Monika R. wird zum dritten Mal zum Skandal befragt

16. Jänner 2013, 19:01

Beschuldigte Referatsleiterin kann ihre Version zum Finanzskandal darlegen

Der Bericht von Finanzreferent David Brenner (SPÖ) war auch von der beschuldigten Referatsleiterin Monika R. mit Spannung erwartet worden. "Wir müssen schauen wie nahe der Bericht bei er Wahrheit bleibt und dann werden wir dazu Stellung nehmen", erklärte ihr Anwalt Herbert Hübel am Mittwoch. Seine Mandantin hat am Donnerstag die Möglichkeit ihre Version der Vorgänge rund um den Salzburger Finanzskandal darzulegen. Zum dritten Mal wird sie von der Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien einvernommen. "Sie wird weiterhin die Wahrheit sagen", betont Hübel.

Wie der STANDARD berichtete erklärte der Leiter der Finanzabteilung Eduard Paulus bei seiner Einvernahme Monika R. habe Berichte des Finanzbeirats gefälscht, Unterschriften für den Abschluss weiterer Geschäfte kopiert und Kreditaufnahmen verschleiert. Auch Paulus wird nun als Beschuldigter in den Ermittlungen geführt - es gilt die Unschuldsvermutung. Monika R. bestreitet die Vorwürfe bisher. Die Aussagen von Paulus wollte der Anwalt der entlassenen Referatsleiterin nicht kommentieren. Er sagte nur, es sei das Recht des Hofrats seine Sicht der Dinge darzulegen. Am Ende werde man schon sehen wer die Wahrheit sage. (ruep, DER STANDARD, 17.1.2013)

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Wir müssen schauen,

wie das Chaos, das die entlassene Referatsleiterin und Finanzmanagerin hinterlassen hat, sich mit ihrer zu Protokoll gegebenen "Wahrheit" verträgt.

Die Millionen-Jongleuse, von der WKStA als "kooperativ" eingestuft, wird zum dritten Mal vorgeladen, als Beschuldigte und nicht als Zeugin.

Spröde zeigte sich Frau Monika nur ihrem ehemaligen Dienstgeber gegenüber, indem sich auch nach drei Ersuchen an sie nichts dazu beitragen wollte, Licht ins von ihr verursachte Dunkel zu bringen. Für eine Privataudienz bei Haslauer fand sie hingegen doch Zeit und Möglichkeit. Weshalb wohl?

Die Beschuldigte ist Opfer ihrer Selbstüberschätzung ...

oder so ähnlich, lässt der rechtsfreundliche Berater der Milliardenjongleurin via Medien verbreiten. Damit kommt er der Wahrheit einen Schritt näher. Mit der WKStA plaudert sie zum dritten Mal - "kooperativ" nennt das Behörde. Vielleicht könnte man der Dame ein Quartier im Haus beschaffen, wegen der mühsamen Anreise?

Dem Land Salzburg gegenüber hat die Entlassene auf drei "Einladungen" bei dem von ihr hinterlassenen Chaos schadensmindernd an der Aufklärung des Sachverhaltes mitzuwirken, nicht reagiert.

Zur Privataudienz bei ihrem Parteifreund Haslauer ist die Dame dann aber erschienen, als die staunende Öffentlichkeit zur Kenntnis nehmen musste, mit welchen Milliardenbeträgen sie jounglierte, ohne dass dies von ihr offen gelegt wurde.

innerhalb eines monat stieg der betrag von 340mio auf über 1mrd, wenn mich nicht alles täuscht.

das ganze land fragt sich, wie es 1 person schaffen soll, soviel geld zu bewegen.

und wie das geht, daß es niemandem auffällt.

und wieso das land nicht weiß, wo es überall veranlagt hat, wieviel geld investiert wurde, was bereits verkauft wurde, und wieviel der rest wert ist.

ein pokertournier kann nicht spannender sein

sie wie immer Unschuldig...
mal ehrlich, machen sie (und zwar alle hier) in Namen ihrer Chefitäten Bullshit und zwar mit vollem Wissen von beiden Positionen, ich wette sie werden zusammengeräumt und zwar früher sie glauben.
Oder andersrum, ein Passant sagt bitte rauben sie mir die Raika da drüben aus, sie tun es und sagen bei der Vernehmung sie wurden dazu beauftragt, das ist die Strasser Mentalität!

Das gibts auch nur in der Politik!

Nachdem die Müllerstochter Monika R. alles verfügbare Stroh zu Gold gesponnen hat kommt die Landesregierung und beschuldigt sie weil das Vieh zu verhungern droht.

Rauskommen wird, dass sie ausgezeichnet gearbeitet hat und ihre Chefs keinen blassen Schimmer von der Finanzgebahrung des Landes Salburg hatten.

Rauskommen wird ...

dass "sie" zwar den Überblick verloren hat, ihre Chefs aber mit beachtlicher Kreativität und über Jahre hinweg "dumm sterben" hat lassen.

Wenn sie tatsächlich Unterschriften gefälscht hat, wird das nicht ohne strafrechtliche Konsequenzen bleiben, ganz unabhängig vom Erfolg.

Wen strafrechtlich nichts hängen bleibt, dann möchte ich trotzdem nicht in ihrer Haut stecken, weil sie hat alle ihre Vorgesetzten aus beiden großen Parteien als unfähig entlarvt.

Da hilft nur mehr auswandern.

"finanzgebahrung"

tja, das bundesland salzburg liegt finanztechnisch auf der bahre...

Und

zusätzlich NULL Dunst über die Natur der Geschäfte hatten die sie abgeschlossen hat und mit ihren irrationalen Vorgaben diese Geschäfte im Erfolg gefährdet haben...

strafrechtl.Tatbestand?

Bei den nur aus den Zeitungsberichten bisher bekanntem Sachverhalt wird nur schwer ein strafrechtl. Tatbestand festzustellen sein. Trotzdem bleibt es eine Spekulation, die die politisch Verantwortlichen zu tragen haben. NÖ inkludiert.Ein Pröll und Sobotka kann sich da wohl nicht herauswinden.

so einfach ist das nicht

wenn ich beim bundesheer einen lkw ausfasse und nicht mehr weiss wo ich ihn geparkt habe, dann muss ich evtl. auch für den schaden aufkommen...

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