Brenner: "1,8 Milliarden Euro an Verbindlichkeiten, die wir nicht gekannt haben"

Livebericht | 16. Jänner 2013, 17:06

Salzburgs Landeshauptfrau-Stellvertreter präsentiert Bericht der Finanzabteilung zur Lage des Landes: Durch Spekulationen sei kein Schaden entstanden, sondern ein Plus von 74 Millionen Euro

Im Salzburger Finanzüberwachungsausschuss wurde heute berichtet, wie es um die finanzielle Lage des Landes steht. Nach dem präsentierten Papier weist das Finanzmanagement des Landes Salzburg per Ende 2012 nun doch kein Minus, sondern einen Vermögensüberhang von 74 Millionen Euro aus. Das Plus ergebe sich aus der Differenz zwischen einem Finanzvermögen von 1.902 Millionen Euro und Verbindlichkeiten von 1.828 Millionen Euro. Zum Aufbau des Schattenportfolios mit Wertpapieren habe die entlassene Finanzmanagerin mutmaßlich verborgene Kredite in Höhe von 1,8 Milliarden Euro aufgenommen. (Siehe Überblick >>>)

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16.1., 15:52
Das Land Salzburg hat auch eine Infografik zur Finanzlage veröffentlicht.

16.1., 15:49
Landeshauptfrau Burgstaller und ihr Noch-Vize Brenner mit dem Bericht zur Lage der Landesfinanzen. (Foto: APA/Neumayr)
16.1., 11:48
David Brenner berichtet heute über Salzburgs Finanzen (Foto: Kerstin Joensson/dapd)

Livestream aus dem Salzburger Landtag

16.1., 16:50Rainer Schüller

Die Sitzung ist jetzt unterbrochen, derStandard.at beendet den Livebericht

Sie können weiterhin posten, wie Sie nach dem heutigen Bericht die Lage in Salzburg einschätzen.
16.1., 16:49Rainer Schüller

Ein Porträt von Kutschera

von den Salzburger Nachrichten findet sich hier.
16.1., 16:47Rainer Schüller

Harald Kutschera, der im Moment die Finanzen des Landes managt

nimmt am Sessel von Landeshauptfrau Burgstaller Platz ("bitte setz dich, mein Kreuz wird mir dankbar sein"). Er wiederholt noch einmal: "Diese 220 Millionen werden dazu eingesetzt, um den Schuldendienst für das Land zu reduzieren."
16.1., 16:44Rainer Schüller

Burgstaller

"Wenn wir aus dem Portfolio aussteigen, dann wird das Geld selbstverständlich dafür verwenden die Schulden zu verringern. Wir sind der Meinung, wir bekommen diese 220 Millionen. Es ist im Interesse des gesamten Landes, dass wir geordnet aus diesen Dingen aussteigen." In Richtung ÖVP: "Ganz ehrlich gesagt: Wenns eine Begründung braucht's für euer Neuwahlszenario, dann ist das nicht im Interesse des Landes."
16.1., 16:38Rainer Schüller

Sepp Eisl von der ÖVP

widerspricht der Darstellung von Brenner. Die Frau Landeshauptfrau hätte nämlich dasselbe gepostet wie die ÖVP.
16.1., 16:34Rainer Schüller

Brenner erregt sich drüber

dass die ÖVP Salzburg den Bericht des OeBFA-Experten veröffentlicht hatte, bevor der Experte darüber berichtet hatte. "Ich halte es für unerträglich, dass das wieder zum Spielball der Politik wird. Es geht um eine massive Verunsicherung der Bevölkerung."
16.1., 16:28Rainer Schüller

Kumpfmüllers Fazit

Möglichst rasch Risken in Portfolien reduzieren, Komplexität aus den Produkten rausnehmen und Organisation nach Erfordernissen des Risikomanagements in der öffentlichen Hand neu ausrichten.
16.1., 16:21Rainer Schüller

Die OeBFA

wurde beauftragt, die Bewertung der Firma Ithuba zu kontrollieren. "Das ist State of the Art - ist aus unserer Sicht in Ordnung." Die Zuordnung der einzelnen Finanzinstrumente zu den einzelnen Portfolien konnte auf Grund der fehlenden Daten aber noch nicht gemacht werden.
16.1., 16:20Rainer Schüller

Der letzte Experte von der Österreichischen Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA)

Klaus Kumpfmüller: Wir wurden von der Finanzministerin und der Salzburger Landeshauptfrau beauftragt tätig zu werden.
16.1., 16:15Rainer Schüller

Der PWC-Experte: Kein System der Buchhaltung erkennbar

"Sämtliche vom Land Salzburg aufgenommene Darlehen sind auch auf den Buchhaltungskonten erfasst. Warum welche Darlehen zu welchen Konten zugerechnet wurden, konnten wir nicht erkennen." Die wichtigste Erkenntnis sei aber, dass die Summen übereinstimmen.
16.1., 16:13Rainer Schüller

Steffen Salvenmoser von PWC: Daten von beschlagnahmten Akten noch ausständig

Es seien im großen Umfang Akten beschlagnahmt worden. Der Rücklauf sei noch nicht vollständig, schränkt natürlich die Aussagefähigkeit ein.
16.1., 16:10Rainer Schüller

Jetzt folgt die Expertise von PricewaterhouseCoopers (PWC)

16.1., 16:08Rainer Schüller

Brenner vs. Haslauer

streiten im Moment über eine Sitzungsunterbrechung bzw. wer wann eine Pressekonferenz abhalten wird.
16.1., 16:06Rainer Schüller

Das Land Salzburg hat mittlerweile eine Presseaussendung online gestellt

16.1., 16:03Lisa Aigner

Hemetsberger ist fertig mit seiner Zusammenfassung.

16.1., 16:03Lisa Aigner

Längerfristig sollte das Emittentenrisiko abgebaut werden, in den nächsten 18 Monaten

16.1., 16:02Lisa Aigner

Die Zinsrisken sollen "heruntergemanaged" werden, meint Hemetsberger

16.1., 16:01Lisa Aigner

Auch die Komplexität des Portfolios sollte reduziert werden

16.1., 16:00Lisa Aigner

Wozu braucht man Experten?, fragt Hemetsberger rhetorisch. Sie müssen davon ausgehen: Die andere Seite hat auch welche

16.1., 15:59Lisa Aigner

Es müssten "unmittelbare Maßnahmen" gesetzt werden

Es müssen die Fremdwährungspositionen gestrichen werden. Das gehe auch mit geringem Risiko. Dann habe man auch Zeit, mit den Emittenten verhandeln.
16.1., 15:58Lisa Aigner

Wenn man allerdings unmittelbar aussteigt, könnte es aber teurer werden

16.1., 15:58Lisa Aigner

Das Portfolio müsse man relativ "zügig" loswerden

16.1., 15:57Lisa Aigner

Die Risken sind "sehr beträchtlich" sagt er

16.1., 15:57Lisa Aigner

Hemetsberger erklärt die genauen Mechanismen und Risiken bei den Währungsgeschäften

16.1., 15:48Lisa Aigner

Die Zinsentwicklung war dabei deutlich positiv, so Hemetsberger

16.1., 15:47Lisa Aigner

Es gibt Anlagen in türkische Lira, das ist eine beträchtliche Position

Auch gegen Rubel, brasilianische Real, indonesische Rupies wurde gewettet
16.1., 15:46Lisa Aigner

Es gibt drei Risikofaktoren: Ein Währungsrisiko, ein Zinsrisiko und ein Risiko aufgrund der Kredite

16.1., 15:42Lisa Aigner

Die meisten Zinsstrukuren sind kündbar, sagt Hemetsberger.

16.1., 15:40Lisa Aigner

1, 354 Milliarden an Barwerten sind insgesamt in den Wertpapieren

16.1., 15:38Lisa Aigner

Es gibt 244 Positionen bei den Wertpapieren

Es sind Aktien und Fonds enthalten. Der wichtigste Teil dabei sind die Anleihen.
16.1., 15:37Lisa Aigner

Experte Hemetsberger will einen kurzen Überblick geben

16.1., 15:37Lisa Aigner

In einem 40-seitigen Bericht hat die Ithuba ihre Bewertungen und die Risiken zusammengefasst hat

16.1., 15:36Lisa Aigner

Es wurde versucht, die Finanzverbindlichkeiten des Landes zu bewerten

Ithuba hat sich auf die Derivatportfolien konzentriert und auf das Wertpapierportfolio.
16.1., 15:35Lisa Aigner

Das Land Salzbug hat Ithuba gebeten, die Dokumente zu bewerten

16.1., 15:35Lisa Aigner

Es spricht ein Experte von der Ithuba-Capital AG, die die Finanzen des Landes Salzburg analysiert hat

16.1., 15:34Lisa Aigner

Nach einer Sitzungsunterbrechung gehts jetzt weiter

16.1., 15:33Rainer Schüller

Die erste Seite der Zusammenfassung des Berichts im Wortlaut

"Das Finanzmanagement des Landes Salzburg weist per Ende 2012 einen Vermögensübergang von 74 Millionen Euro aus. Das Plus ergibt sich aus der Differenz zwischen einem Finanzvermögen von 1.903 Mio. Euro und Verbindlichkeiten von 1.828 Mio. Euro. Entgegen früherer Annahmen gibt es zum Jahresende 2012 kein Minus im Finanzmanagement. Zum Aufbau des Schattenportfolios mit Wertpapieren hat die entlassene Finanzmanagerin mutmaßlich verborgene Kredite in Höhe von 1,8 Mrd. Euro aufgenommen."
16.1., 15:23Katrin Burgstaller

Mikros waren in der Pause noch an: Brenner: Jetzt haben wir ein bissl den Überblick verloren...

(ja wir auch) Mikros aus
16.1., 15:21Katrin Burgstaller

Frischluftzufuhr im Landtag - Öffnen der Fenster wird angeordnet

16.1., 15:20Katrin Burgstaller

Die Risken sind als sehr ernst einzuschätzen

16.1., 15:20Katrin Burgstaller

Brenner ist am Ende seines Überblicks

Hoffe, ich habe den Auftrag erledigt, wie es sich der Landtag gewünscht hat. Wir haben nach menschlichem Ermessen alle Werte miteinbezogen. Dass noch was fehlt, können wir nicht ausschließen, ist aber nicht wahrscheinlich.
16.1., 15:19Katrin Burgstaller

Aber das wurde Brenner einfach nicht gemeldet

16.1., 15:18Katrin Burgstaller

Noch mal Zusammenfassend: Bewertete Verbindlichkeiten von 1,8 Milliarden Euro die nicht bekannt waren

16.1., 15:17Katrin Burgstaller

Weitere Vermögenswerte des Landes: Immovermögen, Beteiligung in Milliardenhöhe (Salzburg AG, Flughafen, Eigenkaptial des Landeswohnbauwonds) nicht berücksichtigt

Das haben wir aber nicht miteinbezogen, weil wir keine Verzerrungen darstellen wollen. Das haben wir bewusst nicht mitaufgenommen.
16.1., 15:16Katrin Burgstaller

Leichter Überschuss von 74 Millionen Euro - deshalb haben wir etwas Spielraum - aber es kann sehr schnell zu Schwankungen geben - vor allem die hochriskanten Währungspositionen müssen gesichert werden

16.1., 15:15Katrin Burgstaller

Weil es braucht einen strukturierten Ausstiegsprozess

16.1., 15:15Katrin Burgstaller

Keine Zinsen aus den Portfolios?

2013 haben wir keine Probleme, Zinsen wurde in den Landesbudget sehr defensiv eingesetzt - haben wir für 2013 auch so vorgesehen. Wir würden 1 bis 1,5 Jahre brauchen, bis Portfolios weg sind
16.1., 15:13Katrin Burgstaller

Abgang im Jahr 2013 wird um 3,8 Millionen Euro steigen - Neuverschuldung steigt damit auf 85,8 Millionen Euro

16.1., 15:12Katrin Burgstaller

Für Aufarbeitung und Auflösung des Portfolios braucht es auch noch Experten - weil das ist auch so komplex

Wir werden hochprofessionelle Strukturen brauchen und das wird Geld kosten
16.1., 15:11Katrin Burgstaller

800.000 Euro sollen 2013 für weitere Aufklärungsarbeit budgetiert werden - Brenner kann nicht versprechen, ob sich das ausgeht

Für die forensische Aufklärungsarbeit braucht es größerers Budget und mehr Zeit
16.1., 15:09Katrin Burgstaller

Es gibt Auswirkungen, die wir selbst entscheiden können

Einnahmen aus Finanzmanagement 3 Millionen Euro können ersatzlos gestrichen werden
16.1., 15:09Katrin Burgstaller

Auswirkungen auf das Landesbudget

16.1., 15:09Katrin Burgstaller

Bilanz 2011: Kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese unrichtig ist - also Spezialprüfung abwarten

16.1., 15:08Katrin Burgstaller

Zuordnungsprobleme

Schuldenstand des Landeswohnbaufonds: Nicht alle Geldflüsse des Landes von und zum Wohnbaufonds können nachvollzogen werden - aber es gibt keinen Hinweis, dass Geld fehlt. Da gibt es noch eine Sonderprüfung.
16.1., 15:07Lisa Aigner

Es gibt außerordentliche Schulden im Umfang von 1,7 Milliarden Euro.

16.1., 15:06Lisa Aigner

Zum Finanzierungsportfolio, also zu den Krediten des Landes

Barauslagen gibt es in Höhe von 226 Millionen Euro, Darlehen in Höhe 872 Millionen Euro. Insgesamt gibt es 1,9 Millarden an Darlehen - auch bei der Hypo. Es gibt ein ÖBFA-Darlehen von 259 Millionen.
16.1., 15:02Lisa Aigner

In 12 bis 18 Monaten soll das Wertpapierportfolio

so aufgelöst worden, dass dem Land Salzburg wenn möglich kein Schaden entsteht. Die ÖBFA soll hier mithelfen.
16.1., 15:02Katrin Burgstaller

Griechische Staatsanleihen im Wert von 800.000 Euro gibt es auch

"Brenner: Das zeigt mit welchem Geist hier gehandelt wurde"
16.1., 15:01Lisa Aigner

Im Wertpapierportfolio sind die meisten

von Salzburger Landeshypothekenbank. Hypo Salzburg ist laut Brenner der zweitgrößte Partner des Landes nach der Lloyds Bank.
16.1., 15:00Lisa Aigner

Die Anschaffungen der Wertpapiere war anscheinend kreditfinanziert.

Brenner: Das widerspricht dem Grundsatz der Sparsamkeit und dem, was wir festgehalten haben an Richtlinien. Veranlagungen dürfen nicht kreditfinanziert werden. Die dringende Empfehlung ist, dieses Portfolio abzubauen. In 12 bis 18 Monaten soll das passieren.
16.1., 15:00Katrin Burgstaller

Fremdwährungskredite (Türkische Lire) im Volumen von über 400 Millionen Euro müssen abgesichert werden - dringende Aufgabe

16.1., 14:57Lisa Aigner

Wertpapierportfolio:

Laut Rechnungsabschluss 2011 gibt es 1,2 Millionen Euro in Wertpapieren. Diese Summe wurde gemeldet. Brenner: Jetzt wissen wir, dass es um das tausendfache mehr waren. Es handelt sich um 1,3 Millarden Euro an Wertpapieren.
16.1., 14:56Katrin Burgstaller

Schlussfolgerung für Derivateportfolio:

Viele Geschäfte mit spekulativen Hintergrund - solche Geschäfte werden nicht mehr durchgeführt. Man muss davon ausgehen, dass das österreichweit in Form eines Staatsvertrages umgesetzt wird
16.1., 14:54Katrin Burgstaller

Verletzungen des 4-Augenprinzips - Unterschriftsfälschungen in neun Fällen -Geschäftsvolumen 450 Millionen Euro

16.1., 14:54Katrin Burgstaller

Performance

Zur Performance des offiziell bekannten Portfolios: Haben am Höhepunkt der Wirtschaftskrise verloren - waren aber über all die Jahre im Plus. Dieser Teil war offiziell bekannt. Hat sich nicht negativ auf Landesbudget ausgewirkt.
16.1., 14:50Katrin Burgstaller

Details

Gesamtportfolio insgesamt 459 Positionen, 56 Banken wurden angefragt. Zum Derivatportfolio: hat Volumen 451 Millionen Euro, setzt sich aus Zinssicherungsgeschäfte zusammen - 222 Millionen Euro als positiver Marktwert, Derivatportfolio mit Optimierungsgeschäften 228 Millionen Euro --> sollen in Zukunft verboten werden, was Brenner gut heißt
16.1., 14:48Katrin Burgstaller

Können nicht garantieren, dass nicht irgendwo auf der Welt noch eine Bank gibt mit der Geschäfte getätigt wurden

Gibt aber keine Hinweise darauf
16.1., 14:47Katrin Burgstaller

Grenzen der Untersuchungsmethode - keine 100%ige Sicherheit, dass alles Daten von allen Banken vollständig geliefert wurden

16.1., 14:47Lisa Aigner

Zu den Verbindlichkeiten:

Brenner: Es gibt 1,8 Millarden Euro an Verbindlichkeiten, die wir nicht gekannt haben. Bereiche, die bekannt waren, sind der Wohnbaufonds, das ist Geld, dass das Land bei der ÖBFA aufgenommen hat. Dazu gibt es die bekannten Schulden des Landes in Höhe 874 Millionen Euro.
16.1., 14:47Katrin Burgstaller

Wertpapierportfolio nicht aus den Augen verlieren

Haben mit Experten lange darüber diskutiert - es gibt keine Indizien, dass darüber hinaus noch weitere Konten vorhanden sind - wir prüfen noch einen Teil an Verrechnungskonten - sind aber keine gravierenden Verschiebungen zu erwarten. Wir dürfen das Wertpapierportfolio nicht aus den Augen verlieren, es muss unmittelbar bearbeitet werden und abgebaut werden.
16.1., 14:46Lisa Aigner

Brenner: Die Zahlen im Detail

Das Spekulationsvolumen beträgt zum 31.12. 1,9 Millarden Euro, die an den Kontrollinstanzen - Es gibt ein Barguthaben von 97 Millionen Euro, im Wertpapierportfolio sind 1,3 Millarden Euro - von diesem Portfolio war 459 Millionen Euro bekannt, das ist das Optimierungsportfolie, 1,35 Millarden Euro waren in dieser Form bisher nicht bekannt. "Um diese Papiere geht es in der Folge in der Diskussion, so Brenner.
16.1., 14:41Lisa Aigner

"Wir können sagen, es gibt aus heutiger Sicht keine Belastung

aus den Finanzmanagementgeschäften für die Öffentlichkeit unmittelbar.
16.1., 14:41Lisa Aigner

1. Punkt: Entgegen früher Annahmen gibt es keinen Fehlbetrag

Es gibt ein Plus von 74 Milionen Euro.
16.1., 14:40Lisa Aigner

Weiter gehts mit dem Bericht von Brenner.

16.1., 14:38Lisa Aigner

Wieder Unterbrechung. Der Stream ist nicht der beste...

16.1., 14:37Lisa Aigner

Es wird derzeit über die verschiedenen Berichte debattiert.

16.1., 14:34Lisa Aigner

Brenner betont: Es gibt vollständige Transparenz für den Landtag.

16.1., 14:33Lisa Aigner

Eine vollständige Veröffentlichung gibt es aber nicht, weil

die Experten gesagt haben, dass dies dem Banksystem schaden könnten.
16.1., 14:33Lisa Aigner

Auch der Landesrechnugnshofdirektor bekommt alle Unterlagen, so Brenner.

16.1., 14:32Lisa Aigner

Die Finanzbeiratsprotokolle werden ebenfalls dem Landtag übergeben.

16.1., 14:32Lisa Aigner

Ich habe versprochen, sämtliche relevante Unterlagen dem Landtag zu übermitteln. Dieses

Versprechen halte ich.
16.1., 14:31Lisa Aigner

Das gibt uns die Sicherheit darüber, die Aufräumarbeiten in Ruhe durchführen zu können.

Diese Aufräumarbeiten sind notwendig. Es gibt einige Dinge, die sollten wir in den nächsten Wochen ganz konkret in Angriff nehmen.
16.1., 14:31Lisa Aigner

Brenner: Es wurden Veranlagungen über eine Millarde Euro aufgenommen

Diese wurden vorbei an den Kontrollinstanzen abgeschlossen. "Wir reden nicht nur von Zahlen, sondern über ein veritables Systemproblem. Wir reden von der Neustrukturierung eines Systems". "Wir können durchschnaufen und sagen, es ist kein Schaden entstanden."
16.1., 14:29Lisa Aigner

Der Stream geht wieder.

16.1., 14:29Rainer Schüller

Brenner bestätigt noch einmal

dass er am 23. Jänner zurück treten wird und widerspricht somit Berichten über eine mögliche Rückkehr.
16.1., 14:28Lisa Aigner

Wieder technische Schwierigkeiten.

16.1., 14:27Lisa Aigner

Die Landeshauptfrau hat schon angesprochen, dass die Rahmenbedingungen für den Bericht sehr schwierig waren.

Auch Brenner bedankt sich bei der Finanzabteilung.
16.1., 14:27Lisa Aigner

Brenner: Mir wurde am 26. berichtet, dass es Geschäfte gibt, die unbekannt waren

und an allen Kontrollinstanzen vorbei abgeschlossen wurden. Es ist viel über politische Verantwortung gesprochen worden. Man darf nicht den Deckel daraufhalten, wenn so etwas bekannt wird. Ich habe immer gesagt, dass am nächsten Mittwoch der Zeitpunkt ist, an dem ich aus dem politischen System ausscheide.
16.1., 14:25Lisa Aigner

Brenner: Ich möchte eingangs einige persönliche Anmerkungen machen.

Als ich den Auftrag gab, zu untersuchen, ob wir aus den Finanzgeschäften aussteigen können. Ich habe damals nicht gewusst, wie wichtig dieser Auftrag war und ich habe nicht gewusst, dass es zu spät war. Das möchte ich auch selbskritisch sagen.
16.1., 14:23Lisa Aigner

Landesfinanzreferent David Brenner beginnt mit seinem Bericht.

16.1., 14:23Lisa Aigner

Burgstaller: "Wir müssen klären, ob wir in der nächsten Woche

ein Budget beschließen können".
16.1., 14:22Lisa Aigner

"Wir können jetzt ermessen, wie komplex und schwierig es war

alle Informationen herauszufiltern. Ich möchte auch dem Finanzreferenten danke sagen und all seinen Mitarbeitern. Sie haben ohne Schonung der Gesundheit durchgearbeitet." Burgstaller bedankt sich auch bei den Experten, die die Finanzlage analysiert haben.
16.1., 14:20Lisa Aigner

Zur personellen Situation: Ich möchte mich bei allen

bedanken, die über das zumutbare hinaus durchgearbeitet haben. ich weiß, dass war eine hohe Zumutung für viele. Ich darf mich bedanken, bei der Finanzabteilung. Ich weiß, der Druck war enorm. Nicht nur medial, sondern auch politisch.
16.1., 14:20Lisa Aigner

Burgstaller: Wir müssen Systemmängel warnehmen

und die richtigen Schlüsse daraus ziehen.
16.1., 14:19Lisa Aigner

Es geht wieder.

16.1., 14:18Lisa Aigner

Livestream ist wieder unterbrochen.

16.1., 14:18Lisa Aigner

Burgstaller: Ich möchte klarstellen, dass

seit Bekanntwerden der Affäre es meine Absicht war, dazu beizutragen, dass der finanzielle Verlust für das Land möglich gering gehalten wird.
16.1., 14:16Lisa Aigner

Burgstaller wird einleitende Wort sprechen.

16.1., 14:15Lisa Aigner

Allerdings nur stotternd.

16.1., 14:15Lisa Aigner

Es geht wieder!

16.1., 14:09Rainer Schüller

Bild- und Tonprobleme im Livestream aus Salzburg

der Schnee?
16.1., 14:06Katrin Burgstaller

Landeshauptfrau Burgstaller betritt den Saal und schüttelt sämtliche Hände

16.1., 14:05Katrin Burgstaller

"Normales Volk"

"Kriegen das nur die Abgeordneten oder das normale Volk auch?" - ist im Livestream zu hören. Wer das gesagt hat, lässt sich nicht eruieren. Und ein kleines Streitgespräch: "Wie sollen wir Auskunft geben, wenn wir keinen Bericht haben."
16.1., 14:03Rainer Schüller

Beginn

Klubobmann-Stellvertreterin Rosemarie Blattl (FPÖ) begrüßt die Anwesenden. Die Medienvertreter dürfen nun Fotos und Video-Aufnahmen machen. Im Gegensatz zu Kärnten läuft das bisher ohne Zwischenfälle ab.
16.1., 14:01Rainer Schüller

Ton da, Übertragung beginnt

16.1., 14:00Rainer Schüller

Den Bericht

den Brenner präsentiert, gibt es übrigens (noch) nicht in digitaler Form, wie STANDARD-Korrespondent Thomas Neuhold per Telefon übermittelt.
16.1., 13:58Rainer Schüller

Bild ist da, Ton noch nicht

ich sitze übrigens in Wien
16.1., 13:49Rainer Schüller

Livestream

Brenner soll planmäßig ab 14 Uhr berichten. Hier gibt es einen Livestream aus dem Salzburger Landtag: http://sbgltg.hostedservice.at/
16.1., 12:31Katrin Burgstaller

Viele Fragezeichen

Bis dato ist völlig unklar, ob im Finanzskandal ein Schaden für das Land entstanden ist. In erster Linie geht es heute darum, ob durch Spekulationsgeschäfte Mehrbelastungen für den Landeshaushalt drohen und der auf 23. Jänner verschobene Beschluss des Budgets 2013 überhaupt möglich ist.
16.1., 12:25Katrin Burgstaller

Kein Happy End für Rot-Schwarze Koalition

Was wenn doch kein Verlust entstanden ist durch die Hochrisikogeschäfte in Salzburg, wurde ÖVP-Chef Wilfried Haslauer im Ö1-Mittagsjournal gefragt. Dann sei die Frage wie viel Geld man einsetzen musste, damit der Wert positiv ist. Selbst wenn die Spekulationen im Plus wären, würde sich politisch nichts ändern. Denn der Vertrauensbruch sei vorhanden, so Haslauer. Gefragt, ob die ÖVP, die ja auch Regierungsmitglied war, eine Mitveranwortung für die Vorgänge trägt, sagte Haslauer, es handle sich um einen "lupenreinen SPÖ-Skandal", er lasse sich die Verantwortung für die Vorgänge nicht "herübertragen". An Neuwahlen führe kein Weg vorbei: "Der Vertrauensbruch ist ja vorhanden".
16.1., 11:47Rainer Schüller

Präsentation des Berichts der Finanzabteilung

Wie schaut's nun tatsächlich mit den Salzburger Finanzen aus? Noch-Finanzlandesrat David Brenner berichte heute ab ca. 14 Uhr im Überwachungsausschuss über die finanzielle Lage des Landes. derStandard.at wird live berichten. Sie können jetzt schon posten, was Sie sich von Brenners Abrechnung erwarten.