Opel-Mutter GM und Facebook kommen sich im Anzeigenstreit näher

17. Jänner 2013, 11:40

"Wir sind in aktiven Verhandlungen"

In den seit Monaten andauernden Anzeigenstreit zwischen dem US-Autobauer General Motors und dem weltgrößten sozialen Netzwerk Facebook kommt offenbar Bewegung. Die Opel-Mutter führe derzeit Gespräche mit dem Online-Treffpunkt über eine Rückkehr des US-Autobauers als Werber, sagte Interims-Marketingchef Alan Batey am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters am Rande der Autoshow in Detroit. "Wir sind in aktiven Verhandlungen", fügte er hinzu.

Werbung gestoppt

Vor rund acht Monaten hatte GM seine Werbung auf dem sozialen Netzwerk gestoppt, weil der Autobauer sie für ineffizient hielt. Das war für Facebook drei Tage vor dem milliardenschweren Börsengang ein herber Rückschlag und ein verheerendes Signal für die Investoren.

Anzeigen sind die wichtigste Einnahmequelle für Facebook. GM gab nach früheren Angaben für die Präsenz auf Facebook insgesamt 40 Millionen Dollar aus. Davon entfielen lediglich zehn Millionen Dollar auf Werbung. Aus Kreisen war im Sommer verlautet, dass GM damals mehr Zugeständnisse von Facebook gefordert hatte.(APA, 17.01. 2013)

Kommentar posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.