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Rom - Der ehemalige italienische Regierungschef Silvio Berlusconi bekräftigt, dass er sich nicht als Premier, sondern nur als Wirtschaftsminister einer nächsten Regierung sieht, sollte seine Mitte-Rechts-Partei "Volk der Freiheit" (PdL - Popolo della Libertà) die Parlamentswahlen im Februar gewinnen. Er trete zwar als Chef der Koalition an, er werde jedoch auf den Premierposten verzichten, sollte seine Allianz bei den Parlamentswahlen am 24. und 25. Februar die Oberhand gewinnen, wiederholte Berlusconi in einem TV-Interview mit dem Sender "Canale 5" seine bisherigen Beteuerungen.
"Ich würde am liebsten als Wirtschaftsminister amtieren", erklärte der Medienzar neuerlich. Die Mitte-links-Allianz um seinen Rivalen Pierluigi Bersani sei zwar laut jüngsten Umfragen noch vorn im Rennen, sein Bündnis hole jedoch allmählich auf. "Ich bin der einzige, der die gemäßigte Wählerschaft in Nord-und Süditalien vereinen kann", kommentierte Berlusconi.
Der TV-Unternehmer bekräftigte auch neuerlich seine Enttäuschung über den scheidenden Premier Mario Monti. "Er hat sich mit Personen wie Gianfranco Fini und Pierferdinando Casini verbündet, die eine alte Politik vertreten", sagte Berlusconi. Monti unterstützt einen Zentrumsblock, dem die Rechtspartei FLI um Fini und die christdemokratische UDC um Casini angehören. (APA, 14.1.2013)
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Die Justizprobleme von Silvio Berlusconi belasten Italiens Koalition. Er selbst stilisiert sich einmal mehr zum Justizopfer, Vizepremier Angelino Alfano nahm an einer Solidaritätskundgebung teil. Premier Enrico Letta erteilte seinem Kabinett nun Sprechverbot zum Thema.
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Wer sich von der neuen Regierung einen Neustart erwartet hatte, wurde enttäuscht: Auch unter Enrico Letta findet die italienische Politik nicht zu jener Ruhe, die nötig wäre, um die Krise endlich meistern zu können.
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Na das wird sich aber bestimmt nicht positiv auf die Steuerlast Berlusconi-naher Unternehmen auswirken...
Kann der Zahn der Zeit den perversen Greis nicht endlich in ein Pflegeheim katapultieren...? Eigentlich wünscht man das keinem, aber der Mann geht mir mit seinem Machterhalten konstant so auf die Nerven, dass es ein legitimes Opfer für Italien wäre... Arme Pflegerinnen.
Du hast das richtig interpretiert, aber selbst wenn er wirklich -woran ich nicht glaube - als "Wirtschaftsminister" auftreten würde und nicht als PM, so wäre dann der eventuelle Alfano eh nur sein Kofferträger und somit nur ein "Wauwau", der seinem Herrchen gehorcht.
dass schon bei uns ein zweiprozentiger anteil der bevölkerung auf die dummen sager einer rechtsgerichteten gruppierung hereinfällt. aber wie in italien nach wie vor ein derart großer bevölkerungsanteil diesem monster seine/ihre stimme geben kann, ist mir absolut unbegreiflich. wie sehr müssen die leute noch unter diesem gesindel leiden bevor sie diese dummbeutel rausschmeißen...
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