Israel: Ermittlungen gegen Investor Martin Schlaff eingestellt

11. Jänner 2013, 18:13
  • Martin Schlaff - hier nach seiner Aussage vor dem U-Ausschuss im österreichischen Parlament. Dort entschlug er sich 72 Mal.
    foto: apa/neubauer

    Martin Schlaff - hier nach seiner Aussage vor dem U-Ausschuss im österreichischen Parlament. Dort entschlug er sich 72 Mal.

Staatsanwaltschaft ermittelte wegen Vorwurf der Übergabe von Bestechungsgeldern an Ex-Premier Sharon

Jerusalem/Wien - Das Verfahren im Korruptionsskandal um die Familie des israelischen Ex-Premiers Ariel Sharon ist nach Medienberichten eingestellt worden. Damit kann auch der österreichische Investor Martin Schlaff aufatmen - gegen ihn wurde wegen des Vorwurfs der "Übergabe von Bestechungsgeldern" ermittelt. Schlaffs Sprecher Michael Fink bewertete die Einstellung des Verfahrens am Freitag gegenüber der APA als "Zeichen eines funktionierenden Rechtsstaates".

Wie die israelische Tageszeitung "Haaretz" berichtete, entschied Staatsanwalt Moshe Lador, das Verfahren aus Mangel an Beweisen einzustellen. Zudem liegt der Hauptangeklagte Sharon seit 2006 nach einem Schlaganfall im Koma und sei damit verhandlungsunfähig. 

Schlaff Teilhaber von Casino in Jericho

In der Korruptionsaffäre geht es um Gelder, die der in Südafrika lebende britische Geschäftsmann Cyril Kern, enger Vertrauter Sharons, vor mehr als zehn Jahren an Sharons Söhne Omri und Gilad nach Israel transferiert haben soll. Das Geld, das angeblich von einem BAWAG-Konto überwiesen wurde, sei dazu gedacht gewesen, Verbindlichkeiten aus Sharons parteiinternem Vorwahlkampf 1999 zu decken. Kern soll in der Sache allerdings nur als Mittelsmann - im Auftrag von Schlaff - agiert haben. Die israelischen Ermittler hatten den Verdacht, dass Schlaff im Jahr 2002 letztlich 4,5 Mio. Dollar an Sharon transferierte. Mutmaßlicher Hintergrund: Der Wiener Milliardär wollte als Teilhaber des Casinos in Jericho im palästinensischen Autonomiegebiet dessen Wiedereröffnung beschleunigen.

Schlaffs Sprecher Fink erklärte auf APA-Anfrage, dass er von der Einstellung des Verfahrens aus den internationalen Medien erfahren habe. Das durchaus komplexe Verfahren sei nach ausreichender Beleuchtung aller Aspekte eingestellt worden. Dies sei "Zeichen eines funktionierenden Rechtsstaates" und Israel sei ein solcher. (APA, 11.1.2013)

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Mir graust.

investor - ach, klingt das nicht seriös? viel besser als lobbyistenmafiosi

Was das wieder gekostet hat ...... naja, zahlt eh mehr oder weniger die Telekom Austria.

Der hielt es einmal mit den Kommunisten. Das Geld hat ihn halt deppat gmacht.

Wenn ich sein Vermögen hätte, lass´ich mich auch

.... gerne teppert schimpfen. Der Rest der bisherigen Postings beweist nachdrücklich, dass der Neid ein typisch österreichisches Lebensgefühl ist. Auch interessant wie alle vorgeben messerscharf Bescheid zu wissen, obwohl eher Ahnungslosigkeit vorherrscht und Olattitüden gedroschen werden.

Wenn ich sein Vermögen hätte, lass´ich mich auch

.... gerne teppert schimpfen. Der Rest der bisherigen Postings beweist nachdrücklich, dass der Neid ein typisch österreichisches Lebensgefühl ist. Auch interessant wie alle vorgeben messerscharf Bescheid zu wissen, obwohl eher Ahnungslosigkeit vorherrscht und Plattitüden gedroschen werden.

na was für eine überraschung

Da wird sich der Avigdor aber freuen! Das könnens dann im Babylon feiern.

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