Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 800x533Der Plan für das komplexe Tunnelsystem dieser Maus steckt in ihrer DNA.
London/Wien - Die im Südosten der USA vorkommenden Küstenmäuse leben, wie der Name schon sagt, bevorzugt in Küstengegenden. Dort graben die etwa acht Zentimeter langen Nager ihr komplexes Tunnelsystem in den sandigen Boden, das zum einen aus einer Nestkammer, zum anderen aus einer langen Eingangsröhre und einem Notausgang besteht.
Zu den Feinden der nachtaktiven Küstenmäuse zählen nämlich Schlangen. Und um bei ihren Attacken eine Fluchtalternative zu haben, hat sich das Graben eines langen Eingangstunnels sowie einer Fluchtalternative als Überlebensvorteil erwiesen.
Dieses nicht ganz triviale Grabverhalten ist den Mäusen angeboren und nicht von den Eltern erlernt, wie Experimente gezeigt haben. Deshalb ist klar, dass die genetischen Baupläne für die Errichtung der unterirdischen Gänge irgendwo in der DNA abgespeichert sein müssen. Doch kann man die Pläne in den Genen finden? Und wenn ja, wie komplex sind sie?
Um diese Fragen zu klären, haben Harvard-Biologen um Hopi Hoekstra im Labor einige Versuche und Vergleichsstudien mit Hirschmäusen durchgeführt. Das sind enge Verwandte der Küstenmäuse, die sowohl in freier Wildbahn wie auch im Labor nur einen kurzen Gang mit einer Nestkammer anlegen.
Für ihre im Fachblatt "Nature" veröffentlichte Studie kreuzten die Forscher Küsten- und Hirschmäuse, um zu sehen, welche genetischen Mäusebaupläne sich durchsetzen. Es waren die der Küstenmaus, die evolutionär jünger und genetisch dominanter sind.
Durch Rückkreuzungen sowie vergleichende Genomanalysen stießen die Wissenschafter dann auf jene Gen-Regionen, die für das Anlegen der spezifischen Gänge zuständig sind: Für die lange Eingangsröhre braucht es zumindest drei unabhängige Gen-Abschnitte, während das Graben eines Fluchtwegs nur von einer einzigen Region der Erbsubstanz gesteuert wird. (tasch, DER STANDARD, 17.1.2013)
Neue Untersuchung mit ernüchterndem Ergebnis: 42 Prozent Rückgang bei Wirbellosen an Fließgewässern
Laut selbst gesetzter Jagd-Quote dürfen 184 Finnwale getötet werden
Stabilität sinkt bei steigenden Temperaturen - Selbst in 3.000 Metern Seehöhe nur mehr minus drei Grad im Fels
Großer Sprung vorwärts für Verständnis der Evolution des Gefieders
Forscher sehen in Eunotosaurus africanus den ersten wichtigen Schritt auf dem Weg zum einzigartigen Körperpanzer
Untersuchung deutet darauf hin, dass Wasser doch nicht das erwartete Schmiermittel der Plattentektonik sein dürfte
Forscher: Nicht der schnelle Lauf, sondern Beschleunigung und Wendigkeit sind für den Jagderfolg von Geparden verantwortlich
Kann ein einziger Käfer über hundert Liter Wein ruinieren? Forscher sagen nein
Das Geheimnis hinter der hohen Diversität der Kalkalge, die seit 200 Millionen Jahren den CO2-Kreislauf und das Klima der Erde mitbestimmt
Forscher: "Wir waren überrascht, wie viel sich verändert, wenn der Mensch die Natur sich selbst überlässt"
Schmuggelware aus Tansania - Kampagne gegen illegalen Elfenbeinhandel
... und stehen trotzdem früher auf: Deutsche Forscher stellen veränderten Lebenstakt fest
Die Anatomie von Elefanten ist weniger gut erforscht, als man glauben könnte - Untersuchungen von Wiener Forschern konnten nun ein paar offene Fragen beantworten
Aktuelle Messungen bestätigen die Entwicklung der vergangenen Jahre
Berühmte Riesenschildkröte wird ab 2014 in einem ecuadorianischen Museum ausgestellt
Expertin: Mit der Rückkehr der Wildnis kann die Vielfalt abnehmen - Tagung zu Schutzgebieten in Mittersill
Künftig dürfen Fischer die Flossen der Haie erst an Land abtrennen
Forscher stellen Abbau-Prozesse in Flüssen fest
Forscher untersuchten das Schwarmverhalten von Stichlingen: Außer in der Paarungszeit blieben sie am liebsten unter Verwandten
Eine Vogelart hat zu jedem Gesang passende Tanzschritte
Wissenschafter haben das bisher älteste Skelett eines Primaten erforscht: Das Tier, das vor 55 Millionen Jahren lebte, gibt auch Aufschluss über jene evolutionäre Linie, die letztlich zum Menschen führt
Spezies wurde der Gattung Latonia zugeordnet, die bis auf diesen einen Vertreter ausgestorben ist
Barbaturex morrisoni war ein Pflanzenfresser und profitierte vom damaligen Klima - Forscher spekuliert über Rückkehr großer Reptilien durch globale Erwärmung
Höchste Rate seit 2008 festgestellt - hingegen Rückgang der Regenwaldzerstörung im Amazonas
Spanische Wissenschafter stellen fest, dass das einst berühmteste Zoo-Tier der Welt einem Inzest entstammte
Mir gefällt besonders die neutrale Betrachtung eines Verhaltens als Phänotyp, das ist etwas das viele Wissenschaftler zwar bei Tieren mit simpleren Gehirnen, wie zb. Drosophila problemlos akzeptieren, gegen das sie sich aber sofort sperren, sobald von Wesen mit höher entwickelten Gehirnen die Rede ist.
Klar ist, dass viele sehr grundlegende Verhaltensweisen in der Architektur des Gehirns begründet sind, und diese wird zu einem sehr grossen Teil direkt über das Genom beeinflusst.
Grossartige Arbeit auf jeden Fall. Interessant wäre noch zu erarbeiten, ob epigenetische Faktoren das Grabverhalten beeinflussen können...zb. einfach mal ein wenig mit der Methylierung der identifizierten Regionen spielen und kucken was passiert.
Interessant waere natuerlich rauszufinden wie das wirklich funktionert wenn ein Verhaltensmuster in ein Gehirn kodiert wird. Koennte im Prinzip relativ einfach sein und eine starke emotionelle Komponente haben: Grabenbauen aus Furcht vor der Aussenwelt oder ein ausgepraegtes Geborgenheitsgefuehl.
Je komplexer das Gehirn, desto mehr hängt seine Architektur, insbesondere die Details der synaptischen Verschaltung von seiner Eigenorganisation ab, die zwar ebenfalls in der Genetik des Organismus begründet ist, aber zu sehr sehr grossen Teilen von der Interaktion mit der Aussenwelt abhängt. Aber grundlegendes Instinktives Verhalten, das auch beim Menschen starke Auswirkungen hat, ist sicherlich beeinflussbar. (Was das Paper ja auch zeigt)
soso.
in der NYtimes wird aber anderes berichtet:
All complicated behaviors are affected by many things, Dr. Hoekstra said, so these regions of DNA do not determine tunnel architecture and length by themselves. But tunnel length is about 30 percent inherited, she said, and the three locations account for about half of that variation. The rest is determined by many tiny genetic effects. As for the one location that affected whether or not mice dug an escape tunnel, if a short-burrow mouse had the long-burrow DNA region, it was 40 percent more likely to dig a complete escape tunnel.
http://www.nytimes.com/2013/01/1... html?_r=1&
These are, however, regions of DNA, not actual genes. Next comes the attempt to find the specific genes and then the pathways from genes to behavior. Dr. Anholt said “this is really only a first step,” and that the next phase would be even more difficult. Dr. Bargmann said “the hardest thing about studying natural traits is that end game,” getting from the region of DNA down to a particular gene.
But Dr. Hoekstra is confident and said the research that should lead to identifying the actual genes is already going on.
soll hier getestet werden, ob
vorweggenommene resultate
diese sozusagen durch einen prozess der indirekten
mentalen stärkung durch die bereits überzeugte leserschaft
dann beim forschungsteam und im -prozess tatsächlich stattfinden?
und das über weite geographische distanzen hinweg?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.