Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Architekturpreis für Bauherren und Planer von Einfamilienhäusern zum vierten Mal verliehen - AzW-Direktor Steiner sieht "neue Qualitätskategorie von Bauherren"
In einem EU-weiten Wettbewerb wurden Best-Practice-Beispiele für die Smart Citys der Zukunft gesucht - und gefunden
Fünf Sieger aus 99 Einreichungen gab es bei der dritten Auflage des Staatspreises für Architektur und Nachhaltigkeit
Je zwei Sanierungsprojekte aus der Steiermark und aus Niederösterreich sowie eines aus Vorarlberg wurden kürzlich mit dem "ETHOUSE Award" prämiert
Am Freitag wurde in Berlin der Zumtobel Group Award vergeben. Preisträger sind ein Krankenhaus in Ruanda und ein Stadtplanungsprojekt in Paris
"Council on Tall Buildings and Urban Habitat" wählte die "Best Tall Buildings", Europa-Sieger wurde der "Palazzo Lombardia" in Mailand
Ausgerechnet zwei Grazer Teams hatten bei der sechsten "Concrete Student Trophy" die besten Ideen für eine neue Wiener Donaubrücke
Der Bauherrenpreis rollt den Auftraggebern der Architektur einen Teppich aus und zeigt zugleich einen Querschnitt durch das Bauen in den Bundesländern
Beim heurigen ETHOUSE Award gab es gleich drei Auszeichnungen für öffentliche Bauten, außerdem wurde ein Sonderpreis Einfamilienhaus vergeben
Die Sieger des 27. Wettbewerbs für "sanfte" Stadterneuerung wurden bekanntgegeben. Die Stadt fördert jährlich mit 200 Millionen Euro
Ich selbst, Opfer voyeuristischer Attacken, wohlgemerkt mit runtergelassenen Jalousien, kann jedem nur eine Reise in die Niederlande empfehlen. Schauen Sie sich die Häuser, egal ob Einfamilienhaus mit Vorgarten oder 3-geschossiges Stadthaus in einer Fußgängerzone, genau an. Man wird nahezu eingeladen durch die großen Fenster, ohne Gardinen oder dergleichen, in ihre durchdesignten Wohnzimmer zu schauen.
Danach fühlt man sich irgendwie auf eine bedrückende Art und Weise bieder und denkt sich, "Fuck bin ich Deutsch".
aber wer lieber diese aussicht
http://www.warumuns.at/site/imag... nhecke.jpg
statt dieser "genießt", bitte…
http://www.competitionline.com/upload/im... leiner.jpg
Im Übrigen entkräftet das (meines Erachtens verdiente) Siegerprojekt jegliche hier gebrachten Argumente gegen "moderne" Architektur. Das Terrassenhaus ist eine schweizer Ur-Bebauungsform, das Gebäude fügt sich vorbildlich in die Landschaft ein, erfüllt den Minergie-Standard und weist eine 2,5mal so hohe Bebauungsdichte als herkömmliche Einfamilienhäuser auf - und das wohlgemerkt ohne gegenseitige Einblicke in Kauf nehmen zu müssen.
http://www.google.at/search?hl... swaU3oGQDw
zimelich geniales photoprojekt von michael wolf.
aber wer statt dieser
http://www.baumeister.de/blog/mode... derne.html
lieber die aussicht hat…
http://www.warumuns.at/site/imag... nhecke.jpg
aber verweilen, es anschauen, geschweige denn auf dauer oder auch nur eine weile drin WOHNEN würde ich in keinem einzigen dieser häuser wollen. sie stoßen mich ab und es kommt überhaupt kein warmes, gutes, "gemüt"liches gefühl bei mir auf, das mich einladen oder anziehen würde.
Ob diese Beispiele gite Architektur darstellen, wird sich in 100 Jahren erweisen. Wenn die Leute sich dann noch darum reissen, in diese Häuser zu wohnen, dann ist das gute Architektur.Bis dahin sind die Meiaten einfach grauslich...
Typisch, dass Architekten meistens nicht in solche Klotze wohnen, sondern in Altbauten.
Eine der Grundregeln moderner Architektur scheint die zu sein, dass, wenn schon ein Giebeldach gebaut wird, dieses auf keinen Fall einen Dachvorsprung haben darf.
Warum eigentlich?
Ich meine, es ist ja nicht so, dass der bloß ein sinnloses Ornament darstellt. Gerade in alpinen Regionen mit viel Niederschlag und Schneefall erfüllt der ja durchaus einen praktischen Zweck.
Wurde von den Modernisten nicht das Motto "Form follows function" gepredigt?
Der wahre Leitsatz scheint vie eher zu lauten:
"Vermeide um jeden Preis eine in der lokalen Tradition verwurzelte Formensprache, und baue so, dass das Bauwerk beim Durchschnittsbürger größtmögliche Irritation auslöst."
nennt sich "zeitgenössische Architektursprache" und ist im Falle des um den (wie Sie richtig sagen meist sinnvollen) Dachvorsprung gebrachten Satteldaches immerhin ein Fortschritt gegenüber all diesen öden Schachteln, die auf Biegen und Brechen auch noch an jedes noch so schöne alte Bauernhaus dran gepickt werden. Die werden ja auch immer mit "zeitgenössische Architektursprache" begründet.
Schlußendlich spielt die panische Angst nur ja nicht als konservativ und nicht-innovativ zu gelten, wohl die Hauptrolle warum ein großer Teil der Planer erst recht wieder wenig innovative verwechselbare Durchschnittsschachteln hinzustellen.
der kubus und der quader sind seit jahrtausenden gang und gäbe. für die architekten und baumeister die einfallsloseste und deppensicherste, weil triviale lösung.
ich hab nix gegen den rechten winkel, nur was dagegen, dass zeitgenössische architektur scheinbar unbedingt einfallslos, banal, trivial und schubladkastenmäßig sein muß.
Ist eigentlich Architektur, die NUR auf individuelles Design abzielt, heute noch zeitgerecht?
Die Zukunft sind:
- Nachhaltige Materialien wie Holz, Lehm, Stroh, Natur..
- Passivhäuser
- Architektur, die sich harmonisch in die Umgebung einbettet
- Architektur, die nicht von EINEM Architekten entworfen und hingek(l)otzt wurde, sonderen an der die betroffenen Menschen aktiv eingebunden wurden
- Ein Bauwerk, das offen ist für nachträgliche Veränderungen, ohne daß seine Schönheit und seine Funktionalität leidet.
- Eine Baubiologie, die ein gesundes Leben ermöglicht.
...wenn das mehr Menschen erkennen würden dann brächten Architekten vielleicht irgendwann mal was brauchbares zustande die nächsten Jahre.
Aber zurzeit sind diese Kuben und Formen und ja alles in nur einem Farbton gehalten halt leider total in.
Die jeweiligen Fotos zeigen das jeweilige Architekturjuwel immer:
- OHNE Umgebung
- OHNE Menschen
Findet man dann zu dem einen oder anderen Beispiel durch Zufall ein Foto, das nicht unter Ausblendung aller Störfaktoren, wie Menschen oder Nachbargebäuden vom beauftragten Starfotographen geschossen worden ist, dann zeigt sich fast immer:
- MIT Umgebung schaut das Ding auf einmal einigermaßen eigenartig aus.
- Durch den meist erheblichen gestalterischen Kontrast zur ebenfalls teuren baulichen Umgebung entsteht nicht etwa ein spannender urbaner Raum, sondern ein Durcheinander an Formalismen, jedem Speckgürtel-Hanlo-Gestaltungswahnsinn ebenbürtig.
- Das Ding muss durch dauerhaftes Schließen der Vorhänge erst bewohnbar gemacht werden.
Ein super Beispiel für Bilder OHNE störende Umgebung (wie Autobahnbrücken z.B.) wäre das hier:
http://www.vienna.at/st-marx-w... et/3279168
bei uns in der Gegend hat auch einer so ein durchsichtiges Haus gebaut, anfangs noch ohne Außenjalousien;
ziemlich zügig wurden dann welche nachgerüstet und inzwischen sind Tag und Nacht meistens die Jalousien herunten; schöne und spannende Ein-, Aus- und Durchblicke durch die Jalousienlücken wahrscheinlich inclusive
ob Begrifflichkeiten wie
Vorbildlich,
Einfamilienhäuser,
herausragend oder
zeitgenössisch für diese als Architektur missverstandenen Designprodukte, vom Callway Verlag (;-)) Sinn ergeben, empfehle ich:
http://freecabinporn.com/
Viel Vergnügen, aber Vorsicht - nicht darin verlieren....
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.