Mehr Freunde sind mehr wert als mehr Geld

Daniela Rom, 17. Jänner 2013, 10:12

Wenn es ums Wohlbefinden geht, helfen virtuelle Freunde dem Glück gar nicht auf die Sprünge, besagt eine US-Studie

Es gehört zum Handwerkskasten der Wirtschaft dazu, allem und jedem ein Preistaferl umzuhängen. Was quantifizierbar ist, gaukelt Kontrolle vor. Was unberechenbar ist, fällt einem gerne auf den Kopf. So lauten die gängigen Annahmen. Zunehmend setzt sich aber durch, dass nicht alles einen Wert in Ziffern hat. Gerade in Zeiten, in denen dem Bruttoinlandsprodukt das Bruttoinlandsglück entgegengesetzt wird, und die Vereinten Nationen einen World Happiness Report veröffentlichen.

So versorgt uns die Wissenschaft einmal mehr mit verblüffenden Erkenntnissen. So versuchten zwei US-Ökonomen sich im Unmöglichen: Sie gossen den Wert von Freundschaft in Glücks-Zahlen. Die Studie, die auf der Homepage der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) vollständig zu finden ist, basiert auf der statistischen Auswertung von Daten. Aus laufenden kanadischen Umfragen zum persönlichen Wohlbefinden schließen die Autoren folgendes: Freunde wirken sich generell positiv auf die subjektive Einschätzung des eigenen Wohlbefindens aus. Die Verdopplung der Anzahl der Freunde steigert das subjektive Wohlbefinden genauso sehr, wie die Verdoppelung des Gehalts. 

Binsenweisheiten

Zusammengefasst klingen die Ergebnisse der Studie wie Binsenweisheiten aus einem Stammbuch: Hast du Freunde, bist du glücklicher. Hast du mehr Freunde, bist du noch glücklicher. Irgendwann machen mehr Freunde nicht mehr glücklicher. Freunde und Glück kann man mit Geld nicht kaufen. Und: Online-Freunde ersetzen echte Freunde nie.

Eigentlich beschränkt sich der Erkenntnis-Gewinn aus der Studie vor allem darauf, dass das echte Leben mehr Glück verspricht als das virtuelle. Soziale Netzwerke im Internet helfen dem Wohlbefinden demnach gar nicht auf die Sprünge. Eher sei aus den Datensätzen herauszulesen, dass mehr Freunde in Sozialen Netzwerken tendenziell eher mit weniger Lebenszufriedenheit korrelieren. Wie immer bei solchen vermeintlichen Zusammenhängen, ist die Frage nach Henne und Ei ungeklärt. Dazu sagen nämlich auch die Forscher nichts. (Daniela Rom, derStandard.at, 17.1.2013)

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Grenznutzentheorie

Die Herren Wissenschaftler hätten etwas tiefer in ihrer Kiste wühlen sollen, dann hätten sie erkannt, dass sich die Grenznutzentheorie auch auf dieses Problem anwenden läßt, denn eine Verdopplung der Anzahl der Freunde bedeutet nicht notwendigerweise eine Verdopplung des subjektiven Nutzens, den man daraus zieht.

Wieder mal eine schas studie, aber gut dargebracht von der autorin

Liebe Habenichtse,

ihr könnt mich auf Facebook als Freund hinzufügen, wenn es euch glücklich macht. Die Juwelen kriegt ihr aber nicht.

Es ist ja wirklich manchmal erschütternd, in welchem Dschungel der Verwirrung sich der moderne Mensch zu befinden scheint, wenn er die selbstverständlichsten Dinge nur mehr glaubt, wenn sie in irgend einer Studie belegt sind.

Gleichzeitig fühlt sich dieser Mensch aber irrsinnig erhaben über die vergangenen Zeiten, in denen die Menschen noch an sowas "Naives" wie Gott geglaubt haben.

Ich glaube der frühere Mensch war in Wahrheit der viel vernünftigere.

Naja, frueher hat er halt ned binsenweisheiten statistisch hinterlegt, der mensch

Sondern ist in der freizeit lieber hexen verbrennen oder kreuz ziehen gegangen.

Is jez echt geschmackssache find ich ;)

Grundsätzlich hat ja der Glaube etwas Gutes, das sage ich als "Nichtgläubiger". Es ist etwas beruhigendes, es gibt einem ein Ziel vor Augen.

In unserer Gesellschaft geht alles so schnell, dass man ein Ziel hat, dass Augenblicke später schon wieder nicht existiert, sich als ein falsches erwiesen hat oder irgendjemand gesagt hat, es sei nicht das Richtige.

Dass der Großteil der Menschen einfach etwas braucht an das er glaubt scheint mir doch so zu sein. Der Zulauf zur Esoterik etwa va. von Atheisten bestätigt mir diese Annahme. Ich seh´ das nicht negativ, denn auch wenns wissenschaftlich nachweisbar nichts bringt, wenns den Leuten hilft, warum nicht, es muss doch für jeden selbst passen, es gibt keine einheitliche Lösung

des foto ist liab

:-)

Donec eris felix, multos numerabis amicos. Tempora si fuerint nubila, solus eris

Wenn es ums Wohlbefinden geht, helfen virtuelle Freunde dem Glück gar nicht auf die Sprünge, besagt eine US-Studie

Ist ja ein Ding. Wer hätte es gedacht. Verloren, verloren wären wir ohne diese und ähnliche Studien...

Das ist wie mit der Freiheit. Zwangsdienstbefürworter glauben auch, man könnte einen vermeintlichen finanziellen Vorteil dagegen aufrechnen.

freundschaften

sollte man wie pflanzen hegen und pflegen...was ist das für ein leben wenn ich reich bin und pseudofreunde nur um mich habe?!je mehr man freunde(jung oder alt egal)desto glücklicher wird man;)da brauch ich keine studien,das ist tatsache.

Mir ist Geld wichtiger

Wer will meine Freunde kaufen? Die ersten Kunden bekommen meine Großeltern gratis dazu - ausgezeichnete Erzähler mit viel Erfarung im Babysitting.

Es könnte aber sein,

dass Sie - sehr viele Jahre später - diese Aussage nochmals überdenken und viell.bereuen.

Tja...

Das ist ungefähr so sinnvoll wie der alte Spruch "besser gesund als reich".

Tatsache ist, dass Freunde haben und reich sein bestimmt besser ist, als Freunde haben und arm sein :P

Besser reich und gesund als arm und krank.

freunde, freunde....gibt es das? oder nur abhängigkeiten...fragen über fragen...

"Mehr Freunde sind mehr wert als mehr Geld"

Der arme KHG...

Zählen Freunderln nicht dazu?

Was, bitte, sind "Freunde"?

sehr traurig für dich wenn du so eine frage stellst.

Facebook "Freunde"?

Artikel

lesen und selbst beantworten ;)

Freunde sind wichtiger als Geld, denn Geld kann man nicht essen.

Freunde schon.

Der Schmäh is zwar uralt, es war mir jetzt aber ein Bedürfnis, ihn mal wieder loszuwerden.

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