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Hoffnung auf einen neuen Forenstandard für dieStandard.at
Liebe Community,
"Mitreden" ist nicht nur das Motto einer demnächst erscheinenden STANDARD-Schwerpunktausgabe zum Thema Direkte Demokratie. Ihre Meinung ist generell gefragt, in den Foren von der/die/daStandard.at. Unsere Zielsetzung dabei ist, eine Plattform für lebendige, interessante und einladende Dialoge zu bieten.
Dass die Foren von dieStandard.at diesem Anspruch häufig nicht gerecht werden, ist evident. Seit 2008 gibt es deshalb den forumfreien Dienstag auf dieStandard.at, um den forumskritischen LeserInnen die Lektüre punktuell ohne Forum zu ermöglichen. Leider vergrault der zuweilen herrschende Kommunikationsstil viele Menschen, die sich ernsthaft mit Geschlechterfragen auseinandersetzen wollen. "Was dort an präpotenten frustrierten Typen herumpostet, schlägt leider viele Frauen in die Flucht, trotzdem sollten die nicht unter sich und unkommentiert bleiben," meinte baroli kürzlich. Dies ist keine Einzelmeinung, viele teilen diesen Befund, auch wenn die Verantwortlichen in verschiedenen Ecken gesucht werden.
Uns geht es darum, möglichst vielen PosterInnen die themenbezogene Auseinandersetzung mit den Inhalten von dieStandard.at zu ermöglichen. Letztlich soll es dadurch auch für LeserInnen der Foren wieder leichter werden, interessante Dialoge zu finden. Bedingung dafür ist die Einhaltung der Community Richtlinien, das gilt für sämtliche UserInnen. Achten Sie bitte vor allem auf einen respektvollen Umgang mit anderen Personen.
Wir haben uns dazu entschlossen, nun ein besonderes Augenmerk auf die Moderation der dieStandard.at-Foren zu legen. Wir werden ab jetzt UserInnen, die Forenregeln verletzen, rascher kontaktieren und im Wiederholungsfall für die Community sperren. Weiters werden wir den Anteil der manuellen Moderation erhöhen. Das bedeutet, dass Sie auch manchmal länger auf das Freischalten von Postings warten müssen.
Letztlich sind aber Sie - die aktiven PosterInnen - es, die dafür sorgen können, dass relevante Diskussionen entstehen. Beteiligen Sie sich daher bitte zahlreich mit sachlichen, respektvollen und toleranten Wortmeldungen.
Wenn Sie bemerken, dass UserInnen Dialoge stören, gehen Sie nicht auf deren Äußerungen ein. Melden Sie uns lieber Postings, die den Community Richtlinien zuwiderlaufen. Wir, die Redaktion, werden uns auch verstärkt in die Diskussionen einbringen. Wir haben große Hoffnung auf einen neuen Forenstandard für dieStandard.at. (freu/cmb, dieStandard.at und derStandard.at, 16.1.2013)
Einblicke in die Moderation der Online-Foren und Details zur Arbeitsweise des Foromaten
Im Forum und in User-Profilen ist nun leichter erkennbar, welche Postings vor kurzem erstellt wurden
Bei Todesnachrichten ist uns der Ton, in dem diskutiert wird, besonders wichtig
Bei fehlendem rechtlichen Interesse geben wir Userinformationen nicht weiter
Der Ton von User-Kommentaren färbt auf die Rezeption von Artikeln ab
In der Vollversion wird das Postingformular jetzt innerhalb der Seite geöffnet
Ihre Wünsche an die Community und in welcher Reihenfolge wir die einzelnen Vorhaben angehen
Neuerungen bei Posting- und MitposterInnen-Listen, Verhinderung von unbeabsichtigten Doppelpostings
Warum drei Foren geschlossen wurden und wie das künftig vermeidbar ist
Was würde wohl dieStandard zu einer Auswahl zur Zulassung als Wähler schreiben, die von Schulbildung, Einkommen, sozialer Hilfsbereitschaft und ähnlichen Kriterien abhängig macht, eine Auswahl die noch dazu im Hinterstübchen einer Partei ohne öffentliche Information abläuft, also ähnlich dem, was wir uns unter dem Wahlsystem z.B. im Iran vorstellen.
Wollen wir sowas? DieStandard offensichtlich schon.
Das goldene Wienerherz ist oft hilfsbereit, manchmal grauslich und sehr oft frech, unter einem Pseudonym lässt man halt leichter die Sau raus, mancher spielt auch den Advocatus Diaboli um sich an den Reaktionen zu delektieren. Nichts gegen eine moderierenda Hand, aber so wie das hier beschrieben wird graut mir vor der dieStandardzensur.
finde ich persönlich unnötig zumal mir vorkommt, dass kontroversere themen, also themen die diskussion und gegenseitige standpunkte erfordern, prinzipiell am dienstag erscheinen. da damit freie meinungsäußerung unterbunden wird drängt sich doch die frage auf, was mit unkommentierbaren artikel die xy behaupten, wirklich erreicht werden soll.
Nach meinen Erfahrungen mit der Zensur hier befürchte ich, daß es nur eine Maßnahme ist um das Forum noch links-feministisch korrekter zu machen....
hätte mich interessiert, was heute in der früh zwischen sechs und acht uhr los gewesen ist.
ich hoffe, dieses posting wird frei geschaltet, da gibt's ein grundsätzliches problem.
möglichkeit a: jemand hat in der nacht den stecker herausgezogen (was freischaltungen betrifft), möglichkeit b: ich bin wieder einmal in ungnade gefallen.
kritik ist unerwünscht, ich weiß. ich hoffe, es kommt zu einem umdenken, sicher bin ich mir nicht. ah, mein vorposter hat etwas zum thema kritik geschrieben. von mir gibt's die blaue vergissmeinnichtblume. sie soll daran erinnern, dieses thema ernster zu nehmen.
das system gehört neu aufgesetzt. das medium ist die botschaft. ohne fairness geht gar nichts.
mund zuhalten ist unfair. virtuell ist's o.k.?
heisst das, kritik sollte in zukunft möglichst blumig formuliert werden, damit sich alle in ihrer schulterklopferinnenumgebung geborgen fühlen?
das würde ungefähr so aussehen:
ich finde das voll super, dass jetzt alle so nett sind im forum und wenn jemand nicht ganz so nett ist, dann finde ich sollte man ihn schon nett auffordern etwas netter zu sein. nett.
Klar waren da etliche Vollpfosten dabei.
Aber ist nachfolgendes ein "Hassposting" ?
ich finde es furchtbar, dass diese Seite keine Opposition zulässt! Somit ist sie keine Plattform des Austausches oder Diskussion, sondern lediglich eine Seite die die Gesellschaft eher spaltet als vereint! Hier wird ein Bild propagiert mit einer klaren Rollenverteilung, Mann schlecht, Frau tolles armes Opfer!! noch mehr schwarz-weiß denken geht nicht!
genau so ist das, und das seit einem jahrzehnt. solange poste ich hier. die standard foren gehören zu den interessantesten und best besuchten der österreichischen medienlandschaft. es ist mir unbegreiflich, dass es nach einem jahrzehnt kritik, betreffend die reale blattlinie, betreffend den umgang mit kritischen postings noch immer zu keinem umdenken gekommen ist. habe verständnis dafür, dass darauf geschaut wird, rechtsextremismus keine bühne zu liefern, aber warum ist man bei mann-frau-themen dermaßen einseitig, was die zensur betrifft? wer sich vor diskussionen fürchtet und arrogant ist, dem fehlt es in der regel an argumenten.
Das glauben Sie ja wohl selbst nicht, dass diejenigen, die auf dieStandard.at „Kritik“ posten, Argumente liefern bzw. eine ordentliche Diskussion ermöglichen? Meist handelt es sich nur um Menschen, die so absolut überhaupt keine Ahnung vom Thema haben, dass es schon schmerzt, nur das Posting zu lesen und es noch frustrierender macht, zu versuchen, darauf zu antworten. Man kann nicht das Wissen von Studium, Büchern, jahrelanger Beschäftigung mit grundlegenden feministischen Überlegungen etc. in einen Kommentar hier fassen, um anderen, die sich nicht einmal die Mühe machen, kurz nach dem Gegenstand ihres Kommentars zu googeln, zu erklären, warum die Artikel/Inhalte auf dieStandard.at nicht „political correctness gone mad“ oder Ähnliches ist.
aber der verweis auf angebliches "Wissen von Studium, Büchern, jahrelanger Beschäftigung mit grundlegenden feministischen Überlegungen etc." ist auch kein argument, sondern nur ausdruck überheblicher besserwisserei
klar trollen hier viele patriarchatspfosten, aber daß die kritik an den oft doch reichlich naiven und vülgärfeministisch einseitigen artikeln hier in jedem fall ohne argumente vorgebrächt würde, stimmt halt auch nicht
die forenmoderation von dieStandard erträgt wenig kritik und ist sehr schnell angegriffen, wenn es nicht feministisch genug ist – opposition ist kaum erwünscht.
... und doch ist dieser post erschienen. ich finde es sollte mehr kritische auseinandersetzung möglich sein, wozu braucht es sonst ein forum. fürs schulterklopfen?
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