Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Hamburg/Berlin - Im Gesellschafter-Streit um Suhrkamp herrscht Uneinigkeit über den Wert des renommierten deutschen Verlags. Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet in seiner neuesten Ausgabe über Übernahmeangebote an die jeweilige Gegenseite. Laut einer Verlags-Sprecherin habe der Hauptgesellschafter, die Siegfried und Ulla Unseld Familienstiftung, dem Minderheitsgesellschafter Hans Barlach mehrfach acht Millionen Euro für seinen Anteil von 39 Prozent offeriert. Das bedeutet, dass der Verlag den Wert von Suhrkamp auf rund 20 Millionen Euro veranschlagt. Barlach zeigt sich überrascht: "Ich habe nie ein Angebot erhalten. Auch meine Anwälte wissen von nichts."
Barlach soll selbst rund 20 Millionen Euro für seine Anteile investiert und seinerseits 50 Millionen für die Anteile der Familienstiftung angeboten haben. Man sei bereit, den Verkehrswert des Verlags von unabhängiger Seite schätzen zu lassen, doch die Anteile der Familienstiftung "stehen nicht zum Verkauf", sagte die Suhrkamp-Sprecherin.
Zwischen Suhrkamp-Verlegerin Ulla Unseld-Berkewicz (61 Prozent) und dem Minderheitsgesellschafter Hans Barlach (39 Prozent) tobt seit langem ein erbitterter Streit. Derzeit versuchen beide vor Gericht, sich gegenseitig als Gesellschafter auszuschließen. Im schlimmsten Fall droht die Auflösung des Verlags. Zahlreiche Autoren des Verlags haben sich in den vergangenen Tagen auf die Seite der Verlegerin gestellt. (APA/red, derStandard.at, 13. 1. 2013)
Nachfolger Karsten Kredel wechselt von wird Suhrkamp
Medienholding Barlachs in Auskunfts- und Einsichtsrechten unzulässig beschränkt
Genehmigung einer Fusion von Random House und Penguin durch EU-Kommission erwartet
Der Minderheitsgesellschafter berief sich auf eine Vereinbarung unter den beiden Verlagsgesellschaftern
Bilanzgewinne des Jahres 2010 als Streitpunkt
Landgericht verwies auf die außergerichtlichen Vermittlungsbemühungen
Kontrahent Barlach begrüßt "Signal"
Für mehr als 160 Autoren versuchen die Gesellschafter "ihre Konflikte mit Mitteln zu lösen (...), die dafür ungeeignet sind"
Für Markus Dohle ist das Buch ein Produkt, das es gewinnbringend zu vermarkten gilt
Er sei betroffen, dass Autoren ihn "ohne jede Sachkenntnis" verunglimpften, so der Gesellschafter
Rainald Goetz: "Keine den Verlag weiterentwickelnden Ideen eingebracht, im Gegenteil"
Österreichischer Autor schaltet sich in den Machtkampf um die Suhrkamp-Leitung ein - Gastbeitrag in "Die Zeit"
Michael Naumann wurde laut Medienbericht zum Mediator bestellt
Autoren beziehen Stellung gegen Mitgesellschafter Hans Barlach
Findet es wäre keine unpassende Rolle für den heutigen Bundespräsidenten
Österreich im Schnitt - Höchste Umsätze in Deutschland, größte Auswahl in Großbritannien
Machtkampf zwischen Ulla Unseld-Berkéwicz, Witwe und Erbin des Verlegers Siegfried Unseld, und Hans Barlach, Minderheitsgesellschafter des Verlags. Nicht Vernunft entscheidet, sondern das Gericht
Verlagshaus erwarb 50 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen Random House Mondadori
Starautor will den Verlag verlassen, sollte Barlach übernehmen
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.