UN-Sicherheitsrat unterstützt Mali-Kampfeinsatz

15. Jänner 2013, 07:30

Westliche Partner kündigen logistische Hilfe für Frankreich an - Hollande: 750 Soldaten an Einsatz beteiligt

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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und china "orient"iert" sich wieder an russland...

http://www.china.org.cn/world/Off... 684067.htm

Resolution 2085 (2012) Stresses Need to Further Refine Military Planning

http://www.un.org/News/Pres... 70.doc.htm

President Goodluck Jonathan who stated this in Abuja, Monday, said Nigerian troops will be deployed before next week to Mali to help restore peace to that country.

http://www.vanguardngr.com/2013/01/n... -jonathan/

empfehlung: mali-information:

"""Wir (Impressum) sind Reinhild , Elisabeth und Ulrich vom Verein "Aktion pro Afrika".
Wir wissen, dass im deutschsprachigen Raum nur sehr wenige Informationen über Mali einem breiteren Publikum zugänglich sind -
das wollen wir ändern.

Wir wollen allen Interessierten "deutschzulande" viel(fältig) Wissenswertes über Menschen, Leben und Politik in Mali näher bringen,
und dabei auch die Menschen in/aus Mali einbeziehen - darum die Zweisprachigkeit in den meisten Beiträgen,"""

http://mali-infos.blog.de/2011/08/0... -11730776/

Wer weiss genau woher die "Islamisten", wie sie immer genannt sind, kommen?

Wer weiss woher sie ihre Ausrüstung haben? Waffen fallen ja nicht vom Himmel, und umsonst sind sie auch nicht - das heisst irgendwer musste hier Geld investieren damit die "Islamisten" blöd herumtrollen können (und die kämpfen auch nicht für Liebe, die brauchen genauso Logistik, Munition, Nahrung, Zeit, Rekruten, Rückzugsgebiete - dazu braucht man wiederum GELD).

"damit die ... blöd herumtrollen können"

.
damit kennen Sie sich ja aus ;o)

Die Tuareg-Rebellen erledigen die „Arbeit am Boden“!

Erst befreien sie ihr Azawad von der malischen Staatsmacht. Jetzt kommen die Franzosen und die Tuareg wollen mit ihnen die malische Staatsmacht wieder in Azawad installieren. :-)

Konnten sie wirklich nicht ahnen, dass die Islamisten ihnen Azawad abnehmen? Da haben sie aber Glück, dass die UNO Mali hilft.

Wer sich über die Situation in Mali detailliert informieren möchte findet eine 17-seitige ausgewogene Analyse vom Dezember 2012 bei der Heinrich-Böll-Stiftung:
http://www.boell.de/downloads... demann.pdf

Dann bekommen Sie auch eine Ahnung, warum die Verhandlungen in den letzten 9 Monaten keinen Erfolg hatten.

Mali braucht nach Befreiung einen Demokratisierungsprozess wie Libyen! Das wird Aufgabe der EU!

sehr guter bericht von der charlotte wiedemann, danke.

hier ein aelterer artikel in der zeit:
In Timbuktu entdeckt das islamische Afrika seine uralte Schriftkultur neu. Szenen eines Kampfes um das Erbe

Ghadafi verschmäht Hammel, Huhn und Ei – für das Bad in der Menge

Afrika, der Westen, der Islam – eine Dreiecksbeziehung

http://www.zeit.de/2010/13/T... ettansicht

Was mich überrascht ist das die Tuareg mit den Franzosen paktieren, denn zuvor hatten sie immer behauptet das sie auch die Franzosen nicht im Land haben möchten ...

danke

die analyse schaut sehr interessant aus. werd ich mal reinlesen.

was die mnla betrifft, so wollen sie sicher auf größtmögliche autonomie hinverhandeln. auf ihrer homepage stand zuletzt, dass sie sich unter der bedingung am kampf gegen den terrorismus beteiligen, dass die Malischen truppen nicht in den Azawad zurückkehren... wird sicherlich sehr zähe verhandlungen geben, aber mit menschen, die an weltlichen dingen interessiert sind lässt sich verhandeln. das wichtigste ist dass die religiösen spinner mal verschwinden.

Frankreichs Rationalität:

Elfenbeinküste:
Putschisten unterstützen (2011 gegen Gbagbo)

Mali: Putschisten unterstützen (2012 gegen Toumani Touré)

Zentralafrikanische Republik:
Regierung gegen Putschisten unterstützen (2013)

Tschad:
Regime gegen Putschisten unterstützen (mehrmals, zuletzt 2008 oder 2006)

Wieder Mali:
Übergangs-Putschisten gegen Islamisten unterstützen

Syrien:
Islamisten gegen Regierung unterstützen.

ouattara hatte eben die wahlen gewonnen

(ich weiß: nicht für dich, du warst ja vor ort und läßt nur gbagbo nahe quellen gelten, die dem widersprechen^^)

fr. hat sich beim vergangenen putsch in mali rausgehalten.

was ist an deiner position eigentlich besser:

- gegen ein vorgehen gegen die rebellen in mali (gänzlich islamisten)

- für repression assads gegen die rebellen in syrien (unter denen auch islamisten sind)

erklär uns das mal

Ouattara hat die Wahlen objektiv nicht gewonnen.

Die Wahlen wurden auf Druck Frankreichs wider des Friedensabkommens vor einer Demilitarisierung der Rebellen abgehalten und bevor die Zweiteilung aufgehoben war.
Die Regierung hat die Wahlen im Norden selber nicht überwachen können und internationale Wahlbeobachter haben bestätigt, dass Gbagbo-Wähler nicht abstimmen durften. Outtara hat in einigen dieser Provinzen 98% Ergebnisse... Nur in solchen Fällen hat die Wahlkommission mit nachträglicher Bestätigung des Verfassungsgerichts die örtlichen Ergebnisse annuliert. Das haben Frankreich und die USA nicht respektiert und die 98% Ergebnisse, über die wir Europäer uns sonst lustig machen, mitgerechnet. Je nach Berechnung gibt es einen Gewinner. Frankreich hat seinen militärisch ins Amt gebombt.

bibt es Belege,dass Frankreich den Putsch gegen

Toure 2012 in Mali unterstützt hat? (echt-interessierte Frage!)

Was hinter den Kullissen passierte ist meist nicht vor 5 Jahren offiziell.

Aber ich kann mich an keinen einzigen Putsch in einer französischen Ex-Kolonie erinnern, wo Frankreich dagegen war bzw. danach keine Maßnahmen eingeleitet hat. Und wenn die Putschistenregierung gerade mal ein Jahr nach dem Putsch schon Militärhilfe von Frankreich bekommt, bevor sie international überhaupt anerkannt ist...

Selbst wenn es legitime Regierungen waren, wie anfangs die in Guinea Conakry, die z.B. die Franc-Bindung ihrer Währung verweigerten, sabotierte Frankreich was das Zeug hielt. In dem Fall hat Frankreich - heute offiziell durch beteiligte franz. Beamte in Dokus belegt - Frankreich Falschgeld der unabhängigen Währungen in Umlauf gebracht, um das Projekt und die Wirtschaft zu zerstören. Damals war Sekou Touré an der Macht

richtig erkannt - man könnte ein Buch schreiben

über alle Interventionen der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich in den Exkolonien. mal für Machthaber mal für Putschisten...aber das ist zu kompliziert für die auflagensüchtigen Westmedien(die ums Überleben kämpfen gegen das net- und sich keinen Qualitätsjournalismus mehr leisten können).La grand nation se defend a tous prix !!!...und nicht vergessen : Hollande ist Absolvent ENA . da ist es egal links oder rechts-c'est la grande nation !!!

sehen sies mal so.

die region von der wir hier sprechen, also die sahel zone, ist die ärmste der welt. und die französische militärpräsenz bewirkt, wenn man schon sonst nichts gutes daran sehen will, dass es zu keinen jahrzehntelangen bürgerkriegen oder massenmorden kommt, wie in somalia, ruanda, dem sudan oder dem ostkongo.

sicher fällt die entscheidung über herrschaft weniger vor ort, sagen wir im tschad als in paris, wo sich der daumen hebt oder senkt. aber paris hat in diesen fällen meist nur die wahl zwischen pest und cholera. alle 2, 3 jahre formieren sich in diesen ländern putschisten und marschieren auf die hauptstadt, sobald die entscheidung in paris gefallen ist, fallen diese bewegungen in sich zusammen oder übernehmen relativ unblutig die macht.

freilich wäre es allen lieber, es gäbe dort funktionierende demokratien, die innenpolitische streitigkeiten auf parlamentarischem weg über die diskussion in freien medien austragen. leider ist die welt so schön nicht.

ich bin der meinung und natürlich gibt es hier auch andere stimmen, dass demokratie ohne gewisse mindeststandards v.a. im bildungsbereich aber auch ein mindestmaß an materieller und jurisitischer sicherheit nicht implementiert werden kann. weshalb fr dort eben wie o. beschrieben handelt.

ironischerweise wäre gerade mali am ehesten auf dem weg gewesen, vielleicht hat aber gerade der einsatz jetzt den effekt, dass man auf den pfad zurückkehrt. wir werden das aber erst in 2-3 jahren beurteilen können.

müll gehört entsorgt...

ich glaube nicht, ...

... dass man verrückte fanatiker mit militärischen mitteln zur raison bringen kann.

die werden nur noch verrückter und noch fanatischer.

sieht man ja hier im forum .....

(die frage ist halt, ob man überall auf der welt die menschen den verrückten fanatikern ausgeliefert lassen soll, oder ob man etwas dagegen unternehmen kann. und wenn ja, wie das ohne gewalt gehen soll)

Wenn man vorgeht wie Attila schon, aber das ist derzeit nicht En-Vogue

Also ich find das sollte man mit denen ausdiskutieren, So gehts doch auch nicht. :)

ausdiskutieren?

was willst du mit "menschen" die hände abhacken, steinigen, auspeitschen, 15 jährigen mädels die um einen schulbesuch kämpfen eine kugel in den kopf schiessen und massenvergewaltigungen durchfühern AUSDISKUTIEREN?

jaja, tut weh, wenn man ironie nicht erkennt;)))

sie sollten die ironiesensorikantennen ausfahren.....so verstehe ich es zumindestens....

ein toter fanatiker, wird nicht mehr fanatischer.

auch sind es viele söldner (aus libyen), die halt ihre schäfchen ins trockene bringen wollen, und wenn das teuer wird (weil die zu beraubende, unterdrückende gegner keine zivilisten, schwache militärs sind), zieht man weiter, oder geht halt seiner wege und macht was anderes.

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