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Bamako/Paris - Im Kampf gegen die Islamisten in Mali hat die französische Luftwaffe am Sonntag erstmals Ziele in den Hochburgen der Rebellen im Norden des Landes angegriffen. Einwohner berichteten von Angriffen auf die Provinzhauptstadt Gao und auf Ziele nahe von Kidal, der ersten im März vergangenen Jahres von den Islamisten eingenommenen Stadt. In Frankreich selbst wurden unterdessen aus Angst vor Anschlägen die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt.
Der französische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian erklärte in Paris, die Luftwaffe habe etwa ein Dutzend Angriffe in der Nähe von Gao geflogen. Dabei seien Ausbildungsstätten und Logistikdepots der Rebellen zerstört worden. Einwohner von Gao berichteten der Nachrichtenagentur AFP telefonisch, dass die französische Luftwaffe auch Ziele in der Stadt angegriffen habe. Alle Stützpunkte der Islamisten seien zerstört worden. "Es gibt keinen einzigen Islamisten mehr in der Stadt", berichtete einer der Bewohner.
In der Nähe von Kidal wurde nach Angaben aus Sicherheitskreisen die Stadt Aghabo angegriffen, etwa 1.500 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bamako. Sie ist ein wichtiger Standort der islamistischen Gruppe Ansar Dine, die dort Munitions- und Treibstoffvorräte lagert.
Die französische Armee hatte am Freitag in die Kämpfe in Mali eingegriffen, wo die Islamisten in den vergangenen Tagen immer weiter auf die Hauptstadt Bamako vorgerückt waren. Zunächst griffen die französischen Soldaten nur Ziele entlang der Kampflinie zwischen Islamisten und Regierungstruppen an. Frankreich fürchtet wie viele andere Staaten, dass Mali zu einem Rückzugsort für Al-Kaida-Terroristen und Taliban-Kämpfer wird.
Großbritannien sagte Frankreich am Wochenende logistische Hilfe zu, unter anderem Transportmaschinen der Luftwaffe. Auch die USA erwägen ein Eingreifen: Washington könnte logistische Hilfe liefern und Geheimdienstinformationen bereitstellen, sagte ein US-Regierungsvertreter. Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle schloss eine Entsendung von Kampftruppen erneut aus. Deutschland werde sich aber womöglich an einer späteren Ausbildungsmission für die malische Armee beteiligen.
Wegen seines Eingreifens in Mali und eines missglückten Einsatzes in Somalia erhöhte Frankreich die Sicherheitsvorkehrungen im eigenen Land. Bewaffnete Sicherheitskräfte patrouillieren seit Samstag in Bahnhöfen und Metro-Stationen in Paris, die Sicherheitsmaßnahmen auf Flughäfen und öffentlichen Gebäuden wurden verschärft.
In Somalia waren am Samstag beim gescheiterten Befreiungsversuch für eine französische Geisel aus der Hand islamistischer Entführer mindestens 18 Menschen getötet worden, darunter ein französischer Soldat. Ansar Dine in Mali und der Al-Kaida-Ableger Al-Shabaab in Somalia drohten Paris daraufhin mit Vergeltung.
Der UNO-Sonderbeauftragte für die Sahelzone, Romano Prodi, verteidigte das militärische Engagement Frankreichs in Mali. "Frankreich hat auf Basis einer breiten Übereinstimmung eingegriffen", sagte Prodi am Sonntag im Interview mit der deutschen Zeitung "Die Welt". Zur Begründung führte der frühere EU-Kommissionspräsident und italienische Regierungschef an, die internationale Gemeinschaft befürworte den Einsatz, denn "die Angst vor dem islamischen Terrorismus wird von allen geteilt". Zur Befürchtung, Deutschland könne mit seiner Weigerung, den Einsatz militärisch zu unterstützen, Europa spalten, sagte Prodi: "Aus den Erklärungen, die ich kenne, geht eine einheitliche Position der (Europäischen) Union hervor. Ich habe keine Anhaltspunkte für eine davon abweichende Position Deutschlands." (APA, 13.1.2013)
Mit Milliardenhilfe und UN-Truppen will die internationale Gemeinschaft in Mali für Stabilität und Frieden sorgen
Angebot wäre die bisher größte Beteiligung Chinas an einer internationalen Friedensmission
Der Maghreb-Experte Yahia Zoubir fordert einen nationalen Dialog der Versöhnung für Mali. Wahlen ohne die Zustimmung aller ethnischen Gruppen wären kontraproduktiv
Truppenkontingent soll bis Jahresende schrittweise von 3.850 auf 1.000 Soldaten reduziert werden
Bis Juli soll das Kontingent von 4.000 auf 2.000 Mann reduziert werden
Islamisten sprengen sich nahe Gao in die Luft
Französische Armee durchkämmt Tal bei Gao im Norden
Präsident Deby: Sind nicht ausgebildet, um gegen Guerilla-Truppen zu kämpfen
Trainiert werden vier Bataillone mit insgesamt 2.600 Mann
Islamistenführer Mokhtar Belmokhtar soll jedoch am Leben sein und sich in Gao aufhalten
Drei Soldaten verletzt
Bei Angriff auf Camp in Mali - Islamist gilt als Drahtzieher von Geiselnahme in Algerien - Vorerst keine Bestätigung aus Frankreich und Algerien
63 malische Soldaten ums Leben gekommen
Zum Teil über 800 Jahre alte afrikanische und arabische Manuskripte
Sieben Menschen bei Gefechten getötet
Frankreich will wie geplant im März mit dem Abzug seiner Truppen beginnen
UN-Generalsekretär fordert auch Kräfte zur Terrorbekämpfung
Soldaten aus dem Tschad unter den Toten - Angeblich 65 Opfer aufseiten der Rebellen - USA schicken Drohnen und Soldaten in Nachbarland Niger
Nun offenbar wieder Ruhe eingekehrt
Heftige Kämpfe in Gao - Autobomben nahe Tessalit
Bei Kämpfen Ende Februar getötet
Präsident Hollande meldet Tod eines Fremdenlegionärs
Übergriffe und Massaker laut MNLA-Vertreter in Nordmali an der Tagesordnung - Verantwortlich seien malische Soldaten und in die Armee integrierte Milizen
und 2013 tappen endlich auch die ÖsterreicherInnen hinein. Nach 58 Jahren Neutralitätsgesetz und Frieden werden alsbald österreichische Berufssoldaten nicht auf dem Golan den Frieden sichern, sondern "am Hindukusch" (© Merkel) oder in Nordafrika, weil die Bedrohung Österreichs durch den "islamistischen Terror" unerträglich geworden ist. Sie werden in Kampfeinsätze geschickt werden, und zwar nicht unbedingt im Rahmen der UNO, sondern "auf Basis einer breiten Übereinstimmung" (Romano Prodi) innerhalb der NATO und der EU. Die Bush-Administration nannte diese versammelten Anfgriffskrieger noch eine "Koalition der Willigen". Offenbar werden diese "Willigen" auch bei uns immer mehr, und ich vermute, dass diese WK II nicht mehr erlebt haben...
Die Poster können mich nennen wie sie wollen, ich war schon ab dem Tag als die ersten Islamisten in Timbuktu, eine hochinteressante Stadt, ankamen für eine Militärintervention. Viel zu spät hat man nun reagiert und ich hoffe nun, dass es den Franzosen auch gelingen wird die Islamisten aus Timbuktu zu vertreiben. Es sollte auch betont werden, dass der großteil der Islamistenkämpfer keine Malis sind, sondern ausländische Dschihadisten und gerade die malische Bevölkerung sich mit denen weder identifizieren kann noch will.
Und wie damals gibt es Deppen die meinen das es in Ordnung ist, wenn Europäer Menschen irgendwo auf der Erde ermorden. Weil wir sie ja nur "missionieren", "befreien", was auch immer.
Niemand kommt auf die Idee, dass es in der gesamten Geschichte der Menschheit nie eine so barbarische und bestialiscshe Ansammlung von Menschen wie uns Europäer gab. Niemand zuvor hat je auch nur annähernd soviele Leid angerichtet und soviele Menschen ermordet wie wir in nur 200-300 Jahren.
Aber Rebellen in einem afrikanischen Land, die sich mit allen Recht gegen ausländische Aggressoren zur Wehr setzen, die ihre Familien ermorden ... das sind die bösen Schlächter.
Akute Hirnfreiheit und als Menschen vollkommen nutzlos sind solche "Lebewesen".
sondern machen vor allem Jagd auf Inländer. Sie repräsentieren eine kleine, gewaltbereite Minderheit, die sich über die Mehrheit erheben will und hierfür kein Mittel scheut. So sieht's aus.
sollte man sein Nichtwissen nicht gar so demonstrativ zur Schau stellen. Hätten Sie da wenigen Nachrichten auch nur überflogen, dann wüssten Sie vielleicht, dass die Islamisten erst einmal Jagd auf all jene machten, die nichts mit ihnen zu tun haben wollten. (ca, 90% der Bevölkerung). Aber da Ihnen dies nicht in den Kram passt, sind's halt wieder einmal die finstren ausländischen Mächte, gegen welche diese guten Islamisten ins Feld ziehen.
ich werd jetzt kaum in 2 tagen eine mali-spezialistin, schon gar nicht durch die vielen vagen seiten, die es dazu gibt. wem bis jetzt nicht aufgefallen ist, dass es global eine irre fetzerei um resourssen und bodenschätze gibt...mancherorts mit mehr oder weniger gewalt halt, mangelt es an bewusstsein zur zeitgeschichte.
sharia-extremisten sind mir zuwider...eben wegen der gewalt; einem militärregime in die hände arbeiten, das gerade eifrig die infrastruktur baut, das land den leuten wegen der "nützlichen" verwertbarkeit unterm A... wegzureissen, finde ich dann aber auch nicht so "ritterlich"...wär irgendwem von denen wirklich gegen das unrecht auf der welt gelegen, wären wohl zivilisiertere mittel angebracht, gewalterzeugtgewalterzeugtgew
Wenn es im Archiv ein Forum zum YU-Krieg geben würde, dann würden Sie dort auch lesen, dass die NATO nur "reingeflogen" ist weil sie die geheimen Bodenschätze der ex YU-Länder sichern will.
Und beim A-stan Einsatz hat man das Gleiche gelesen.
Dort gibt es zwar Bodenschätze, jedoch liegen diese dort wo sie vor 10 Jahren gelegen sind, es gibt keinen einzigen Fördervertrag und die USA und ISAF bereiten einen langsamen Abzug vor.
Aber für Verschwörungstheoretiker sind solche Einsätze immer eine Freude, brauchen diese ja nur die Verschwörung ins anonyme Internet werfen, untermauert mit ein paar unseriösen Blogs.
Wer es anzweifelt soll sich gefälligst selber erkundigen.
Ist halt aber schwer, handelt es sich doch um eine geheime Verschwörung.
Was für ein Unfug. In Jugoslawien ging es nur darum einen blockfreien Staat, der eine der grössten Armeen der Welt hatte auszuschalten. Einfacher Kampf um Hemisphären.
Sag nicht, dass du nicht einmal das begriffen hast.
Und nien, es gehen doch nicht jetzt wichtige Verbindungen durch Afghanistan. Nein, die sind alle Einbildung :) . Oder besser noch ... Verschwörungen :P .
Wo warst du eigentlich als es bei der Geburt galt Hirn auszufassen?
Die Frage müsste eher lauten wo Sie beim Hirn ausfassen waren, denn das sinnerfassende Lesen gehört anscheinend nicht zu Ihren Stärken, da können Sie noch 30000 Beiträge verfassen.
Ich habe nämlich geschrieben, dass es wahrscheinlich Leute gegeben hat welche das Ziel der NATO damals angezweifelt haben und sich ihre eigene Ihre eigene Idee zusammengereimt haben.
Der Einwurf betreffend Bodenschätze war als Synonym leicht erkennbar.
Des weiteren nennen Sie mal die wichtigen pipelines welche durch A-stan gehen.
Es gibt 2 pipelines und diese haben für Europa oder die USA überhaupt keine Bedeutung, da sie nach Usbekistan und Tatschikistan gehen.
Investieren SIE lieber in Bildung, Sie Kampfposterclown.
..haben wir noch immer nicht gelernt, dass man Frieden und/oder Demokratie nicht herbeibomben kann??
Hat es schon irgendwo funktioniert?
Dies kann sich nur in den jeweiligen Ländern selbst entwickeln - womöglich muß man dort auch erst einmal lernen, dass ein Gotteststaat auch nicht das Einzige Wahre ist. Aber wie soll man selbst lernen, wenn ständig von außen eingegriffen wird? Wer gibt uns im Westen das Recht, uns immer als die Klügeren zu fühlen und andere "zum Rechten Weg" bekehren zu wollen?
Ich werde es nie verstehen..
Am Ende wurde durch solche Aktionen immer nur Hass und Terror geschürt als diese einzudämmen.
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