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Abidjan/Bamako/Paris - Eine Kolonne von etwa 30 französischen Panzerfahrzeugen und Truppentransportern hat nach Angaben von Zeugen am Montag die Grenze von Cote d'Ivoire nach Mali überquert. Ein örtlicher Journalist sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Kolonne habe nach ihrem Aufbruch von Ferkessedougou in Cote d'Ivoire 120 Kilometer in nördlicher Richtung zum Grenzposten Pogo zurückgelegt. Dabei sei sie von einem Hubschrauber eskortiert worden.
Ein Anwohner berichtete per Telefon, bei der Durchfahrt durch Städte und Dörfer hätten große Menschenmengen Applaus für die Militärkolonne gespendet. Frankreich hat in Cote d'Ivoire und im Tschad tausende Soldaten stationiert. Im Golf von Guinea kreuzt überdies ein französisches Kriegsschiff.
Die Angriffe der französischen Luftwaffe konnten indes die Offensive der Islamisten im Norden Malis zunächst nicht stoppen. Am Montag eroberten Islamisten die Stadt Diabaly, 400 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bamako, wie der französische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian bestätigte. Der Norden Malis birgt Uranvorkommen, ist aber auch reich an Bodenschätzen wie Öl, Gold und Phosphat.
Frankreich hatte am vergangenen Freitag überraschend im Alleingang eine Militäraktion in seiner früheren Kolonie Mali gestartet. Die Zeitung "Le Monde" berichtete am Montag, die Zahl von derzeit 550 französischen Soldaten in Mali werde in Kürze auf rund 2500 gesteigert. (APA, 14.1.2013)
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man vermutet welches, aber bohrungen finden derzeit nur im mauretanischen teil des taoudenni beckens statt.
die konzessionen für die bohrungen in mali wurden im jahr 2000 im wesentlichen an die staatliche algerische sonatrach und an die italienische eni vergeben, seitdem ist aber noch nicht viel geschehen. es gab bisher nur bodenbuntersuchungen, während die ersten bohrungen laufend wegen hoher kosten und anderen gründen verschoben werden.
dass die franzosen aktiv werden und den islamisten die tür zeigen.
dieses erbe des libyen kriegs muss man eben auch nachhaltig beseitigen und für ordnung sorgen.
eine schande für uno und nato, die russen sind auch nicht dagegen, also woran happerts denn bisher ...
das geht alles wohl zu langsam, zu zögerlich.
irgendwann muss man auch als militär sagen, ja wir helfen mali. dann aber gscheit und robust.
jetzt führen die 30 kübelwagen rüber, für 1,2 mio qm...eine armselige vorstellung.
darum brauchen wir eine eigene verteidigung.
und keine berufsarmee für solch windige abenteuer, die an sich richtig wären, aber scheitern müssen.
Ist eigentlich nichts Neues. Bereits im II. Weltkrieg zeigte sich, dass die Lufthoheit alleine wenig bringt ohne die Bodentruppen. Die Allierten hatten die Lufthoheit seit 1942, der Krieg dauerte aber noch lange.
um den bodentruppen den weg zu ebnen.
sie sorgte nicht zuletzt dafür, dass die rüstungsproduktion zum erliegen kam und das 3. reich auch im inneren völlig zusammenbrach.
es geht im wesentlichen hier darum, den feind aufzuhalten, seine militärische infrastruktur zu schwächen, damit dann die afrikanischen truppen (truppen malis, ecowas) eine basis für eine gegenoffensive nach norden zu geben.
Die deutsche Rüstungsproduktion erreichte 1944 ihren Höhepunkt. Bei Kriegsende waren 85% der deutschen Rüstungsindustrien intakt.
Was den vermeintlichen "innerlichen Zerfall" des Dritten Reichs angeht, so hat es schon seine Gründe, warum Joachim Fest von einer "zweiten Machtergreifung" aufgrund des britischen Bombenkriegs sprach.
Sie haben falsche Vorstellungen vom Bombenkrieg gegen Deutschland. Die Rüstungsproduktion wurde eben nicht entscheidend geschwächt - sie war v. a. für die Briten, die sich dezidiert auf die Zivilbevölkerung konzentrierten, auch nicht das Ziel - und die Deutschen wurden eben nicht kriegsmüde gemacht, sondern weiter radikalisiert.
dass ab herbst 44 die rüstungsindustrie zunehmend von den rohstoffen abgeschnitten und langsam zu "verhungern" begann.
die infrastruktur wurde an industriestrategischen punkten zerstört. zb wurden die schifffahrts- und schienenverbindungen zwischen dem ruhrgebiet und dem rest deutschlands sowie die schifffahrt auf dem rhein lahmgelegt, wichtige verschiebebahnhöfe zerstört. die kohleversorgung vieler städte und betriebe war stark beeinträchtigt, die stahlproduktion zb ging im jänner 45 um 66% zurück.
brown boveri & cie musste weitgehend, opel und bmw (flugzeugmotoren) mussten die produktion komplett einstellen.
das sind nur beispiele.
Diese Entwicklungen "ab Herbst 44" sind nicht auf den Bombenkrieg zurückzuführen, sondern darauf, dass die Alliierten immer größere Teile Europas und schließlich auch Deutschlands besetzen konnten. Industrien und v. a. Rohstofflager wurde nicht durch ihre Bombardierung den Deutschen entzogen, sondern durch ihre physische, territoriale Einnahme.
Man merke sich:
Frankreich hat eine starke Truppenpräsenz in seinen Ex-Kolonien. (in allen dreien war Frankreich an Putschen und Putschabwehr aktiv beteiligt).
Frankreich schlägt wie selbstverständlich im Alleingang zu.
Sie alle haben viele Rohstoffe.
Kolonnen von Militärgerät müssen von Kampfhubschraubern eskortiert werden. (Die 2011 gelynchten Anhänger der geputschten Regierung Gbagbo existieren nach wie vor zahlreich und aktiv).
Genau das richtige für Stadt- und Djungelkampf. Flexibler, sparsamer, schneller, leichter zu warten. Nicht umsonst sind sie bei all ihren militärischen Aktivitäten dort siegreich gewesen. Luftkrieg wie die USA in Nahost war noch nicht nötig.
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