Eigentore ebenen Chelsea den Weg auf Rang drei

Blues nach einem 4:0 über Stoke wieder auf den fixen CL-Plätzen, da Tottenham im Derby bei den Queens Park Rangers nur remisierte

Stoke-on-Trent  - Chelsea ist in der englischen Fußball-Premier-League zum ersten Jäger der beiden Topclubs aus Manchester aufgestiegen. Die Londoner (41 Punkte) feierten am Samstag auswärts gegen Stoke City einen 4:0-Erfolg, zogen an Tottenham (40) vorbei und sind nun Dritter. Die "Blues" profitierten vom Ausrutscher von Tottenham. Die "Spurs" kamen beim Schlusslicht Queens Park Rangers über ein 0:0 nicht hinaus. Eine bittere 0:1-Heimniederlage kassierte Aston Villa mit Andreas Weimann im Abstiegskampf.

Nach dem klaren 4:0-Erfolg kann Chelsea-Coach Rafael Benitez wieder etwas aufatmen. Zwei Eigentore von Jonathan Walters (45., 63.) sowie Treffer von Frank Lampard (66./Elfmeter) und Eden Hazard (73.) sorgten für eine erfolgreiche Rehabilitierung nach der bitteren 0:2-Niederlage im Ligacup-Halbfinal-Hinspiel gegen Swansea unter der Woche. Für Lampard war es der 194. Treffer für Chelsea, er ist in der ewigen Club-Bestenliste nun alleiniger Zweiter hinter Bobby Tambling (202). Demba Ba bekam von Beginn an den Vorzug gegenüber Fernando Torres, John Terry feierte nach zwei Monaten Verletzungspause in der 79. Minute sein Comeback.

Stokes "Unglücksrabe" Walters vergab zudem in der Schlussminute einen Elfmeter, setzte diesen an die Latte und das alles ausgerechnet in seiner 100. Premier-League-Partie. Stoke kassierte die erste Niederlage im eigenen Britannia Stadium nach 17 Spielen und ist damit in der Liga weiter seit 1975 gegen Chelsea ohne Sieg.

Tottenham ging nach zuletzt drei Siegen in Folge ausgerechnet gegen den Letzten wieder einmal nicht als Sieger vom Feld - auch weil ein Schuss von Jermain Defoe nur an der Stange landete (6.). Für die von Ex-Tottenham-Trainer Harry Redknapp betreuten Rangers war es der nächste Achtungserfolg nach dem 1:0-Sieg zuletzt bei Chelsea.

Nichts zu jubeln gab es für ÖFB-Teamstürmer Weimann. Aufgrund des 0:1 gegen Southampton rutschte Aston Villa auf den 18. und damit auf einen Abstiegsrang zurück. Besonders bitter war die Niederlage, da sie unglücklich zustande kam. Der Elfmeter, der zum entscheidenden Treffer führte, war äußerst umstritten. Enda Stevens hatte Jay Rodriguez nur leicht berührt, Rickie Lambert sorgte vom Punkt (34.) für die Entscheidung.

Die Ligatopteams sind erst am Sonntag im Einsatz, Manchester United empfängt Liverpool, Verfolger Manchester City muss bei Arsenal antreten. (APA, 12.1.2013)

Share if you care
20 Postings

Guardiola hat Chelsea fix abgesagt,er wird definitiv neuer Trainer bei den Bayern!

Schwachsinn

blödsinn!!! und wenn du irgendwann wieder mal so blödsinn erzählst, gib doch eine quelle an!!

Ich bin sicher,

als Walters aus dem Stadion kam, war sein Auto aufgebrochen. Zu Hause war das Essen verbrannt und seine Frau hatte Migräne. One of these days.

Ja, was soll's. Über so einen Tag kann wohl jeder von uns berichten...

2 eigentore und 1 verschossener elfer in einem spiel, gabs das schonmal?

hat eig. nur noch eine rote karte gefehlt;-)

und ein verschuldeter Elfer

dann wäre es perfekt

ebenen??

so einen blödsinn habe ich selten gehört!! Ich bin langsam der meinung, dass die leute, die die Premier League Artikel schreiben alles andere als neutral sind. Das klingt immer ein wenig danach, als ob man Chelsea so schlecht wie möglich darstellen will. Natürlich sind in der Tabelle andere Teams besser, aber man sollte Chelsea nicht immer als schlecht darstellen. Zur Zeit ist es ein ständiges Berg auf und Berg ab, aber beim Standard, wird Chelsea immer als völliges Verlierer Team dargestellt. Was sie wirklich nicht sind.
Ich hoffe, dass sich der redakteur in Zukunft mehrere Gedanken macht, und nicht nur einen Blödsinn rein stellt!!!

das sind wohl alles gekränkte bayernfans..

die Kommentatoren bei Sky detto..

nur als Ballack bei Chelsea spielte musste man nicht auf den englischen O-Ton umschalten - da war alles eitle Wonne.

Stoke schlägt man auswärts auch nicht alle Tage 4:0. War ein durchaus gutes Spiel, wobei 4:0 etwas zu deutlich ist (v.a. die Eigentore machen es sehr deutlich).
Hazards Tor ein absolutes Traumtor =)

"Enda Stevens hatte Jay Rodriguez nur leicht berührt..."

Das war eine klare Schwalbe und hätte Gelb für Rodriguez geben müssen! Soton hat aber nicht unverdient gewonnen ...

seltsame Wortwahl von der apa. wieso glauben die dass man mal so im vorbeigehen qpr auswärts erledigt? nur weil sie letzter sind? tottenham hat gegen einen trainer gespielt der bis auf 3 alle in der startaufstellung die letzten 4 jahre trainiert hat. unglaublicher Vorteil und dieser war auch im spiel zu sehen. bis auf wigan bei der peinlichen Heimniederlage war noch niemand so gut darin die Flügel bei tottenham so wirkungslos zu machen. keine Räume zugelassen. sehr konsequente Verteidigung. schade schade. wenigstens ein Punkt.

Fact: Walters has more goals for Chelsea FC than Torres in 2013

und ivanovic hat für swansea 2013

mehr tore vorbereitet, als für chelsea

walters ... one of those days!

und gnadenlos ja auch west bromwich. in der 81. minute noch 2-0 vorne, und am ende fahren sie mit 0 punkten nach hause.
one of those days.

der arme walters

war echt nicht sein tag heute

ebenen ? is das ein offizielles wort ?

Ebneten...

gegen die direkten konkurrenten um den abstieg sollte man zu hause schon punkten, sonst gehts ganz schnell in die 2. liga. Aston Villa ist mittlerweile auf einen Abstiegsplatz abgerutscht, Reading und auch QPR haben zusätzlich heute gepunktet.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.