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Wien - Ebenso wie die katholische Kirche meldet auch die evangelische Kirche in Österreich einen Rückgang bei den Kirchenaustritten. Im Jahr 2012 sind die Austritte aus der evangelischen Kirche A.B. um 10,33 Prozent gesunken, die Eintritte stiegen um 3,17 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Insgesamt sind 782 Menschen in die evangelische Kirche eingetreten, 3.812 Personen haben sie verlassen. Getauft wurden 2.545 Kinder, verstorben sind 3.746 Menschen.
Insgesamt ist die Mitgliederzahl (Stand 31. Dezember 2012) der evangelischen Kirche A.B. um 1,05 Prozent auf 302.875 Menschen gesunken. Gemeinsam mit der evangelischen Kirche H.B. (hier liegen noch keine aktuellen Zahlen vor, berücksichtigte Zahlen vom Vorjahr) sind in Österreich rund 320.000 Menschen evangelisch-lutherisch beziehungsweise evangelisch-reformiert.
Der deutliche Rückgang bei den Austritten zeigt sich laut Aussendung flächendeckend, überdurchschnittlich hoch fiel er im Burgenland (-23,33 Prozent), in Oberösterreich und Salzburg/Tirol (-21,31 bzw. -21,01 Prozent) aus, den stärksten Zuwachs bei Eintritten verzeichnete Niederösterreich (+19,57 Prozent). Die Mitgliederzahlen sind mit Ausnahme von Salzburg/Tirol, wo sie mit (+0,03 Prozent) nahezu unverändert blieben, in allen Superintendenzen leicht gesunken - am stärksten in der Steiermark (-1,65 Prozent) und in Wien (-1,57 Prozent). (APA, 14.1.2013)
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447.000 -> 320.000........-32%
6.550.000 -> 5.360.000...-18%
Die erste Zahl ist der Allzeit-Höchststand
Bei den Evangelischen fehlen jedoch die Methodisten, Adventisten, Pfingstler, diverse Freikirchen, Brüdergemeinden und allerlei Hauskirchen, bei denen man nicht weiß, ob sie überhaupt evangelisch sind.
frei christen etc. sind die schlimmsten klerikalfaschisten die es gibt, dagegen ist die katholische kirche eine progressive einrichtung! das schlimme ist, dass es immer mehr werden, habe selbst drei arbeitskollegen die "umgedreht" wurden.
Sie sollten vielleicht die evangelischen Kirchen Mitteleuropas nicht in einen Topf mit den evangelikalen Kirchen der USA werfen.
Die katholische Kirche ist ja auch nicht flächendeckend ident zur Piusbruderschaft.
In den 90ern wurde in der "evangelischen Jungschar" (keine Ahnung wie die genau heißt" meiner Lebensgefährtin ein Buch überreicht in dem die Evolutionstheorie abgelehnt und zu Gunsten der biblischen Schöpfungeschichte verworfen wurde.
Die billige "wir sind die nicht ganz so irren Christen"-Rhetorik der Evangelischen schlucke ich spätestens seit dem Zeitpunkt auch nicht mehr.
Mit den Pius-Brüdern und den Katholiken bin ich - zumindest wenn man die reinen Taufscheinkatholiken wegrechnet - auch nicht so sicher...
was auch immer verschwiegen wird ist die tatsache dass die evangelische kirche ein sehr nahes verhältnis zum regime von vor über 68 jahren hatte. der katholischen kirche wird ein solches immer angedichtet, zutreffen tut´s aber auf die evangelische!
sind mit sicherheit nicht besser, der unterschied ist nur, dass die nicht so einen zulauf haben. wie gesagt habe ich schon drei kollegen, die jetzt bei den freien christen sind und diese bewegung ist wirklich widerwärtig.
Die Reformation war ein ganz entscheidender Kathalysator zum frühneuzeitlichen intellektuellen, wissenschaftlichen und technischen Aufbruch in der frühen Neuzeit. Das war einer der Gründe, warum 5 Jahrhunderte nach dem Anschlag der 95 Thesen auf dem Schwarzen Brett der Unikirche von W. durch den Studentenseelsorger Martin L. die Angehörigen der abendländischen Kultur noch immer technisch, kulturell und zum Teil auch politisch führend sind, obwohl ihr Anteil an der Weltbevölkerung stetig zurückgegangen ist.
der protestantische Bildungsaufbruch-alle sollen die Bibel lesen können- forderte nach einer Schrecksekunde von 50 Jahren durchaus erfolgreich die Katholiken heraus, siehe Jesuitenschulen, Tridentinum.
haben die armseligen evangelischen Kirchen aber versäumt. Den primitiv-jähzornigen Rachegott Jahwe hat Luther wie die übrigen Christen weiter beibehalten, diesen unbeherrschen willkürlichen Choleriker-Gott und Genozid-Anstifter!
Aber die katholische Kirche hat das gemacht!?
Da das neue Testament auf dem Alten Testament aufsetzt und es erfüllt, ist es ein bisschen unpraktisch, das Alte Testament mal kurz unter den Tisch fallen zu lassen.
Der Auftrag, den die lutherische Kirche sah, war den Menschen von der abergläubischen katholischen Vielgötterei (denn die Dreieinigkeit der Bibel gab es da schon lange nicht mehr) und der ständigen Fegefeuerdrohung mit Ablasshandel wieder zum Ursprung zurück zu führen. Und das geht nur, wenn man bei der Bibel als Gesamtheit ansetzt.
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