Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
(An einem der Tische zwei Frauen um die vierzig. Prosecco.)
DIE ERSTE: Und? Warst du gestern?
DIE ZWEITE: Sicher. Ich gehe jedes Mal. Schon wegen der drei Blödiane.
DIE ERSTE: Die sind super. Am meisten taugt mir der Koch.
DIE ZWEITE: Ich finde den Schneider besser. Er ist irgendwie schräger.
DIE ERSTE: Der Tischler ist jedenfalls der schwächste. Reiner Stichwortgeber.
DIE ZWEITE: Meine absoluten Favorites sind ja die zwei Vollkoffer.
DIE ERSTE: Politisch sind sie okay, aber so furchtbar frauenfeindlich.
DIE ZWEITE:
Die Wetterhex' gibt ihnen schon Paroli.
DIE ERSTE: Die ist auch gut, stimmt, vor allem wenn sie gemeinsam mit dem Bauerntrampel auftritt.
DIE ZWEITE: Und der Prinz, wie findest du den?
DIE ERSTE: Wesentlich besser als voriges Jahr.
(Das Gespräch geht weiter. Licht auf drei etwa gleichaltrige Frauen am Nebentisch.)
DIE DRITTE (amüsiert): Erstaunlich, wie eingehend bei euch so eine Faschingsveranstaltung diskutiert wird.
DIE VIERTE: Wie kommst du auf Fasching? Die waren beim Rotary-Club.
DIE FÜNFTE: Nein. Die Rotarier tagen Montag. Gestern war Gemeinderatssitzung.
(Vorhang)
(Antonio Fian, DER STANDARD, 12./13.1.2013)
Wohlbekanntes mit Bonusdrama: Antonio Fians fünfter Dramolett-Sammelband
Nahe Zukunft. Ein Büro, innen
Wirtshaus. Später Abend. Düstere, lastende Atmosphäre
wenn das "an" - siehe oben - nicht auch noch zum Üben angesagt ist. Wie gesagt: ob "s" oder "ß" das Darmolett - Verzeihung - es sollte Dramolett lauten, bleibt "a Schas", so recht jetzt?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.