Radfahren in Wien boomt: Zehn Prozent mehr im Vorjahr

17. Jänner 2013, 11:22
  • Selbst an Tagen mit starkem Schneefall sind Radfahrer in Wien unterwegs.
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    foto: apa/roland schlager

    Selbst an Tagen mit starkem Schneefall sind Radfahrer in Wien unterwegs.

Am beliebtesten ist der Radweg am Ring mit knapp 4.000 Radlern pro Tag - Rekordtag war der 8. Mai

Wien - Radfahren erfreut sich in Wien immer größerer Beliebtheit. Das geht aus einer Statistik der Mobilitätsagentur, früher Radagentur genannt, hervor. Insgesamt waren im Vorjahr exakt 4,185.106 Radfahrer in der Bundeshauptstadt unterwegs - so viele wie noch nie, hieß es in einer Presseaussendung. Das entspricht einer Steigerung von 10,3 Prozent im Vergleich zu 2011. Die beliebteste Radstrecke war jene am Ring. Die Daten wurden an neun Zählstellen der Stadt Wien erhoben.

Die Ergebnisse im Detail: 2012 wurden auf der Ringstraße bei der Oper insgesamt 1,335.162 Radler gezählt. Das entspricht einem Zuwachs von 20 Prozent. Durchschnittlich radelten dort pro Werktag 3.956 Personen. Zu den beliebtesten Strecken gehörten 2012 auch die Lassallstraße mit 775.008 Nutzern. Am Neubaugürtel wurden 534.794, in der Argentinierstraße 516.437 Radfahrer registriert.

Werktage beliebter als Wochenenden

Laut Mobilitätsagentur nutzen viele Menschen das Fahrrad für den Weg in die Arbeit, zum Einkauf oder zu Abendveranstaltungen - denn an Werktagen waren insgesamt mehr Radfahrer unterwegs als am Wochenende. Eruiert wurde auch, an welchem Tag im Vorjahr besonders viele in die Pedale traten: Dies geschah am 8. Mai. An diesem Dienstag wurden bei einer Tagestemperatur von 24 Grad 8.322 Radler auf der Ringstraße gezählt.

Erwartungsgemäß zufrieden mit den Ergebnissen ist Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne): "Diese erfreuliche Bilanz zeigt, dass Radfahren in Wien immer beliebter wird. Ziel der Stadt ist es, den Radverkehrsanteil bis zum Jahr 2015 auf zehn Prozent zu steigern." Radverkehrs-Beauftragter Martin Blum sieht in den Steigerungen den Auftrag, die Situation für Radler in Wien noch zu verbessern. Heuer soll etwa der Radweg zwischen Universität und Franz-Josephs-Kai fertiggestellt werden. (APA, 17.1.2013)

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Insgesamt waren im Vorjahr exakt 4,185.106 Radfahrer in der Bundeshauptstadt unterwegs...

irgendwie bin ich zur falschen zeit im falschen bezirk. oder die RF sind spät nachts unterwegs...

ich fahre solange es die witterung zulässt mit dem fahrrad, im winter mit dem auto, ich kenne also beide seiten.

ich kenne auch leute die ganzjährig fahren und dementsprechene ausgerüstet sind das geht hin bis zu reifen mit spikes.

aber liebe radfahrkollegen, wenn ich so wie umlägst wo der erste starke wintereinbruch war, mit dem auto unterwegs bin und einen ca 2 meter großen radfahrer auf einem klapprigen alten damenrad überholen mus der nur eine hand am lenker hat weil die zweite dazu benötigt wird die augen abzudecken weil es so stark schneit dann hört sich das verständnis auf.

wieso "MÜSSEN" sie den überholen?

reichts nicht mit ausreichend sicherheitsabstand hinterherfzufahen, so dass sie im fall eines sturzes des straßenkameraden jedenfalls rechtzeitig anhalten können?

wer soll diese Zahlen glauben

Diese unglaubliche Menge an Radfahrern müßte man doch bemerken.

exakt 4,185.106 Radfahrer

Herr Blum, bitte etwas ernsthafter.

glaube nur den zahlen, die du selbst gefälscht hast!

sie wissen schon, wie verkehrsteilnehmer_innen gezählt werden?

die strafen für alkoholisiert radfahren wurden scheinbar halbiert?

hab grad meinen rsb brief bekommen für 0.94 promille - 440 euro. ich dachte das mindeststrafmaß ist 800 euro? hat sich das mal geändert?

ein schritt in die richtige richtung :)

alkoholiert radfahren ...

hatte auch das glück mich im april 10m vor meiner wohnung in graz mit 0.92 promille am rad erwischen zu lassen. ich hab allerdings im mai einen ladungsbescheid zur mündlichen verhandlung bekommen ... du hast sofort den rsb mit strafe erhalten? meine verhandlung ist morgen in der grazer polizeidirektion, ich hoffe auch, dass sie bei mir mild sind ... bei ersttätern oder besonderen umständen gehen sie ja bis zur hälfte der mindesstrafe von 800 euro sprich bis zu 400 euro runter ... kannst dich daher glücklich schätzen :)

tja dann hoff ich auf morgen :)

lg

du brauchst normalerweise gar nicht hingehn, schriftliche stellungnahme reicht

so wars jedenfalls bei mir... viel glück!

warst wahrscheinlich nur halbfett, nicht ganzfett!

Es gibt einen Paragraphen im Verwaltungsstrafgesetz, der ungefähr so lautet:

"Wenn das Verschulden besonders gering ist oder der Beschuldigte minderjährig ist, so kann die Strafe bis zur Hälfte der Mindeststrafe reduziert werden."

Wird anscheinend manchmal bei erstmaligen, radfahrenden Alkosündern angewandt.

man sollte schon vernünftig sein und nicht alkoholisiert Radfahren, und nicht andere Verkehrsteilnehmer oder andere Radfahrer damit zu gefährden!

Ein Schritt in die richtige Richtung wäre, wenn sie aufhören würden, besoffen zu fahren.
Ist ja peinlich, damit auch noch anzugeben.
Wie ein Maturaklässler.

0.94 promille am radl ist sicher nicht besoffen.

geh bitte...

ob er angesoffen wankt oder mit dem radl schlangenlinien fährt hat für andere genau das gleiche gefährdungspotential...

sie könnten sich totlachen. mehr nicht.

mit wanken oder schlangelinien gefährdet er entgegenkommende radfahrer!!!

und auch fußgänger, sofern der Radweg am Gehsteig aufgepinselt ist.

glaube nur den zahlen, die du selbst gefälscht hast!

denn diese woche wird mit sicherheit nicht gezählt!

behaupte nur dinege "mit sicherheit"

wenn du dir auch sicher bist, sonst nimmt dich niemand mehr ernst...
http://www.wien.gv.at/stadtentw... tellen.htm

und sie glauben die sind echt!

wäre ja interessant, wieviele radfahrer letzte woche unterwegs waren!

sie haben recht. sie, her falke 1, sind ja auch gefaket.

und was sind sie?

Ist ja keine neue Technik,

ich glaube, die meisten Interferenzen sind mittlerweile ausgebügelt.

Man kann RadfahrerInnen jetzt recht verlässlich automatisch zählen.

neulich beim Wintereinbruch

Gestern hatte ich einen dringenden Termin in der Stadt wodurch ich mich für mein Fahrrad entschied. Wirklich wohl fühlte ich mich bei den Verhältnissen nicht, wodurch ich für meine Route ausschließlich Fahrradwege und kaum befahrene Straßen wählte.
Im Endeffekt war ich wirklich überrascht, über den sehr guten Zustand der Fahrradwege und die positiven Reaktionen der Fußgänger (ausschließlich Pensionisten). Mein Highlight war in der Pfeilgasse. Dort lag eben noch viel Schnee, wodurch ich vorsichtig und langsam fuhr. Ein eben ausgestiegener Autofahrer sah mein zögerliches Fahren und probierte zu erfahren, ob mir ins Hirn geschissen wurde und wieso ich so blöd bin die Autofahrer zu gefährden. ---mein Wien---

und wo mussten's denn so dringend hin herr blum? ;-)

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