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Mit Milliardenhilfe und UN-Truppen will die internationale Gemeinschaft in Mali für Stabilität und Frieden sorgen
Truppenkontingent soll bis Jahresende schrittweise von 3.850 auf 1.000 Soldaten reduziert werden
Der Maghreb-Experte Yahia Zoubir fordert einen nationalen Dialog der Versöhnung für Mali. Wahlen ohne die Zustimmung aller ethnischen Gruppen wären kontraproduktiv
Bis Juli soll das Kontingent von 4.000 auf 2.000 Mann reduziert werden
Französische Armee durchkämmt Tal bei Gao im Norden
Islamisten sprengen sich nahe Gao in die Luft
Trainiert werden vier Bataillone mit insgesamt 2.600 Mann
Präsident Deby: Sind nicht ausgebildet, um gegen Guerilla-Truppen zu kämpfen
Drei Soldaten verletzt
Islamistenführer Mokhtar Belmokhtar soll jedoch am Leben sein und sich in Gao aufhalten
63 malische Soldaten ums Leben gekommen
Bei Angriff auf Camp in Mali - Islamist gilt als Drahtzieher von Geiselnahme in Algerien - Vorerst keine Bestätigung aus Frankreich und Algerien
Sieben Menschen bei Gefechten getötet
Zum Teil über 800 Jahre alte afrikanische und arabische Manuskripte
UN-Generalsekretär fordert auch Kräfte zur Terrorbekämpfung
Frankreich will wie geplant im März mit dem Abzug seiner Truppen beginnen
Nun offenbar wieder Ruhe eingekehrt
Soldaten aus dem Tschad unter den Toten - Angeblich 65 Opfer aufseiten der Rebellen - USA schicken Drohnen und Soldaten in Nachbarland Niger
Bei Kämpfen Ende Februar getötet
Heftige Kämpfe in Gao - Autobomben nahe Tessalit
Übergriffe und Massaker laut MNLA-Vertreter in Nordmali an der Tagesordnung - Verantwortlich seien malische Soldaten und in die Armee integrierte Milizen
Präsident Hollande meldet Tod eines Fremdenlegionärs
Franzose war im November 2011 im Norden Malis verschleppt worden - Außenministerium überprüft Meldung
http://www.un.org/News/Pres... 70.doc.htm
President Goodluck Jonathan who stated this in Abuja, Monday, said Nigerian troops will be deployed before next week to Mali to help restore peace to that country.
http://www.vanguardngr.com/2013/01/n... -jonathan/
empfehlung: mali-information:
"""Wir (Impressum) sind Reinhild , Elisabeth und Ulrich vom Verein "Aktion pro Afrika".
Wir wissen, dass im deutschsprachigen Raum nur sehr wenige Informationen über Mali einem breiteren Publikum zugänglich sind -
das wollen wir ändern.
Wir wollen allen Interessierten "deutschzulande" viel(fältig) Wissenswertes über Menschen, Leben und Politik in Mali näher bringen,
und dabei auch die Menschen in/aus Mali einbeziehen - darum die Zweisprachigkeit in den meisten Beiträgen,"""
http://mali-infos.blog.de/2011/08/0... -11730776/
Wer weiss genau woher die "Islamisten", wie sie immer genannt sind, kommen?
Wer weiss woher sie ihre Ausrüstung haben? Waffen fallen ja nicht vom Himmel, und umsonst sind sie auch nicht - das heisst irgendwer musste hier Geld investieren damit die "Islamisten" blöd herumtrollen können (und die kämpfen auch nicht für Liebe, die brauchen genauso Logistik, Munition, Nahrung, Zeit, Rekruten, Rückzugsgebiete - dazu braucht man wiederum GELD).
Erst befreien sie ihr Azawad von der malischen Staatsmacht. Jetzt kommen die Franzosen und die Tuareg wollen mit ihnen die malische Staatsmacht wieder in Azawad installieren. :-)
Konnten sie wirklich nicht ahnen, dass die Islamisten ihnen Azawad abnehmen? Da haben sie aber Glück, dass die UNO Mali hilft.
Wer sich über die Situation in Mali detailliert informieren möchte findet eine 17-seitige ausgewogene Analyse vom Dezember 2012 bei der Heinrich-Böll-Stiftung:
http://www.boell.de/downloads... demann.pdf
Dann bekommen Sie auch eine Ahnung, warum die Verhandlungen in den letzten 9 Monaten keinen Erfolg hatten.
Mali braucht nach Befreiung einen Demokratisierungsprozess wie Libyen! Das wird Aufgabe der EU!
sehr guter bericht von der charlotte wiedemann, danke.
hier ein aelterer artikel in der zeit:
In Timbuktu entdeckt das islamische Afrika seine uralte Schriftkultur neu. Szenen eines Kampfes um das Erbe
Ghadafi verschmäht Hammel, Huhn und Ei – für das Bad in der Menge
Afrika, der Westen, der Islam – eine Dreiecksbeziehung
http://www.zeit.de/2010/13/T... ettansicht
die analyse schaut sehr interessant aus. werd ich mal reinlesen.
was die mnla betrifft, so wollen sie sicher auf größtmögliche autonomie hinverhandeln. auf ihrer homepage stand zuletzt, dass sie sich unter der bedingung am kampf gegen den terrorismus beteiligen, dass die Malischen truppen nicht in den Azawad zurückkehren... wird sicherlich sehr zähe verhandlungen geben, aber mit menschen, die an weltlichen dingen interessiert sind lässt sich verhandeln. das wichtigste ist dass die religiösen spinner mal verschwinden.
Elfenbeinküste:
Putschisten unterstützen (2011 gegen Gbagbo)
Mali: Putschisten unterstützen (2012 gegen Toumani Touré)
Zentralafrikanische Republik:
Regierung gegen Putschisten unterstützen (2013)
Tschad:
Regime gegen Putschisten unterstützen (mehrmals, zuletzt 2008 oder 2006)
Wieder Mali:
Übergangs-Putschisten gegen Islamisten unterstützen
Syrien:
Islamisten gegen Regierung unterstützen.
(ich weiß: nicht für dich, du warst ja vor ort und läßt nur gbagbo nahe quellen gelten, die dem widersprechen^^)
fr. hat sich beim vergangenen putsch in mali rausgehalten.
was ist an deiner position eigentlich besser:
- gegen ein vorgehen gegen die rebellen in mali (gänzlich islamisten)
- für repression assads gegen die rebellen in syrien (unter denen auch islamisten sind)
erklär uns das mal
Die Wahlen wurden auf Druck Frankreichs wider des Friedensabkommens vor einer Demilitarisierung der Rebellen abgehalten und bevor die Zweiteilung aufgehoben war.
Die Regierung hat die Wahlen im Norden selber nicht überwachen können und internationale Wahlbeobachter haben bestätigt, dass Gbagbo-Wähler nicht abstimmen durften. Outtara hat in einigen dieser Provinzen 98% Ergebnisse... Nur in solchen Fällen hat die Wahlkommission mit nachträglicher Bestätigung des Verfassungsgerichts die örtlichen Ergebnisse annuliert. Das haben Frankreich und die USA nicht respektiert und die 98% Ergebnisse, über die wir Europäer uns sonst lustig machen, mitgerechnet. Je nach Berechnung gibt es einen Gewinner. Frankreich hat seinen militärisch ins Amt gebombt.
Aber ich kann mich an keinen einzigen Putsch in einer französischen Ex-Kolonie erinnern, wo Frankreich dagegen war bzw. danach keine Maßnahmen eingeleitet hat. Und wenn die Putschistenregierung gerade mal ein Jahr nach dem Putsch schon Militärhilfe von Frankreich bekommt, bevor sie international überhaupt anerkannt ist...
Selbst wenn es legitime Regierungen waren, wie anfangs die in Guinea Conakry, die z.B. die Franc-Bindung ihrer Währung verweigerten, sabotierte Frankreich was das Zeug hielt. In dem Fall hat Frankreich - heute offiziell durch beteiligte franz. Beamte in Dokus belegt - Frankreich Falschgeld der unabhängigen Währungen in Umlauf gebracht, um das Projekt und die Wirtschaft zu zerstören. Damals war Sekou Touré an der Macht
über alle Interventionen der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich in den Exkolonien. mal für Machthaber mal für Putschisten...aber das ist zu kompliziert für die auflagensüchtigen Westmedien(die ums Überleben kämpfen gegen das net- und sich keinen Qualitätsjournalismus mehr leisten können).La grand nation se defend a tous prix !!!...und nicht vergessen : Hollande ist Absolvent ENA . da ist es egal links oder rechts-c'est la grande nation !!!
die region von der wir hier sprechen, also die sahel zone, ist die ärmste der welt. und die französische militärpräsenz bewirkt, wenn man schon sonst nichts gutes daran sehen will, dass es zu keinen jahrzehntelangen bürgerkriegen oder massenmorden kommt, wie in somalia, ruanda, dem sudan oder dem ostkongo.
sicher fällt die entscheidung über herrschaft weniger vor ort, sagen wir im tschad als in paris, wo sich der daumen hebt oder senkt. aber paris hat in diesen fällen meist nur die wahl zwischen pest und cholera. alle 2, 3 jahre formieren sich in diesen ländern putschisten und marschieren auf die hauptstadt, sobald die entscheidung in paris gefallen ist, fallen diese bewegungen in sich zusammen oder übernehmen relativ unblutig die macht.
freilich wäre es allen lieber, es gäbe dort funktionierende demokratien, die innenpolitische streitigkeiten auf parlamentarischem weg über die diskussion in freien medien austragen. leider ist die welt so schön nicht.
ich bin der meinung und natürlich gibt es hier auch andere stimmen, dass demokratie ohne gewisse mindeststandards v.a. im bildungsbereich aber auch ein mindestmaß an materieller und jurisitischer sicherheit nicht implementiert werden kann. weshalb fr dort eben wie o. beschrieben handelt.
ironischerweise wäre gerade mali am ehesten auf dem weg gewesen, vielleicht hat aber gerade der einsatz jetzt den effekt, dass man auf den pfad zurückkehrt. wir werden das aber erst in 2-3 jahren beurteilen können.
... dass man verrückte fanatiker mit militärischen mitteln zur raison bringen kann.
die werden nur noch verrückter und noch fanatischer.
sieht man ja hier im forum .....
(die frage ist halt, ob man überall auf der welt die menschen den verrückten fanatikern ausgeliefert lassen soll, oder ob man etwas dagegen unternehmen kann. und wenn ja, wie das ohne gewalt gehen soll)
ein toter fanatiker, wird nicht mehr fanatischer.
auch sind es viele söldner (aus libyen), die halt ihre schäfchen ins trockene bringen wollen, und wenn das teuer wird (weil die zu beraubende, unterdrückende gegner keine zivilisten, schwache militärs sind), zieht man weiter, oder geht halt seiner wege und macht was anderes.
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