwas, aber es nicht schaffen mal schöne Android Hardware zu produzieren.
Ich kann mir zur Zeit nicht mehr vorstellen wieder zu Android zurückzukehren, bei Telefonen die alle auf dem Einheitsdesign von 2010 basieren.
na gut, das iPhone sieht anders aus als die Androids..
allerdings die dafür alle gleich (4, 4s, 5) :)
Sie wissen sicher wann das 4er rauskam (2010) mit dem Einheitsdesign für iPhones :)
und Schönheit liegt im auge des betrachters, find das GN, Nexus 4 schon gelungen. Auch das S3 (mini)..
aber ich will Ihnen eig. gar nicht widersprechen.. mehr Abwechslung wäre super (von allen, auch von Apple könnt mal wieder was neues kommen)
naja bei 'nicht mehr vorstellen wieder zu Android zurückzukehren' nahm ich an sie beziehen sich zumindest aufs iPhone (statistisch ja nicht ganz unwahrscheinlich) :)
wobei das ja egal ist.
fand/finde nur es hat grad gut gepasst mit dem Design seit 2010^^
Ich kann mich noch an die Zeit erinnern, als man ausgelacht wurde, wenn das eigene Handy größer war als jenes der Kollegen. (Nokia-BFree-Collection)
Vor kurzem wurde ich ausgelacht, weil mein Smartphone kleiner ist als jenes meiner Kollegen.
Was nun?
Vor kurzem sah ich eine Frau mit einem Galaxy Note telefonieren, welches auch noch in einem weißen Lederetui verpackt war. Man konnte von der Seite kaum etwas vom Gesicht sehen. Wirkte irgendwie "lächerlich"
Und wer will denn bitte ein 5" Display?
Ich verstehe nicht was bei den Android Herstellern abgeht, dass sie ihre Geräte immer größer und größer machen. Muss ich mir bald ein 19" Handy in die Tasche stecken?
Wenn ich ein buch lesen will oder einen Film schauen will dann nehm ich mir ein Tablet und kein Handy/Organizer...
Ich schon: allen Unkenrufen zutrotz verkaufen sich die Geräte mit den großen Bildschirmen wie warme Semmel.
Die Hersteller merken es und ziehen nach (bis auf Apple halt).
Und es ist völlig egal, was da erzählt wird über die kleinen Hände und die schlechte Bedienbarkeit. Sogar junge Mädchen mit kleinen Händen haben mit dem SIII kein Problem.
Wer das Problem hat, kauft kleinere Geräte. Und das scheint eine Minderheit zu sein, die es nicht wahr haben will. Denn jedes Mal, wenn großes Gerät präsentiert wird, kommt dieser inzwischen völlig unnötiger Kommentar, den kaum noch jemand sehen bzw. lesen will.
Daher kam ein "unnötig" bei diesem Beitrag von mir.
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