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Das Ascend Mate ist mit einem 6 Zoll großen Display ausgestattet.
vergrößern 600x481Für die Bedienung mit einer Hand ist das Mate schon zu groß.

Beim Ascend D2 setzt Huawei auf ein kleineres, aber besseres Display.
vergrößern 600x538Auch sind beim D2 bessere Kameras verbaut.
Neben seinem ersten Smartphone mit Windows Phone 8, dem Ascend W1, hat der chinesische Hersteller Huawei auf der CES in Las Vegas auch zwei neue Android-Smartphones präsentiert. Der WebStandard hatte auf der Messe die Gelegenheit, das Ascend D2 und das Mate kurz in Augenschein zu nehmen.
Beim Gehäuse setzt Huawei bei den neuen Geräten auf ein schlankes Profil und zurückhaltendes Design. Beide Modelle besitzen jedoch eine Kunststoffrückseite, die sich nicht mit hochwertigeren Modellen wie Nexus 4, iPhone 5 oder Xperia Z messen kann. Abgesehen von den technischen Ausstattung unterscheiden sich das D2 und das Mate vor allem bei der Display-Größe.
Das Mate ist mit einem 6,1 Zoll großen ISP+-Screen ausgestattet, der eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixel aufweist. Die Pixeldichte liegt mit 240 ppi hinter jener von Konkurrenzmodellen. Die Bildqualität ist dennoch gut. Dank einer "Magic Touch" genannten Technologie lässt sich das Display auch mit Handschuhen bedienen.
Durch das große Display wird das Gehäuse auf 163,5 x 85,7 x 9,9 mm aufgeblasen. Die Bedienung mit einer Hand ist nahezu unmöglich, wenngleich Huawei das Android-Interface so überarbeitet hat, dass etwa die Tastatur an einer Smartphone-Seite zur leichteren Bedienung mit dem Daumen ausgerichtet ist. Immerhin bleibt das Smartphone für seine Größe mit 198 Gramm relativ leicht.
Zur Ausstattung des Mate zählen noch ein 1,5 Ghz schneller Quad-Core-Prozessor, 2 GB Arbeitsspeicher WLAN mit DLNA und Wi-fi-direct-Unterstützung und Bluetooth 4.0. Die Hauptkamera bietet 8 Megapixel, auf der Vorderseite ist eine zweite 1-Megapixel-Kamera integriert.
Zur Performance kann im Kurztest nur wenig gesagt werden. Die Bedienung wirkt auf den ersten Blick sehr flüssig, die Kamera löst schnell aus. Interessant wird bei einem Langzeittest vor allem die Akkulaufzeit, schon alleine wegen des großen Displays. Huawei hat dafür einen 4.050mAh-Akku eingebaut und verpricht bis zu 9 Tage Stand-by in 3G-Netzen. Bei durchschnittlicher Nutzung soll es sogar zwei volle Tage ohne Nachtanken auskommen.
Beim zweiten Android-Modell, dem Ascend D2, übt Huawei etwas mehr Zurückhaltung bei der Bildschirmgröße - hier sind es "nur" 5 Zoll. Dafür schießt das Unternehmen mit 443 ppi (bei einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel) direkt gegen Apples iPhone. Huawei hat dafür den Begriff "Super Retina LCD" ersonnen - Apple nennt seine hochauflösenden Displays bei iPhone, iPad und MacBook bekanntlich Retina-Display.
Das Display des D2 ist zwar sehr gut, im Vergleich mit anderen Smartphones dieses Kalibers aber nicht deutlich besser.
Wie beim Mate kommen ein 1,5 GHz getakteter Quad-Core-Chip und 2 GB Arbeitsspeicher zum Einsatz, ebenso wie WLAN 802.11 a/b/g/n und Bluetooth 4.0. Besser ausgfallen sind die beiden Kameras - die Hauptkamera bietet 13 Megapixel und ermöglicht Fotos mit hohem Detailgrad. Die Ergebnisse konnten zwar nur auf dem Smartphone-Bildschirm selbst betrachtet werden, wirken im Kurztest aber überzeugend. Die Frontkamera löst mit 1,3 Megapixel auf.
Mit 140 x 71 x 94, mm und 170 Gramm liegt der 5-Zöller etwas besser in der Hand als das Mate. Die Standby-Zeit des 3.000mAh-Akkus gibt Huawei mit bis zu 6 Tagen an.
Auf beiden Modellen läuft Android 4.1.2 mit einigen gewöhnungsbedürftigen Anpassungen durch den Hersteller. Die eigene Oberfläche, die Huawei über Jelly Bean gezogen hat, wirkt bisweilen etwas inkonsistent.
Beim Trend zu den riesigen Displays fühlt sich nicht jede/r Smartphone-NutzerIn zu Hause. Lassen sich die 4-Zöller gerade noch mit einer Hand bedienen, verlangen die "Phablets" (ein von Samsungs Note geprägter Mix auf "Phone" und "Tablet") ihren Besitzern einen größeren Balance-Akt mit den Händen ab.
Beide Modelle werden nach dem Start am asiatischen Markt im ersten Quartal erst im Sommer in weiteren Ländern erwartet. Die offiziellen Preise sind noch nicht bekannt, dürften aber angesichts der guten Ausstattung bei etwa 600 Euro liegen. (Birgit Riegler, derStandard.at, 17.1.2012)
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Eine 1920x1080er Auflösung auf so einem kleinen Bildschirm? Was soll das bringen, wie dicht muss man da ran gehen, damit das Auge die Pixel auflösen kann, wahrscheinlich braucht man noch zusätzlich eine Lupe.
Reines Marketing, ohne Mehrwert für den Kunden. Besser wäre es, Bildschirme mit einem angenehmeren Seitenverhältnis zu verbauen als dieses unpraktische 16:9.
Soll soviel heißen wie: das "Plastik" zerspringt net so schnell wie die Glasrückseite des N4, zerkratzt nicht so schnell wie die Alu Rückseite des IP5 und Xperia Z und ist im Winter noch anfassbar, ohne dass einem alle Finger abfallen weil das Alu so schweinekalt ist? Richtig?
Was an Aluminium und Glas so hochwertig sein soll muss mir bei Zeiten einer dieser tollen Marketingmenschen, denen Design über Funktion geht mal erklären. Der Preisunterschied ist nämlich marginal und eine matte Polycarbonat Rückseite kann auch verflucht edel wirken und ist dabei auch noch rutschfest und hat eine tolle haptik.
dennoch gibts auch polycarbonatrückseiten von high end phones die sich nicht schlechter anfühlen wie glas, genauso rutschig sind und dann auch nicht sooooo extrem viel aushalten.
das sgs3 ist so ein beispiel, wo ich mich frage, warum sie das gehäuse so billig wirken lassen müssen. htc und nokia schaffens ja auch, dass sich das gehäuse wertig anfühlt und aussieht.
Bei Modellen wie den Lumias von Nokia gebe ich Ihnen vollkommen recht. Diese wirken tatsächlich sehr gut verarbeitet und hochwertig.
Die Aussage bezieht sich auch nicht auf alle Kunststoffgehäuse, sondern auf die der beiden Huawei-Modelle, die sich einfach billiger anfühlen.
Huawei ist aus China und viele Geheimdienst Gerüchte, hört man von dieser Firma aus Shenzen.
Abgesehen davon, was soll ich mit so grossen Displays bei einem Smartphone?
Dann kann ich mir gleich ein anständiges Tablet kaufen.
Alles was mehr als 4,3" hat, ist für mich als Smartphone unbrauchbar.
.. sind auch nur für diejenigen, die Smartphone + PDA benötigen. Das Galaxy Note ist zB so ein "Riese", der genau für diese berufliche Notwendigkeit geschaffen wurde. Scheinbar sind diese Geräte von Millionen von Anwendern nicht nur zum Spaß gekauft worden!
ich benutze derzeit beruflich ein Smartphone und ein iPad für unterwegs (Auslandsreisen, etc.). Hauptzweck: E-Mails und bearbeiten von Attachements. Ich könnte mir schon vorstellen von 2 auf nur ein Geräte umzusteigen, bei entsprechendem Display.
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